Dragons Sulzschneid – Bulls Roßhaupten 1:1 (1:0, 0:1, 0:0)
Tore 1:0 Bernhard Sirch (11.), 1:1 Lukas Linder (26.)
Strafzeiten 6 – 4
Beide Teams starteten konzentriert und kontrolliert, denn jedem war die Stärke des anderen bewusst. Durch schön hervorgetragene Kombinationen und starke Einzelleistungen kamen beide Teams zu Torchancen, ohne dass der Puck im Gehäuse landete. So dauerte es, ehe Bernhard Sirch nach einer schönen Kombination mit Johannes Filser per Direktabnahme Goalie Markus Roth überwand und Sulzschneid in Führung brachte.
Auch im Mitteldrittel schenkten sich die beiden Kontrahenten wenig. Doch Sabrina Guggemos auf der Seite von Sulzschneid sowie ihr Gegenüber Markus Roth ließen die Offensivreihen mit zahlreichen starken Paraden verzweifeln. Gegen Ende dieses Durchgangs zogen die Bulls das Match etwas auf ihre Seite. Die Dragons, verletzungsbedingt nur mit zwei Reihen angetreten, brachten die Scheibe nicht konsequent aus dem eigenen Drittel heraus. So war es Lukas Linder, der nach einen Gestocher vor dem Gehäuse den verdienten Ausgleich erzielte.
Im Schlussabschnitt sahen die Anhänger beider Teams weiterhin ein schnelles, hochklassiges und vor allem faires Spiel – allerdings ohne Tore. So blieb es wie im Hinspiel beim leistungsgerechten 1:1.
Das nächste Spiel: Samstag, 10. Januar, 16.30 Uhr Seeg – Sulzschneid (in Pfronten). (gs)
Noch mal zwei Punkte zum Jahresende
Unentschieden nach Duellen, nach Ringen vorn: Auf diese Weise haben die Kleintiroler Schützen im letzten Wettkampf des Jahres gegen Wald-Wimberg 1 in der Gauoberliga noch zwei Punkte gewonnen.
Im Spitzenduell verlor Markus Erhard mit 379 Ringen gegen Julia Hartmann ganz knapp. Julia erzielte 381 Ringe. Auch Bernhard Hipp an Position 2 war Tobias Hartmann mit 361:376 unterlegen. Gepunktet haben stattdessen Christian Rauch mit 357:350 gegen Christoph Fröhlich und Arthur Reichhart mit 366:345 gegen Jakob Ampßler. Unter dem Strich waren dies 1463:1452 Ringe, die den Sulzschneidern den entscheidenden Siegpunkt bescherten.
Konzert mit Manoli-Ensemble: Nicht nur Glitzer, Lametta und Besinnlichkeit
Die Wahrheit unter dem Weihnachtsbaum: Einen musikalischen Festtagsabend hat das Manoli-Ensemble unter der Leitung von Ulla Klaus im Mobilé in Marktoberdorf geboten. Das Konzert hielt, was der Titel versprach: einen Abend, der die vertrauten Feiertagsklänge charmant auf den Kopf stellte und mit einem Augenzwinkern zeigte, dass Weihnachten nicht nur aus Glitzer, Lametta und Besinnlichkeit besteht. Den ausführlichen Bericht von Jana Klaus findet ihr hier.
Hohe Auszeichnung für Thomas Kehle: Ehrenmedaille der Stadt Marktoberdorf
Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Stadt Marktoberdorf vergibt: die Ehrenmedaille in Silber. In diesem Jahr ist in der Weihnachtssitzung des Stadtrats auch ein Sulzschneider geehrt worden: Dr. Thomas Kehle. Wieso? Das erklärte Stadtarchivarin Josephine Berger in ihrer Laudatio. Die findet ihr hier.

Lorenz Stich schießt die Dragons ins Glück
SV Rückholz – ESC Sulzschneid 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)
Tore 0:1 Christian Rauch (5.), 1:1 Matthias Langer (29.), 1:2 Lorenz Stich (32.), 1:3 Lorenz Stich (35.), 1:4 Lorenz Stich (39.)
Strafzeiten: 9 + große Strafe (Tamburelli) – 4
In der Anfangsphase tasteten sich die Kontrahenten, die beide stark Ersatz geschwächt antreten mussten, zunächst ein wenig ab. In der 5. Spielminute ging der Gast dann jedoch durch Christian Rauch in Führung, nachdem sich dieser in einem Alleingang gegen die gegnerische Defensive durchsetzen konnte und den Puck anschließend zielsicher am Keeper vorbei im Gehäuse erfolgreich unterzubringen wusste. Im Anschluss erspielten sich die Dragons weiterhin gute Gelegenheiten, scheiterten dabei aber zahllose Male am überragenden Goalie Michael Günther auf Rückholzer Seite. Aber auch die Allgeier erspielten sich immer wieder hochkarätige Konterchancen, blieben ihrerseits zunächst noch ohne zählbaren Erfolg. So wogte das Spiel lange Zeit hin und her und es ging mit der knappen Sulzschneider Führung in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt gestaltete sich zunächst sehr ähnlich, ehe Matthias Langer in der 29. Spielminute der verdiente Ausgleich für den SVR gelang. Die Rückholzer schöpften mit diesem Treffer nach den beiden Niederlagen gegen Seeg Hoffnung auf mehr. Und das Match gestaltete sich zunächst weiterhin völlig offen. Ehe ein Akteur der Allgeier kurz vor Ende des mittleren Abschnittes ein rüdes Foul auspackte und seinen gegnerischen Spieler so schwer verletzte, dass für diesen das Spiel beendet war. Den beiden Schiedsrichtern blieb nichts anders übrig als den fehlbaren Spieler mittels einer großen Strafe vom Eis zu schicken.
Diese Aktion sollte das bisherige Spiel merklich beeinflussen. Denn die lange Unterzahlphase kostete dem Gastgeber sehr viel Kraft. Sulzschneid wusste diesen Zustand in Person von Lorenz Stich geschickt auszunutzen. Denn dieser erzielte im Schlussabschnitt innerhalb von sieben Minuten einen lupenreinen Hattrick, und war somit der Matchwinner für den ESC. Am Schluss war es ein verdienter 4:1 Erfolg für Sulzschneid. Und somit der erste Sieg im zweiten Spiel für das Team von Bernhard Sirch.
Ihr nächstes Spiel bestreiten die Dragons am Sonntag, 4. Januar, um 12.30 Uhr in Füssen. Gegner sind die Bulls aus Roßhaupten. (gs)
Veteranenverein vergibt Ehrenkreuz und wählt neuen Vorstand
Eine seltene Auszeichnung hat der Veteranen- und Soldatenverein Sulzschneid vergeben. Egon Settele erhielt für seine 60-jährige Mitgliedschaft das Ehrenkreuz. Zugleich wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Alexander Filke und Martin Frey hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. An ihre Stelle rückten als Vorsitzender Günter Frey und als sein Stellvertreter Albert Wißmiller. Kassier ist Richard Wagner, Schriftführer Bernhard Sirch. Das Gremium ergänzt Hubert Strobel als Fähnrich.

Trachtler ehren für lange Treue und besondere Verdienste
Bei der Jahresversammlung des Trachtenvereins D‘ Hohenwaldegger Sulzschneid standen neben Berichten der verschiedenen Sachgebiete auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Trachtenverein wurden Tobias Knestel, Oswald Settele und Silvia Ströhl geehrt, für 50 Jahre Mitgliedschaft Ludwig Dopfer, Gisela Kümmerle und Barbara Puffer. Für ihren Einsatz für den Trachtenverein erhielt Erna Decker die Ehrung für besondere Verdienste. (Helga Frei)
Weihnachtliches von der Musikkapelle
Die Musikkapelle Sulzschneid lädt erneut zu einem Adventskonzert in die Pfarrkirche St. Pankratius ein. Unter der Leitung von Alexandra Hahn spielt sie weihnachtliche Weisen und stimmt auf das Fest ein. Das Konzert beginnt am Sonntag, 14. Dezember, um 15.30 Uhr. Im Anschluss gibt es noch Essen und Trinken. Spenden sind willkommen.
Entscheidung erst mit dem dritten Stechschuss
Zumindest auf den ersten Blick war es eine klare Angelegenheit für die Kleintiroler Schützen. Die erste Mannschaft hat in der Gauoberliga den den Rotensteinern 1 in Ruderatshofen mit 3:1 nach Duellen und 1473:1459 nach Ringen gewonnen.
Markus Erhard an Position eins hat diesmal den einzigen Punkt abgegeben. Er unterlag der Besten, Stefanie Sauter, mit 382:385. Knapper ging es im zweiten Duell zwischen Bernhard Hipp und Fabian Mair zu. Beide starteten mit 85 Ringen, dann lag Fabian mit 92:91 vorn, ehe Bernhard in der dritten Serie mit 97:94 gewann. Der Ruderatshofener versuchte noch einmal alles, schoss 95 Ringe, doch Bernhards Vorsprung reichte trotz 90 Ringen. Er gewann mit 360:359.
Den Krimi des Abends schrieben Arthur Reichhart und der Ruderatshofener Martin Probst. Arthur legte 94 Ringe vor, Martin traf 85. Bei neun Ringen Vorsprung ist das Duell normalerweise entschieden. Diesmal nicht. In der zweiten Runde lag Arthur mit 91:92 hinten, aber es blieb alles im grünen Bereich. In der dritten Runde legte Probst 91 Ringe nach, Arthur 88. Damit führte der Sulzschneider immer noch. Aber dann: Probst schoss 93 Ringe, Arthur erneut nur 88. Der Vorsprung war dahin. Es stand Unentschieden. Der erste Stechschuss: beide eine Acht. Der zweite Stechschuss: beide eine Neun. Dann der dritte Stechschuss: Arthur eine Acht – Martin eine Vier. Punkt für Sulzschneid.
Den dritten Punkt holte Christian Rauch mit tollen 370 Ringen. Marius Karg war mit 354 Ringen machtlos.
Rekorde purzeln beim Klausenschießen
Es war ein Klausenschießen der Superlative, wenn man so will. Denn es gab gleich zwei Rekorde bei den Kleintiroler Standschützen: den bei den Teilnehmern mit 76 (davon 18 Jugendliche) und den beim Ergebnis. Weil nur die Zehntelringe gewertet wurden, war es mehr oder weniger ein Glücksschießen. 90 Ringe waren also maximal bei zehn Schuss zu erreichen. Bisher schafften die Besten immer so um 65 Ringe. Diesmal nicht. Diesmal traf die Siegerin fantastische 75 Ringe. Und so gewann Anita Kirchmann den größten Hefeklaus. Auf den nächsten Plätzen gab es ein regelrechtes Gerangel ums leckere Gebäck. Beatrice Reichhart und Andreas Filke trafen 62 Ringe, Beatrice hatte jedoch die bessere zweite Serie. Vierter wurde Markus Schmid mit 61 Ringen, Fünfte Johanna Knestel mit 59. Jeweils drei Schützen hatten 58 und 57 Ringe. Auch hier entschied die zweite Serie. Egon Settele lag vor Meinrad Settele und Christoph Kösel, den zweiten Block führte Michael Baur vor Selina Knestel und Dominik Streif an.
Ein ähnliches Bild ergab sich bei der Jugend. Das beste Trio erzielte 57 Ringe, sodass also auch hier die zweite Serie entschied. Das Rennen machte Paul Unterreiner vor Alina Butzke und Hannes Schnitzler. Die nächsten beiden hatten 52 Ringe: Noah Klaus und Leni Settele.