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Streifzug durch Sulzschneids Geschichte

Bis Ende Juli ist im Pfarrheim in Sulzschneid eine Ausstellung zu sehen, die sich mit der Geschichte von Sulzschneid beschäftigt. Die Fotografien, Schriftstücke und andere Exponate umfassen weit mehr als 100 Jahre der 900-jährigen Geschichte des Ortes. Zusammengetragen wurden sie von Manfred Jocham, der bei der Eröffnung einer Reihe von Ehrengästen wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell viel Interessantes zu erzählen hatte, und Martina Strobel (demnächst mehr).
Zu sehen ist die Ausstellung sonntags von 14 bis 16 Uhr, mittwochs von 17 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Wie Sulzschneid früher war

Auf viel Aufmerksamkeit ist die Ausstellung über Sulzschneid im Pfarrheim gestoßen. Alte Fotos , historische Gegenstände und etliche Unterlagen sind dort bis Ende Juli zu sehen. Noch mehr Leben erhält das Ganze durch Berichte von Zeitzeugen, die sich daran erinnern, wie das Leben in Sulzschneid in den Jahren zwischen 1930 und 1960 war. Dazu hat Stefan Grassmann ein abwechslungsreiches Programm mit Interviews, Lesung, Musik und Gesang zusammengestellt. Zu sehen und zu hören ist das am Freitag, 1., und Samstag, 2. Juli, ab 20 Uhr im Vereinsheim. Seine Gesprächspartner sind Marie Luise Hipp, Josef Pröll und Armin Klaus. Die Fotos dazu hat Manfred Jocham zusammengestellt, der zusammen mit Martina Strobel auch die Ausstellung im Pfarrheim konzipiert hat. Mit Lesung, Musik und Gesang sind Ulla Klaus, Martin und Claudia Fumian, Manfred Selb und Stefan Grassmann beteiligt. Anmeldungen werden empfohlen unter der Telefonnummer 0175/1638884 oder per E-Mail info@stefangrassmann.de

Dreh für den nächsten Film in Sulzschneid

Der erste Film “S’ Dorf” war ein grandioser Erfolg. Nun soll in Sulzschneid und mit Sulzschneidern der nächste Film gedreht werden. Alle sind dazu eingeladen: Kinder, Jugendliche, Ältere, Menschen, die die Arbeiten daran unterstützen wollen, oder die einfach nur neugierig auf das Projekt sind. Denn es gibt dazu einen Infoabend: am Dienstag, 24. Mai von 18 bis etwa 19 Uhr in der Halle (Vereinsheim). Hanna, Sofia und Stefan, die drei Verantwortlichen, freuen sich jedenfalls über alle, die mitwirken wollen: in Sprechrollen, als Statisten, als Helfer, um die Technik aufzubauen (Licht, Ton). Sie suchen noch jemanden, der die Maske macht (Schminke) und suchen nach Drehorten. Kurzum: Sie suchen Unterstützung jeglicher Art. An diesem Abend werden das Drehbuch vorgestellt und erste Rollen verteilt.

Jäger suchen Helfer zur Kitzrettung

Das Gras wächst, die Landwirte stehen mit ihren Maschinen fast in den Startlöchern. Und dann sind da die jungen Kitze in den Wiesen. Damit sie beim Mähen nicht ums Leben kommen, suchen die Jäger wieder Kitzretter. Wer mithelfen will, meldet sich bei Thomas Häutle (08349 9204512 oder 0170 4188777).

Wenn Trampoline in der Freinacht das Fliegen lernen

Dass Hexen in der Walpurginsnacht auf ihren Besen fliegen und die Gegend unsicher machen, ist bekannt. In Sulzschneid aber können sogar Trampoline fliegen und landen auf dem Dach der Bushaltestelle. Auffallend viele dieser Sportgeräte fanden sich nach der Freinacht unter dem neuen Maibaum wieder. Auch anderes Spielzeug und ein Wasserfass waren dort abgestellt und warteten auf ihre Besitzer.

Hohe Auszeichnung der Trachtler für Walter Sirch

Walter Sirch (links) wird vom Landesvorsitzenden des bayerischen Trachtenverbands, Günter Frey, mit der Lehrer-Vogl-Medaille ausgezeichnet. (c) Anna Felbermeir

Walter Sirch ist vom Landesvorsitzenden des bayerischen Trachtenverbands, Günter Frey, mit der Lehrer-Vogl-Medaille ausgezeichnet. Es ist die höchste Auszeichnung, die der verband verleiht. Sie erinnert an den Lehrer Josef Vogl, der sich um 1883 für die Erhaltung der alten Trachten und des Brauchtums stark. Er gründete in diesem Jahr mit anderen den „Verein zur Erhaltung der Volkstracht im Leitzachthal“. Dieser ist der erste Gebirgstrachten-Erhaltungsverein in Bayern.

Walter Sirch gilt als ein Urgestein der Bayerischen Trachtenbewegung. Er war bis 2021 Vorsitzender des Sachgebietes Mundart, Brauchtum, Laienspiel im Bayerischen Trachtenverband. War dies 19 Jahre lang. Zudem war er acht Jahre als stellvertretender Vorsitzender im Sachausschuss Volkstanz und Schuhplattler und 13 Jahre lang Erster Gauvorstand im Oberen Lechgau-Verband. Seit Jahrzehnten setzte er sich für Mundart, Brauchtum und Laienspiel in Verein, Schule und Kabarett ein.
Walter Sirch war in seinem Heimatverein Stötten Jugendleiter und Vorplattler, sechs Jahre Zweiter Vorstand und 18 Jahre Theaterleiter. Seit 1989 ist er Mitglied bei den Hohenwaldeggern Sulzschneid, wo er seit dem Jahr 2000 Theaterleiter ist.
Im Oberer Lechgau-Verband gehörte Walter Sirch seit 39 Jahren dem Gauausschuss an. Dabei hatte er zahlreiche Funktionen: Gauvorplattler, Beisitzer, Pressewart, Sachgebietsleiter Mundart, Brauchtum, Laienspiel, Gauschiedsgerichtsvorsitzender, Zweiter Gauvorstand und Erster Gauvorstand. Außerdem war Walter Sirch von 1990 bis 2002 Walter Sirch Zweiter Landesvorplattler. Anschließend hat er das Sachgebiet Mundarbeit, Brauchtum, Laienspiel des Bayerischen Trachtenverbandes geleitet. Projekte wie das Kartenspielbuch „Vom Alten zum Zwanzger“ sind entstanden und die bayernweite Nikolaus-Malaktion an Schulen wurde von ihm mit initiiert. Besonders wichtig waren ihm Theater-Lehrgänge, die er organisierte. Es gibt von ihm viele eigene Theaterstücke.
Seit 2005 spielt er mit Sigrid Kraus das Mundart-Kabarett A(lb)traumpaar. Dies hat Ministerpräsident Markus Söder 2018 mit dem Bayerischen Dialekt-Preis ausgezeichnet.
(Anna Felbermeir)

Ein neuer Maibaum für Sulzschneid

Die Corona-Regeln sind gelockert, es darf wieder gefeiert. Deshalb gibt es am Sonntag, 1. Mai, in Sulzschneid auch wieder ein Maibaumfest, gemeinsam veranstaltet von Trachtenverein, Feuerwehr und Musikkapelle. Während der neue Maibaum an der Bushaltestelle aufgerichtet wird, wird dazu im Hof der Familie Michel Musik gespielt und die Trachtler zeigen Tänze und Plattler. Auch für das leibliche Wohl ist während des Tages gesorgt. Fehlt nur noch schönes Wetter.

Zeitungskiste nun beim Pfarrheim

Seit Anfang des Monats wird in Sulzschneid die Allgäuer Zeitung nicht mehr ausgetragen. Es hat sich keine Zustellerin und kein Zusteller gefunden. Deshalb muss nun jeder Abonnent, der es so angegeben hat, seine Zeitung aus einer Kiste entnehmen. Dabei hat sich der Standort der Kiste am Schaukasten bei der Kirche geändert. Er zieht ein paar Meter weiter und ist ab sofort unter der Überdachung beim Pfarrheim zu finden. Betroffen sind nur diejenigen Abonnenten, die dort ihre Zeitung abholen. Für alle anderen bleiben die Standorte am Maibaum und bei Konrad Rauch bestehen. Falls sich doch noch jemand dafür erwärmen kann, den Morgenspaziergang mit dem Austragen der Zeitung zu verbinden, der findet nähere Informationen hier.

Dringend gesucht: Zusteller für die Zeitung

Die Allgäuer Zeitung sucht dringend jemanden, der die Zeitung in Sulzschneid austrägt. Eintrittsdatum ist der 1. Februar. Zum Stundenlohn kommt ein steuerfreier Nachtzuschlag. Außerdem erhält der Zusteller oder die Zustellerin ein Frei-Abo für die Zeitung. Sollte sich niemand finden, müssen die Abonnenten die Zeitung entweder an einer zentraler Stelle selbst abholen oder bekommen sie per Post. Dritte Möglichkeit ist, die Zeitung als E-Paper zu erhalten. Interessenten melden sich unter zusteller@azv.de oder Telefon 08342/969688.