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Zu St. Martin: Eine Dorfrunde mit Laternen

Die Pfarrgemeinde hat sich dazu entschlossen, die Martinsfeier wie im vergangenen Jahr zu gestalten. Am Samstag, 13. November, sind wieder alle Familien eingeladen, zwischen 17 und 18 Uhr mit ihren Kindern und Laternen eine Dorfrunde zu laufen. Am Pfarrheim steht dann für jeden etwas zum Martinstag bereit. Alle Sulzschneider werden gebeten, Kerzen, Laternen und ähnliches an die Straße zu stellen, damit im ganzen Dorf wieder die Lichter für die Kinder zum Martinstag brennen. (fs)

Alte Kleidung soll Kindern helfen

Es geht darum, Kindern ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen. Sie kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Es fehlt an vielem, nicht nur an Geld. Da setzt die Aktion Hoffnung im Bistum Augsburg an, die am kommenden Wochenende wieder gut erhaltene Kleidung in den Pfarrgemeinden sammelt. Auch St. Pankratius in Sulzschneid beteiligt sich daran. Die gelben Sammelsäcke wurden in die Briefkästen geworfen. Falls sie nicht reichen, finden sich in der Schriftenbank in der Kirche noch mehr.
Abgegeben werden können die Säcke ab Freitag, 17. September, bis Samstag, 18. September, um 9.30 Uhr am Pfarrheim.
Die notwendige Hilfe – wie der Aufbau von Schulen und Krankenstationen – könne nicht nur mit Hilfsgütertransporten geleistet werden, sagt die Organisation. Deshalb wandelt die Aktion Hoffnung die meisten Kleiderspenden in Geldspenden um und finanziert aus den Verkaufserlösen ihre Entwicklungsarbeit weltweit. Wie es mit den Kleiderspenden weitergeht, berichtet die Aktion Hoffnung hier.

Erstkommunion für fünf Kinder

Fünf Kinder haben in der Pfarrgemeinde St. Pankratius ihre Erstkommunion gefeiert. Es war schon rein äußerlich eine besondere Feiern, denn in die Kirche durften nur die Kinder mit ihren Angehörigen. Trotzdem war es eine sehr würdevolle Feier, an der nichts fehlte. Denn für den Gesang sorgte ein kleiner Kreis des Landjugendchors. Und wie es bei einer Feier ist, so waren nicht nur sie aufgeregt, sondern auch das Kind, von dem Pfarrer Sajimon Vargese (links) in seiner Predigt den Erstkommunikanten erzählte. Das Herz des Kindes wurde immer mehr gefüllt: mit Spielsachen, Musikgeräten und auch Geld, das irgendwann alles andere aus dem Herzen verdrängt. Doch der letzte Gast brauchte das ganze Herz, um Gutes bewirken zu können: Es war Jesus, der zu Besuch kam – bei den fünf Sulzschneider Kindern in Form der geweihten Hostie. Diese empfingen (von links) Raphael Habiger, Noah Raschdorf, Franziska Settele, Paul Unterreiner und Luis Grassmann. Für den Unterricht dankte der Pfarrer Pfarrhelferin Christine Baur.

Gottesdienste zu Ostern oder nicht?

Eigentlich sollten in der Sulzschneider Pfarrgemeinde St. Pankratius an den Kartagen und an Ostern sowieso Andachten stattfinden und Gottesdienste gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen, Handzettel für die Anmeldung zur Feier der Osternacht und die Messe am Ostersonntag wurden verteilt. Das könnte jedoch alles hinfällig sein. Denn der Corona-Gipfel sieht auf Bundesebene einen harten Lockdown über die Ostertage vor. Das bedeutet, dass “religiöse Veranstaltungen nur virtuell” stattfinden sollen. Darüber ist das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, verwies auf anstehende Gespräche mit den Entscheidungsträgern. “Ostern ist das wichtigste Fest für uns. Gottesdienste sind deshalb kein Beiwerk. Bereits zu Weihnachten haben wir gezeigt, wie mit Umsicht und Vorsicht Gottesdienste gefeiert werden können. Darauf wollen wir auch Ostern nicht verzichten”, sagte er. Augsburg Bischof Dr. Bertram Meier sagte: “Diese Initiative hat mich überrascht wie eine kalte Dusche.” Er hoffe aber, “dass der partnerschaftliche Dialog zwischen der Regierung und den Kirchen in das Ergebnis mündet, doch öffentliche Präsenzgottesdienste mit strengen Auflagen feiern zu können.”

Nur noch FFP2-Masken erlaubt

Die Verschärfung der Hygienevorschriften hat auch Auswirkungen auf den Gottesdienstbesuch. Nach Mitteilung des Bistums Augsburg besteht ab sofort die Pflicht, während des Gottesdienstes eine FFP2-Maske zu tragen. Das gilt auch für den Weg zum Kommunionempfang und zurück. Der bisher gebräuchliche Mund-Nase-Schutz reicht nicht mehr. Ihn dürfen nur noch Kinder unter 15 Jahren tragen (also auch Ministranten bis zu diesem Alter). Kinder unter sechs Jahren brauchen keine Maske. Personen, die mit ärztlichem Attest vom Maskentragen befreit sind, rät das Bistum, keine Gottesdienste mehr zu besuchen. Weiterhin untersagt bleibt der Gemeindegesang. Zu finden sind die ausführlichen Regelungen hier.

Kontaktfreies Sternsingen

Die Sternsinger können heuer nicht wie gewohnt die Haushalte besuchen. Deshalb werden für die Haushalte in Sulzschneid Sternsinger-Pakete mit Weihrauch, Kreide, Segensaufkleber und Spendentüten zusammengestellt. Diese Pakete werden im Gottesdienst am 6. Januar gesegnet und anschließend an alle Haushalte der Pfarrei verteilt. Die Spenden für die Sternsingeraktion und das Ministrantenopfer können bis 17. Januar entweder bei den Gottesdiensten im Opferkörbchen abgegeben oder in den Briefkasten am Pfarrheim eingeworfen werden. (fs)

Frohe Weihnachten

(c) Florian Steinacher

Ochs und Esel stehen nun auch mit bei der lebensgroßen Krippe am Sulzschneider Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Pankratius. Seit Dezember 2014 wird sie jedes Jahr aufgebaut. Der Aufbau erfolgt immer zum dritten Advent. Ein Schriftband “Machet die Tore weit” kündigt das nahende Ereignis an. Am Heiligen Abend wird  das Schriftband in “Gloria in excelsis Deo” ausgetauscht und erst dann werden die Figuren hineingestellt. In diesem Jahr sind erstmals Ochs und Esel an der Krippe mit dabei. Sie entstanden, wie die restlichen Figuren, durch die Zusammenarbeit der Sulzschneider Malerin Claudia Fumian und Kirchenpfleger Florian Steinacher. Die Krippe steht noch bis Mitte Januar am Pfarrheim. (fs)

Metten an Heiligabend früher

Die bayernweite Ausgangssperre (zwischen 21 und 5 Uhr) führt zu Änderungen bei den Gottesdiensten an Heiligabend. Die Christmette kann in Sulzschneid deshalb nicht mehr um 22 Uhr beginnen. Das bedeutet, dass die beiden Kindermetten bereits am Vormittag stattfinden und die Christmette für die Pfarrgemeinde schon um 14.30 Uhr beginnt. Zutritt ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Neue Anmeldezettel werden am Mittwoch verteilt. Sie müssen bis Sonntag, 20. Dezember, in den Briefkasten am Pfarrheim eingeworfen werden oder kann hier heruntergeladen werden (nicht durch die Uhrzeit für die Christmette irritieren lassen, diese musste aktuell auf 14.30 Uhr geändert werden). Die Gottesdienste am ersten und zweiten Feiertag werden zu den geplanten Uhrzeiten gefeiert.

Stimmungsvolles Martinsfest

Kein Spiel der Martinslegende in der Kirche, kein Umzug zu Ehren des heiligen Martin. Das alles durfte wegen der Corona-Maßnahmen nicht stattfinden. Und trotzdem gab es ein äußerst stimmungsvolles Fest. Die Kinder trugen ihre Laterne und drehten mit ihren Familien eine Dorfrunde. Entlang der Strecke waren unzählige Laternen und Kerzen aufgestellt, die ihnen den Weg ausleuchteten. Am hellsten war es an der Kirche, wo die Friedhofsmauer über und über mit brennenden Kerzen bestückt war. Am Pfarrheim durften sich die Kinder ihre gebackene Martinsgans abholen. Und über dem ganzen Dorf lag ein Klangteppich von Martinsliedern. Wie das, wenn doch die Musikkapelle nicht spielen durfte? Kirchenpfleger Florian Steinacher hatte die Musik einspielen lassen, stelle im Glockenturm einen großen Lautsprecher auf, öffnete die Schalllöcher und los ging’s. Besser ging’s nicht. Schnell wurde der Wunsch laut, das im nächsten Jahr am Martinstag zu wiederholen – egal, ob wieder in einer großen Gruppe gelaufen werden darf oder nicht.