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Sulzschneid 1 verliert knapp im Stechen

Mit 1:2 haben die Sulzschneider Schützen in der Gauoberliga ihren Heimkampf gegen Ruderatshofen verloren. Nach den vier Duellen stand es 2:2. Markus Erhard hatte 379:370 gewonnen, auch Arthur Reichhart hatte mit 369:367 einen Punkt geholt. Christian Rauch unterlag 354:373. Am Spannendsten machte es Bernhard Hipp. Mit schwachen 88 Ringen gestartet, verbesserte er sich immer mehr und ließ es bei den letzten zehn Schuss mit 98 Ringen richtig krachen. Das reichte zum Unentschieden von 371:371. Ein Stechschuss war nötig. Und bei dem verlor er mit 9:10. Schade. Von den Ringen her war Sulzschneid mit 1473:1481 unterlegen.

Die erste Saisonniederlage gab es für die neu formierte Jugendmannschaft. Sie verlor trotz eines guten Gesamtergebnisses gegen Wald-Wimberg 2 mit 621:661. Auffällig bei Sulzschneid die Konstanz. Dennis Kösel erzielt 163 Ringe, Josef Settele 158, Vitus Knestel 155 und Simon Schmid 145. Selbst Hannes Schnitzler, der außer Konkurrenz schoss, traf 142 Ringe. Daniel Kösel kam auf 108.

Auf geht’s zum Nikolausschießen

Die Kleintiroler Standschützen laden die Bevölkerung zum traditionellen Nikolausschießen ein. Es wird an den Dienstagen 22. und 29. November ausgetragen. Preisverteilung ist am Dienstag, 6. Dezember. Geschossen wird auf Blattl. Kinder und Jugendlichen zahlen 2,50 Euro, Erwachsene 6 Euro für 20 Schuss. Nachkauf für 1 Euro pro zehn Schuss ist unbegrenzt möglich.

Der Niederlage der Schützen folgt ein glanzvoller Sieg

Der erste Rundenwettkampf in der Gauoberliga war für die erste Mannschaft noch gründlich daneben gegangen. 0:4 in den Duellen, 1451:1477 in den Ringen und damit 0:3 in den Punkten haben die Sulzschneider gegen Germaringen 1 verloren. Nun ist das Konto aber wieder glatt. Klar und deutlich schlug die Mannschaft den SV Rieden 1 mit 3:1, 1478:1418 und somit mit 3:0.
Auf Position 1 gab Petra Fischen ihrem Kontrahenten mit 381:361 das Nachsehen. Knapp unterlag hingegen Bernhard Hipp an zweiter Stelle mit 360:365. Die beiden anderen Duelle gingen dann wieder nach Sulzschneid. Markus Erhard siegte 379:344 und Christian Rauch gewann mit 358:348.

Simon Schmid ist Stadtjugendkönig

Das war ja mal ein Volltreffer. Simon Schmid (auf dem Foto Zweiter von rechts) von den Kleintiroler Standschützen ist neuer Marktoberdorfer Stadtjugendkönig. Gewonnen hat er bei der Stadtmeisterschaft mit einem 25,1 Teiler vor Michael Ried von den Magnusschützen Leuterschach mit einem 281,0 Teiler.
Die Stadtmeisterschaft war Teil des Jubiläumsschießen, das der Sulzschneider Patenverein Edelweiß Thalhofen aus Anlass seines 100-jährigen Bestehens ausgetragen hat. Dazu gehört auch das Schießen auf die Festscheibe. Petra Fischer belegte dabei den siebten Platz.
In der Altersklasse der Stadtmeisterschaft erreichte Arthur Reichhart mit 294,7 Ringen den tollen zweiten Platz, Petra schaffte es mit 287,3 Ringen und den dritten Platz auch in die Spitzengruppe. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es unser Schützenmeister Markus Schmid mit der Luftpistole. Auch er wurde mit 267,0 Ringen Dritter – so gut war er bei einer Stadtmeisterschaft noch nie. In der Mannschaftswertung erzielte die Sulzschneider Vertretung den achten Platz. Kurzum: prima gelaufen.

Junge Schützen schon gut in Form

Die Jugendmannschaft der Kleintiroler Schützen präsentiert sich bereits in guter Form. Zwei Wettkämpfe hat sie bestritten – und beide gewonnen. Was umso erstaunlicher ist, weil bis auf einen alle anderen zum Saisonstart ihre Wettkampfpremiere gefeiert haben. Alle anderen haben inzwischen die Altersgrenze erreicht. Nach der Coronapause wurde wieder ein Neuanfang gestartet.
Der Schützenverein Edelweiß Bidingen war der Gegner in den ersten Runden. Den schlugen die Sulzschneider beim Auftakt mit 593:556. Dabei kam Dennis Kösel als Tagesbester auf 171 Ringe. Simon Schmid schoss 145, Daniel Kösel 144 und Josef Settele 133 Ringe. Außer Konkurrenz war Vitus Knestel (124 Ringe) mit dabei.
Im Rückkampf knackten die Sulzschneider sogar die Marke von 600 Ringen. 602:580 gewannen sie auch diesmal. Beatrice Reichhart als beste Sulzschneiderin erzielt 164 Ringe, 155 Simon, 143 Josef und 144 Dennis. Daniel kam auf 126 Ringe.

Übungsschiessen beginnt

Die Kleintiroler Standschützen beginnen nach der Sommerpause wieder mit dem Training. Die Jugend startet am Montag, 5. September, die Erwachsenen folgen am Dienstag, 6. September. Nächstes Ziel ist die Stadtmeisterschaft. Die wird Ende September bei Edelweiß Thalhofen ausgetragen. Anlass ist das 100-jährige Bestehen des Vereins. Weitere Infos folgen.

Ticket zur deutschen Meisterschaft für Petra Fischer

Seit Jahren schießt Petra Fischer auf hohem Niveau. Dass sie auch in ihrer neuen Altersklasse, der Damen III, nichts verlernt hat, bewies sie vor Kurzem bei der bayerischen Meisterschaft. Dort trat sie nicht für die Kleintiroler Standschützen Sulzschneid an, sondern für den Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf. Mit 382,4 Ringen (97,7; 97,0; 95,4; 92,3) landete sie auf Platz 36 und hat sich mit diesem Ergebnis für die deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Mit der Mannschaft wurde Petra Fünfte. Sie, Brigitte Medved (Rieder) und Karoline Vanek (Andreas Hofer Olympia Kaufbeuren) erzielten 1155 Ringe.

Sulzschneider Schützen feiern ihre Könige

Bernhard Hipp ist neuer Schützenkönig der Kleintiroler Standschützen. Seine drei besten Blattl, die er im Laufe des Jahres geschossen hat und für die er die Wanderscheibe erhalten hat, hätten gereicht, um Schützenkönig zu werden: Es waren ein 4,0-Teiler, ein 5,4- und ein 5,9-Teiler. Bessere Zehner hatte niemand. Pokalsiegerin Petra Fischer als Zweitplatzierte hatte einen 7,8-Teiler. Wurstkönigin wurde Laura Reichhart (8,3), Brezenkönig Werner Peltri (11,3).
Bei der Jugend bleibt die Königskette im Hause Schmid. Simon Schmid löst mit einem 10,5-Teiler seinen Bruder Andreas ab. Pokalsieger wurde Vitus Knestel (13,6), Wurstkönig Hannes Schnitzler (22,1) und Brezenkönigin Paula Schnitzler (25,3).

Die Berichte hielten sich erwartungsgemäß kurz: Wegen Corona durfte vieles nicht stattfinden. Wichtiges Projekt war der Umbau des Schießstands, damit er den neuesten Vorgaben entspricht. Im Sommer soll ein Fest für alle Schützen am Vereinsheim stattfinden.
Wenige Änderungen ergaben die Wahlen: Erster Schützenmeister Markus Schmid, Zweiter Schützenmeister Christian Rauch, Erster Kassier Martin Müller, Zweite Kassiererin Laura Reichhart (für Thomas Kösel), Schriftführerin Manuela Reichhart, Erster Sportleiter Andreas Filke, Zweiter Sportleiter Bernhard Hipp (für Matthias Paulsteiner), Erste Jugendleiterin Petra Fischer (für Bernhard Hipp), Zweite Jugendleiterin Kerstin Streif (neu), Dritte Jugendleiterin Beatrice Reichhart (neu), Beisitzer sind Markus Kümmerle, Arthur Reichhart und Markus Settele. Die Fahnenabordnung besteht aus Arthur Reichhart (Fähnrich) und den Begleitern Michael Rauch und Markus Kümmerle (neu). Meinrad Settele war Jahrzehnte lang Fahnenbegleiter bei freudigen und traurigen Anlässen. Ihm dankte Schützenmeister Schmid besonders.
Höhepunkt des Abends war die Ehrung der Meister und Könige.

Schießen um Osterhasen und Königstitel

Schneller als gedacht, nimmt auch bei den Kleintirolern Sulzschneid das Schießen wieder Fahrt auf. Ursprünglich sollte an den Dienstag 29. März und 5. April lediglich das Osterschießen ausgetragen werden. Nun kommt aber parallel dazu das Schießen um den Gaukönig oder die Gaukönigin hinzu. Bereits am Samstag, 7. Mai, werden die neuen Würdenträger in Eggenthal proklamiert. Dazu soll es auch einen Königszug geben. Heißt: Bis dahin müssen auch die Sulzschneider ihre neuen Könige vorgestellt haben. Deshalb ist nun die verschobene Jahresversammlung, die im Januar hätte stattfinden sollen, terminiert. Sie ist für Samstag, 23. April, im Vereinsheim angesetzt.

Zum Gaukönigsschießen sind alle Mitglieder des Sportschützengaus Kaufbeuren-Marktoberdorf zugelassen. Ermittelt werden die Könige in drei Kategorien: Gauschützenkönig (Jahrgang 2005 und älter), Gaujugendkönig (Jahrgänge 2006 bis 2012) und Gauauflagekönig (Jahrgang 1971 und älter).

Frühes Saisonende für Sulzschneider Schützen

Für die zweite und dritte Mannschaft der Sulzschneider Schützen waren die Rundenwettkämpfe schon beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatten. Die erste Mannschaft in der Gauoberliga hatte pausieren müssen. Nun werden aber auch deren Rundenwettkämpfe mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Grund ist, dass es zur Bezirksliga keine Auf- und Absteiger geben wird. Damit sei die Grundlage für weitere Rundenwettkämpfe in der Gauoberliga entzogen, teilt der Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf mit. Nach Rücksprache mit dem Gauschützenmeisteramt hat BSSB-Rundenwettkampfleiter Peter Allgaier die Saison für beendet erklärt.