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Corona: Wert von 50 im Ostallgäu überschritten

Im Ostallgäu ist am Sonntag der Wert von 50 Corona-Fällen auf 100000 Einwohner, die sogenannte Inzidenzzahl, innerhalb einer Woche überschritten worden. Laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit lag der Wert am Samstag bei 57. Das Landratsamt gab den Wert am Sonntag mit über 66 an. Das hat noch schärfere Regelungen als bisher zur Folge. Unter anderem ist nun folgendes vorgeschrieben:
Die Teilnehmerzahl bei privaten Feierlichkeiten (insbesondere Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder ähnlichem) sowie privaten Treffen wird ab sofort auf fünf Personen oder zwei Hausstände limitiert. Neben einer weiter geltenden Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, Betrieben und Freizeiteinrichtungen gilt auch für Schüler aller Schulen – auch Grundschulen – ab Montag, 19. Oktober, eine Maskenpflicht im Unterricht. Mehr dazu lest Ihr hier

Nur noch Heimkämpfe

Seit wenigen Wochen dürfen die Schützen unter Auflagen wieder trainieren. Auch der Start für die Wettkämpfe rückt näher. Dies werden in dieser Saison nur noch als Fernwettkämpfe ausgetragen. Ein direkter Kontakt zum den gegnerischen Vereinen soll auf diese Weisen wegen eventuell möglicher Ansteckungsgefahr vermieden werden (mehr dazu gibt es hier zu lesen; mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung).
Den Auftakt macht die gauinterne Runde. Dazu hat der Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf nun auch die Regelungen bekanntgegeben, unter anderem dazu, wie die Wettkämpfe gewertet werden.
Innerhalb der zwei Wochen Terminfrist kann jede Mannschaft ihren Termin für den Wettkampf selbst wählen.
Die Punktevergabe erfolgt nach Rangliste: Bei vier Mannschaften in der Gruppe erhält der Ringbeste einer Runde vier Mannschaftspunkte. Der Ringzweitbeste drei, der Ringdrittbeste zwei Punkte und der Ringviertbeste einen Punkt. Ähnlich ist es bei Gruppen mit drei Mannschaften (drei, zwei, eins Punkte).
Die Schützenklasse schießt wie gehabt mit zehn Personen, die besten acht kommen in die Wertung. Jeder hat 20 Schuss.
Auch in der Jugend A-Klasse bleibt es wie gehabt bei vier Gewerteten und einem “Streicher” bei 20 Schuss je Schütze.
Die Sulzschneider befinden sich in der Schützenklasse in der Liga Gruppe 2 zusammen mit St. Georg Untergermaringen 1, Hubertus Görisried1 und Edelweiß Steinbach 1. Die Jugend schießt in der Liga Gruppe 3 gegen Rotensteiner Ruderatshofen 1, Almarausch Aitrang 2 und Alpenrose Kraftisried 1. Geschossen werden muss in beiden Klassen bis 30. Oktober.

Schützen nehmen Übungsbetrieb auf

Nach den Lockerungen durch die bayerische Staatsregierung ist es den Schützen wieder möglich, ihren Übungsbetrieb aufzunehmen. Bedeutet: Ab Dienstag, 8. September, werden die Schützen wieder mit Gewehr und Pistole an den Ständen stehen. Die Jugend beginnt um 19 Uhr. Laut BSSB ist es sogar erlaubt, den Sicherheitsabstand während der Übungseinheiten zu unterschreiten. Trotzdem wollen die Sulzschneider auf Nummer Sicher gehen und werden den Betrieb an den Ständen einschränken. Das bedeutet auch, dass nach spätestens 120 Minuten die Räume gelüftet werden müssen. Beim Betreten und Verlassen der Halle und auch beim Gang zum und vom WC muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Fussballer weiter in der Warteschleife

Eigentlich sollten die Fußballer Anfang September den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Doch erneut muss der Bayerische Fußball-Verband den Startpunkt verschieben. Neuer Termin ist nun der 19./20. September (mehr). Ob dieser Termin zu halten ist, ist derzeit sehr fraglich. Künftig wird es einen solchen Re-Start nicht mehr geben. Wenn mehr als die Hälfte der Saison gespielt ist und sie wie jetzt zwangsweise pausieren muss, wird sie abgebrochen. Dazu hat der BFV extra einen Paragrafen in der Spielordnung geändert.

Fleissig im Einsatz für den Dorfbrunnen

Der Brunnen mit der neuen Einfassung

Eigentlich sollte in diesem Jahr der 900-jährige Gründungstag von Sulzschneid gefeiert werden. Die Corona-Krise mit ihren erforderlichen Schutzmaßnahmen vereitelte das. Trotzdem hinderte das ein fleißiges Helferteam nicht, das Dorf aufzuhübschen, genauer gesagt den Platz um den Dorfbrunnen. Seit langem waren die Hölzer, die den Hang begrenzten, marode. Ersatz sollte her und fand sich in alten Bordsteinen aus Granit, die einst die Ruderatshofener Straße einfassten. Ein paar davon stellte die Stadt Marktoberdorf für die Sanierung zur Verfügung. So arbeiteten die Helfer an zwei Vormittagen, rissen das alte Holz heraus, sägten die neuen, alten Steine und verlegten sie. Heraus kam eine schmucke Mauer, die Dank ihrer guten Höhe Wanderer und Radfahrer zum Verweilen einlädt. Geplant hat die Aktion der Gartenbauverein, der auch 1983 den Brunnen gestiftet hatte. Jeder Verein hat ein paar Personen gestellt, sodass insgesamt 13 Helfer am Werk waren, die die Trockenmauer innerhalb von drei Stunden bauten.

Schützen feiern vorsichtig ihr Sommerfest

Die Lockerungen machen es trotz Corona-Krise möglich: Die Kleintiroler Schützen dürfen ihr Sommerfest feiern. Sie bleiben dazu in Sulzschneid und wollen in gemütlicher Runde am Samstag, 11. Juli, ab 20 Uhr am Vereinsheim zusammensitzen. Damit wollen sie ihre Wirtin Bernadette, die für Speisen und Getränke sorgt, nach der langen finanziellen Durststrecke unterstützen. Allerdings müssen nach wie vor zwingend die Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Deshalb ist eine Anmeldung mit Angabe der Personenzahl unerlässlich, weil der Teilnehmerkreis aufgrund der Sicherheitsauflagen begrenzt ist. Anmeldungen nehmen die beiden Schützenmeister Markus Schmid und Christian Rauch entgegen.