Zum Glück lagen die Sulzschneider Schützen bei ihrem Rundenwettkampf in der Gauoberliga gegen St. Wendel Germaringen nach Ringen deutlich vorn (1481:1467). Denn nach den Duellen mussten sie um einen Punkt zittern. Da stand es noch 2:2.
Markus Erhard, sonst der konstanteste Schütze in der Mannschaft, traf zwar 377 Ringe und holte gegen Roland Waibl (372) den ersten Punkt. Allerdings hatte er Probleme in der dritten Serie und kam nach 96 und 96 auf für ihn nur 91 Ringe. Weil sein Kontrahent mit 88 begonnen hatte und sich Markus im vierten Durchgang mit 94 wieder gefangen hatte, war der Sieg nicht in Gefahr.
Das beste Ergebnis des Abends schoss Bernhard Hipp: 380 Ringe. Sein Gegenüber Stefan Dopfer hatte mit 357 keine Chance. Bernhard schoss 95 und 95 Ringe, rutschte dann etwas auf 93 Ringe ab und beendete mit 97 Ringen.
Arthur Reichhart gab mit 364:378 den Punkt an Florian Bertele ab.
Auf und ab ging es im letzten Duell zwischen Christian Rauch und Franziska Settele. Christian hatte nach der ersten Serie (91:90) einen Ring Vorsprung, lag nach der zweiten (89:91) einen Ring zurück, ebenso nach der dritten (89:89). In der vierten Runde glich er mit 91:90 auf 360:360 aus. Es kam zum Stechen. Christian traf eine Sieben, Franziska eine Neun – Punkt für Germaringen. Aber eben nicht im Gesamtergebnis.
Dragons Sulzschneid – Seeger Adler 4:1 (0:0, 3:1, 1:0) Tore 0:1 Christian Hauser (18.), 1:1 Johannes Klein (24.), 2:1 Lorenz Stich (28.), 3:1 Johannes Klein (29.), 4:1 Matthias Köpf (34.) Strafzeiten 4 – 4
Der aufziehende Nebel über dem Eisplatz von Marktoberdorf erschwerte den Akteuren der Dragons Sulzschneid und der Seeger Adler phasenweise die Sicht aufs Tor. Die war aber nötig, denn der Sieger des Duells hatte berechtigte Hoffnungen, neben den Bulls Roßhaupten ins Finale der Eishockey-Hobbyrunde um den Zimmermann-Cup einzuziehen. Sulzschneid hatte bereits in der Vorwoche mit 6:2 gewonnen und legte nun mit 4:1 nach. Damit haben die Dragons die Finalteilnahme sicher. Lorenz Stich baute mit einem weiteren Treffer gegen Seeg seine Führung in der Torschützenliste auf acht Tore ausbauen.
Den Ausschlag für den Sieg gaben die bessere Kondition der Sulzschneider, deren größerer Spielerkader, aber auch der Umstand, dass den Adlern erneut Leistungsträger fehlten. Die Dragons versuchten, mit schönen Kombinationen vor das Gehäuse zu kommen. Seegs Deckung stand jedoch stabil. Zudem war der starke Goalie Florian Keller eine Bank. Auch die Adler erspielten sich herrliche Gelegenheiten, doch bei der erneut starken Sabrina Guggemos im Tor war Schluss. Am Ende des ersten Abschnittes musste Sulzschneid zwei Strafzeiten hinnehmen. Dadurch fand der Gast mehr und mehr in die Partie und übernahm zeitweise das Kommando. Diesen Schwung nahm Seeg mit in den zweiten Spielabschnitt und ging nach wenigen Zeigerumdrehungen durch Christian Hauser per Abstauber in Führung. Sulzschneid ließ sich nicht beirren. Kurz darauf wurde der Druck für Seeg zu hoch. Johannes Klein erzielte durch einen verdeckten Schuss den Ausgleich. Seeg war schockiert. Die Kleintiroler das Geschehen, diese gingen durch einen Doppelschlag innerhalb von 40 Sekunden durch ihren Torjäger Lorenz Stich und erneut Klein mit 3:1 in Führung. Von diesem Rückstand erholten sich die Seeger dann nicht mehr. Die Folge war das 4:1 von Matthias Köpf in der Schlussphase, der einen Schuss von Markus Mayr abfälschte.
Die nächste Begegnung: Samstag, 24. Januar, 20 Uhr Sulzschneid – Rückholz (in Marktoberdorf). (gs)
Die Eishockey-Hobbyrunde um den Zimmermann-Cup biegt in die Zielgerade ihrer Hauptrunde ein. Am jüngsten Spieltag gelang den Dragons Sulzschneid ein wichtiger 6:2-Erfolg gegen den direkten Kontrahenten um den Einzug ins Finale, die Seeger Adler. Lorenz Stich schoss sein Team mit vier Treffern nahezu im Alleingang zum Sieg. Mit den vier Treffern gegen Seeg und insgesamt sieben Toren setzte sich der Sulzschneider Lorenz Stich an die Spitze der Torschützen.
Seeger Adler – Dragons Sulzschneid 2:6 (0:1, 2:4, 0:1) Tore 0:1 Matthias Köpf (13.), 0:2 Lorenz Stich (16.), 0:3 Lorenz Stich (17.), 0:4 David Barusch (20.), 1:4 Josef Wachter (22.), 1:5 Lorenz Stich (25.), 2:5 Christian Hauser (26.), 2:6 Lorenz Stich (40.) Strafzeiten 4 – 6 Die Kontrahenten erspielten sich gleich gute Torchancen, die die starken Torleute aber vereitelten. So blieb es lange torlos. Nach einer schönen Kombination gelang Matze Köpf in der Schlussphase des ersten Drittels doch der Führungstreffer für Sulzschneid. Was nach der Pause folgte, war eine Gala von Lorenz Stich, dem Goalgetter der Kleintiroler. Mit einem Doppelschlag erhöhte er auf 3:0 und demoralisierte die bis dahin ebenbürtigen Adler. Als David Barusch zum 4:0 traf, waren die Weichen zum Sulzschneider Sieg gestellt. Die Adler zeigten trotzdem Willen. Das 1:4 durch Josef Wachter war hochverdient. Die Dragons konterten und erneut zeigte Lorenz Stich mit dem 5:1 im direkten Gegenzug seine Stärke. Er hatte einen Glanztag erwischt. Christian Hauser verkürzte vor der Pause auf 2:5. Der Schlussabschnitt war wieder weitestgehend ausgeglichen. Die Gastgeber scheiterten ein ums andere Mal an der überragenden Keeperin Sabrina Guggemos im Gehäuse der Dragons. Kurz vor Ende erzielte Lorenz Stich mit dem 6:2 seinen vierten Treffer.
Die nächste Begegnung: Sonntag, 18. Januar, 20 Uhr Sulzschneid – Seeg (in Marktoberdorf). (gs)
Die Kleintiroler Standschützen Sulzschneid haben ihre neuen Könige inthronisiert. Bei den Erwachsenen erhielt (in Abwesenheit) Konrad Rauch die Kette. Er gewann mit einem 2,5-Teiler vor Pokalsieger Arthur Reichhart (4,2), Wurstkönig Martin Hintermayr (6,3) und Brezenkönigin Erna Fahr (10,8), zugleich Schützenliesel und mit der besten Summe der Teiler auch Gewinnerin des Wanderpokals.
Bei der Jugend war der 4,0-Teiler von Hannes Schnitzler nicht zu schlagen. Auch der Wanderpokal ging an ihn. Die Pokalsiegerin und Schützenliesel bei der Jugend, Leonie Plobner, erzielte einen 19,6-Teiler, Wurstkönigin Franziska Settele einen 34,6-Teiler und Brezenkönig Lukas Panje (ebenfalls in Abwesenheit) einen 36,3-Teiler.
In diesem Jahr sollen die Schützenkönige wie früher an zwei Schießabenden im Herbst ermittelt werden. Bisher wurde der beste Zehner gesucht, den ein Schütze während des Übungsschießens das ganz Jahr über getroffen hat.
Bei der Jahresversammlung ehrte Schützenmeister Markus Schmid auch einige Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein. Dies sind für 50 Jahre Alfred Baur, Rudi Fischer, Mina König, Hermann Kösel, Karl Paulsteiner und Elfriede Settele. 25 Jahre gehören den Schützen Alexander Filke, Alexandra Knestel, Christoph Kösel, Martin Müller und Roland Müller an.
Ebenso wurden die neuen Vereinsmeister bekannt gegeben. Dabei gab ein nach vielen Jahren einen Wechsel. In der Altersklasse rutschte Petra Fischer, seit Jahren Seriensiegerin, auf Platz 2. Neuer Sieger ist Bernhard Hipp. In der Schützenklasse ist Zweiter Schützenmeister Christian Rauch der Beste. Die ausführliche Liste findet ihr hier.
In seinem Bericht erwähnte Markus Schmid besonders das Vereineschießen, das erstmals nach der Coronapause wieder ausgetragen worden war. Bei der Marktoberdorfer Stadtmeisterschaft wurde Franziska Settele Stadtjugendkönigin, Petra Fischer Meisterin in ihrer Klasse, die Jugend belegte zwei dritte Plätze, was von einer guten Jugendarbeit zeuge, und in der Mannschaftswertung kam Sulzschneid auf Platz 2. Weitere gut besuchte Veranstaltungen waren das Sommerfest mit Pizzawagen, das Klausenschießen, der Werbeabend sowie das Er-und-Sie-Schießen.
Dem Bericht von Schriftführerin Manuela Reichhart und dem Kassenbericht von Martin Müller folgte die Bilanz von Sportleiter Bernhard Hipp. Zu dieser Saison wollen die Sulzschneider wieder eine dritte Mannschaft in den Rundenwettkampf schicken. Die erste Vertretung mischt in der Gauoberliga derzeit gut mit, die zweite ist wieder in die A-Klasse abgestiegen. Er empfahl der Jugend, sich bei Sulzschneids Nummer eins, Markus Erhard, im Training mal was abzuschauen und sich bei ihm Tipps zu holen. Für Jugendleiterin Kerstin Streif legte Christian Rauch den Bericht vor. Der Fleiß der Jugend sei ausgezeichnet, die Trainingsbeteiligung sogar besser als bei den Erwachsenen. „Alle haben ihr Ringergebnis verbessert“, sagte er.
Gerhard Schmid als Vorsitzender des Verwaltungsrats warb noch einmal dafür, intensiv nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für Bernadette Rieger für die Bewirtung des Vereinsheims zu suchen. Sie hat nach 20 Jahren aufgehört. Den Früh- und den Dämmerschoppen werden die Vereine umschichtig betreiben, für eigene Veranstaltungen müssen die Gruppen selbst für eine Bewirtung sorgen.
Als die Heiligen Drei Könige waren auch in Sulzschneid die Ministranten unterwegs und überbrachten den Segen Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus). Sie zogen von Haus zu Haus und sammelten dabei für Projekte in der Heimatpfarrei des Sulzschneider Pfarrers Sajimon Vargese in Indien. 1710 Euro kamen am Ende zusammen. Die Sternsinger sagen allen Spendern ein vergelt’s Gott.
Dragons Sulzschneid – Bulls Roßhaupten 1:1 (1:0, 0:1, 0:0) Tore 1:0 Bernhard Sirch (11.), 1:1 Lukas Linder (26.) Strafzeiten 6 – 4 Beide Teams starteten konzentriert und kontrolliert, denn jedem war die Stärke des anderen bewusst. Durch schön hervorgetragene Kombinationen und starke Einzelleistungen kamen beide Teams zu Torchancen, ohne dass der Puck im Gehäuse landete. So dauerte es, ehe Bernhard Sirch nach einer schönen Kombination mit Johannes Filser per Direktabnahme Goalie Markus Roth überwand und Sulzschneid in Führung brachte. Auch im Mitteldrittel schenkten sich die beiden Kontrahenten wenig. Doch Sabrina Guggemos auf der Seite von Sulzschneid sowie ihr Gegenüber Markus Roth ließen die Offensivreihen mit zahlreichen starken Paraden verzweifeln. Gegen Ende dieses Durchgangs zogen die Bulls das Match etwas auf ihre Seite. Die Dragons, verletzungsbedingt nur mit zwei Reihen angetreten, brachten die Scheibe nicht konsequent aus dem eigenen Drittel heraus. So war es Lukas Linder, der nach einen Gestocher vor dem Gehäuse den verdienten Ausgleich erzielte. Im Schlussabschnitt sahen die Anhänger beider Teams weiterhin ein schnelles, hochklassiges und vor allem faires Spiel – allerdings ohne Tore. So blieb es wie im Hinspiel beim leistungsgerechten 1:1. Das nächste Spiel: Samstag, 10. Januar, 16.30 Uhr Seeg – Sulzschneid (in Pfronten). (gs)
Unentschieden nach Duellen, nach Ringen vorn: Auf diese Weise haben die Kleintiroler Schützen im letzten Wettkampf des Jahres gegen Wald-Wimberg 1 in der Gauoberliga noch zwei Punkte gewonnen.
Im Spitzenduell verlor Markus Erhard mit 379 Ringen gegen Julia Hartmann ganz knapp. Julia erzielte 381 Ringe. Auch Bernhard Hipp an Position 2 war Tobias Hartmann mit 361:376 unterlegen. Gepunktet haben stattdessen Christian Rauch mit 357:350 gegen Christoph Fröhlich und Arthur Reichhart mit 366:345 gegen Jakob Ampßler. Unter dem Strich waren dies 1463:1452 Ringe, die den Sulzschneidern den entscheidenden Siegpunkt bescherten.
Die Wahrheit unter dem Weihnachtsbaum: Einen musikalischen Festtagsabend hat das Manoli-Ensemble unter der Leitung von Ulla Klaus im Mobilé in Marktoberdorf geboten. Das Konzert hielt, was der Titel versprach: einen Abend, der die vertrauten Feiertagsklänge charmant auf den Kopf stellte und mit einem Augenzwinkern zeigte, dass Weihnachten nicht nur aus Glitzer, Lametta und Besinnlichkeit besteht. Den ausführlichen Bericht von Jana Klaus findet ihr hier.
Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Stadt Marktoberdorf vergibt: die Ehrenmedaille in Silber. In diesem Jahr ist in der Weihnachtssitzung des Stadtrats auch ein Sulzschneider geehrt worden: Dr. Thomas Kehle. Wieso? Das erklärte Stadtarchivarin Josephine Berger in ihrer Laudatio. Die findet ihr hier.
Mit der Ehrenmedaille in Silber der Stadt Marktoberdorf sind (von links) Ludwig Hofer (Rieder, Dr. Thomas Kehle (Sulzschneid), Martin Unsinn (Geisenried) und Ursula Thamm (Bertoldshofen) von Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell ausgezeichnet worden. Die Würdigung auf die neuen Träger hielt Stadtarchivarin Josephine Berger.
(c) Andreas Filke
In der Anfangsphase tasteten sich die Kontrahenten, die beide stark Ersatz geschwächt antreten mussten, zunächst ein wenig ab. In der 5. Spielminute ging der Gast dann jedoch durch Christian Rauch in Führung, nachdem sich dieser in einem Alleingang gegen die gegnerische Defensive durchsetzen konnte und den Puck anschließend zielsicher am Keeper vorbei im Gehäuse erfolgreich unterzubringen wusste. Im Anschluss erspielten sich die Dragons weiterhin gute Gelegenheiten, scheiterten dabei aber zahllose Male am überragenden Goalie Michael Günther auf Rückholzer Seite. Aber auch die Allgeier erspielten sich immer wieder hochkarätige Konterchancen, blieben ihrerseits zunächst noch ohne zählbaren Erfolg. So wogte das Spiel lange Zeit hin und her und es ging mit der knappen Sulzschneider Führung in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt gestaltete sich zunächst sehr ähnlich, ehe Matthias Langer in der 29. Spielminute der verdiente Ausgleich für den SVR gelang. Die Rückholzer schöpften mit diesem Treffer nach den beiden Niederlagen gegen Seeg Hoffnung auf mehr. Und das Match gestaltete sich zunächst weiterhin völlig offen. Ehe ein Akteur der Allgeier kurz vor Ende des mittleren Abschnittes ein rüdes Foul auspackte und seinen gegnerischen Spieler so schwer verletzte, dass für diesen das Spiel beendet war. Den beiden Schiedsrichtern blieb nichts anders übrig als den fehlbaren Spieler mittels einer großen Strafe vom Eis zu schicken.
Diese Aktion sollte das bisherige Spiel merklich beeinflussen. Denn die lange Unterzahlphase kostete dem Gastgeber sehr viel Kraft. Sulzschneid wusste diesen Zustand in Person von Lorenz Stich geschickt auszunutzen. Denn dieser erzielte im Schlussabschnitt innerhalb von sieben Minuten einen lupenreinen Hattrick, und war somit der Matchwinner für den ESC. Am Schluss war es ein verdienter 4:1 Erfolg für Sulzschneid. Und somit der erste Sieg im zweiten Spiel für das Team von Bernhard Sirch.
Ihr nächstes Spiel bestreiten die Dragons am Sonntag, 4. Januar, um 12.30 Uhr in Füssen. Gegner sind die Bulls aus Roßhaupten. (gs)
Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt
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