Sulzschneid 2 auf Aufstiegskurs

1464:1417 Ringe über Thalhofen 1. Damit ist Sulzschneid 2 ganz klar auf Aufstiegskurs in Richtung Luftgewehr-Gauliga. Mit einem Schnitt von über 1460 Ringen sind sie die beste Mannschaft der fünf Gruppen in der A-Klasse. Lauchdorf 2 (1457) ist in Lauerstellung, weiter dahinter folgen Dösingen und Germaringen 2 (je 1452) und Kraftisried 2 (1451).
Beim jüngsten Rundenwettkampf sorgte Bernhard Hipp mit 374 Ringen für das beste Ergebnis. Christian Rauch mit 366, Manuela Reichhart mit 365 und Martin Hintermayr mit 359 schossen ebenso achtbar und trugen zum perfekten Ergebnis bei.
Gut läuft es inzwischen auch für Sulzschneid 3. Die Mannschaft bezwang Stötten 5 deutlich mit 1413:1333. Auffällig war die Konstanz der Ergebnisse: Laura Reichhart 356, Philipp Heering 353, Kerstin Kösel und Markus Kümmerle je 352.

Titel und Pokal

Nun haben es die Mädchen des FC Sulzschneid ganz offiziell: Sie sind Meisterinnen der Korbball-Bezirksliga J15. Zum Abschluss der Runde gab es den verdienten Pokal, den sie sich schon frühzeitig gesichert hatten – aber auch zwei Niederlagen. Die Einzigen in dieser Saison. Sie verloren gegen Aitrang 2:4 und gegen Vizemeister Irsee 2 mit 2:5. Trotzdem betrug der Vorsprung am Ende sechs Punkte. Damit ist der Aufstieg in die Landesliga perfekt.
Hoffnungen auf die Titel hat auch die Jugend 19 in der Landesliga. Mit einem 9:8 über den TSV Stötten und einem furiosen 18:5 über den TSV Aitrang übernahmen sie die Tabellenführung. Dabei kam ihnen zugute, das der bisherige Spitzenreiter TSV Lengenwang nur eines seiner beiden Spiele gewann. Sulzschneids Vorsprung ist mit einem Punkt allerdings hauchdünn. Zudem hat Sulzschneid die Saison bereits beendet. Irsee als Drittplatzierter hat jedoch noch zwei Spiele und könnte vorbeiziehen. Die Vizemeisterschaft ist Sulzschneid aber auf keinen Fall mehr zu nehmen.

Furioser Sieg über Spitzenreiter

Die führende Position war Leuterschach 3 in der Luftgewehr-Gauoberliga Gruppe 3 nicht mehr zu nehmen. Aber es ging doch irgendwie etwas ums Prestige. Und da gaben sich die Sulzschneider keine Blöße. Das Duell gegen die Magnusschützen gewannen sie deutlich mit 3:1 und 1508:1494 Ringen. Damit sind die Sulzschneider am Ende der Saison Tabellenzweiter und haben den besten Ringschnitt ihrer Gruppe. Sie erzielten 14978 Ringe und damit sieben Ringe mehr als der Gruppensieger. Auch das dürfte die Leuterschacher schmerzen.
Mit 387:383 Ringen gegen Michaela Filser hatte Petra Fischer das Spitzenduell gewonnen.
Markus Erhard startete gegen Ulrike Heuchele mit 93:96 Ringen. Den Rückstand machte er mit 96:94 und 97:94 wieder wett. Das letzte Band musste also entscheiden – und Markus verlor mit 93:95. Schade, sonst wäre es sogar ein 4:0-Sieg geworden.
Arthur Reichhart gewann gegen Isolde Rapp deutlich mit 369:361. Auch Kathrin Habiger überzeugte gegen Daniela Bickel mit 373:369.

Sonntagsschuss entscheidet spannendes Finale

ESC Dragons Sulzschneid – Seeger Adler 2:3 ( 2:0, 0:2, 0:1)
In einem rasanten und spannenden Play-off-Finale war – anders als im Finale 2017- das Glück diesmal auf Seiten der Seeger Adler. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse starten die Dragons Sulzschneid und Seeg äußerst konzentriert und motiviert in die Partie. Es dauert nicht lange, bis die Partie in der Füssener Arena in Schwung kommt.  Als Erste ziehen die Dragons die Zügel an und erspielen sich ein leichtes Übergewicht, zunächst aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Doch dies ändert sich schon in der 5. Minute, als Florian Schmid auf die Reise geschickt wird und eiskalt die Scheibe an der Fanghand des Seeger Keepers vorbei zum Führungstreffer versenkt. Die Adler waren geschockt, die Dragons setzten nach. Schon eine Zeigeumdrehung wird Sulzschneids Top-Torjäger, Matthias Köpf, freigespielt und knallte die Scheibe unhaltbar in die Maschen der Adler.
Doch dieser Bilderbuchstart verführt die Dragons zu Nachlässigkeiten und die Adler erholen sich zunehmend von den frühen Rückschlägen. Mit Beginn des zweiten Drittels ändern sich die Spielanteile. Die Adler bekommen das Spiel in Griff und setzen vermehrt die Akzente. Nicht ganz unverdient schaffen sie mit zwei Toren den Ausgleich. 
Spannungsgeladen beginnt das Schlussdrittel. Die Dragons finden wieder zu ihrer anfänglichen Stärke zurück und so agieren beide Teams auf gleicher Augenhöhe. Die Spannung treibt mit zunehmender Dauer immer mehr auf ihren Höhepunkt zu. Denn der nächste Treffer könnte die Entscheidung bringen. Die beste Chance ergibt sich für Jürgen Müller, der – wie im Halbfinale – aus spitzem Winkel gekonnt abzieht, jedoch im Seeger Goalie seinen Meister findet. Als sich die Zuschauer bereits auf ein Penaltyschießen einstellen, fällt die Entscheidung: Adler-Stürmer Franz Bayrhof hämmert zwei Minuten vor Spielende – im Bereich zwischen Mittel- und Angriffsdrittel -die Scheibe an dem verdutzten Dragon-Goalie, Mario Perri, vorbei knallhart in den rechten oberen Torwinkel. In den zwei verbleibenden Spielminuten retten die Adler den knappen Vorsprung über die Zeit und feiern nach dem Schlusspfiff enthusiastisch die Meisterschaft.
Saisonfazit der Eishockeyexperten: Die Dragons Sulzschneid spielten wieder eine starke Saison. Sie ließen sich selbst von dem Verletzungspech nicht aus der Spur bringen und schafften mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum dritten Mal in Folge den Einzug in das Finale und liegen bei einem Titelgewinn (2017) in der Gesamtbilanz der letzten Jahre mit deutlichem Abstand vor den jeweiligen, unterschiedlichen Endspielgegnern Bulls Roßhaupten, Allgeier Rückholz und Seeger Adler. (rm)

Holt euch den Pott

Samstag, 9. März. Eishockey-Arena in Füssen. Finaltag in der Runde um den Zimmermann-Pokal. Und die Dragons Sulzschneid greifen danach. Dass er nach Sulzschneid soll, ist keine Frage – aber da wollen die Seeger Adler ein Wörtchen mitreden. Sie sind ab 17 Uhr der Gegner des ESC. In der Hauptrunde hat Sulzschneid das Hinspiel mit 3:4 verloren und sich im Rückspiel fürchterlich dafür gerächt. Mit 6:3 zerrupften die Dragons die Adler. Kein Wunder also, dass sie ihnen auch im Endspiel die Flügel stutzen wollen.
Eröffnet wird der Finaltag mit dem Spiel der Allgeier Rückholz und den Pinguins aus Bertoldshofen (13.30 Uhr). Im Spiel um Platz drei stehen sich die Bulls Roßhaupten und der SV Wald gegenüber (15 Uhr). Und dann: Daumen drücken. Um 21 Uhr ist Party mit Musik.

Dragons mit voller Power ins Finale

ESC Dragons Sulzschneid – SV Wald 3:1 (1:0, 1:0,1:1)
In einem mitreißenden Halbfinale bezwangen die Dragons mit einer überzeugenden Leistung den Lokalrivalen SV Wald und stehen damit im Finale des Zimmermann-Cups. Dass es in dieser Partie kein höheres Ergebnis wurde, lag an den beiden Torleuten, Mario Peri und Sabrina Guggemos, die etliche Treffer mit ihren Glanzparaden verhinderten. So dauerte es bis zur 17. Minute – bei mehreren Chancen zuvor -, als Jürgen Müller aus spitzem Winkel abzog und unhaltbar zur Drittelführung einschoss. Der Treffer gab den Dragons sichtlich Selbstvertrauen und mehr Kontrolle über die weiterhin schnell vorgetragenen Angriffe der Walder. Und auch im Spielaufbau mehrten sich die gelungen Kombinationen. So war es eine Frage der Zeit, bis zum Ausbau der Führung. In der 33. Minute war es Matthias Köpf, der mit einem Schlagschuss aus kurzer Distanz die Lücke fand und zum 2:0 einnetzte. Dieser Vorsprung brachte den Dragons noch mehr Sicherheit und Ruhe für den Schlussabschnitt. Mit Abgeklärtheit, viel Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit ließen sie nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: Ihr “Youngster”, Johannes Jäger, war plötzlich in der 41. Minute zur Stelle und nutzte seine Chance eiskalt im Stil eines Routiniers zum 3:0. Erst kurz vor Schluss, als die Dragons im Gefühl des sicheren Siegers nachließen, gelang Wald der Ehrentreffer.                                                                                          

Wie in einer anderen Welt

Es war fast ein Heimspiel für die Dissonanten bei ihrem Konzert in Sulzschneid. Denn beinahe die Hälfte der Gruppe stammt aus diesem Ort, auch die jüngsten Akteure auf der Bühne, die schon eifrig und stilecht gekleidet Gedichte aus den 1920er bis 1940er Jahren rezitierten. Mit dem Liedgut dieser Zeit beschäftigen sich auch die Dissonanten. 
Sie verstanden es, das Publikum im voll besetzten Saal in die Vergangenheit eintauchen zu lassen. Es wippte mit den Füßen, schunkelte, klatschte und sang die alten Gassenhauer mit. Es war ein dreistündiger, höchst amüsanter, manchmal auch nachdenklich stimmender Auftritt.
Weitere Konzerte sind im Dorfstadel von Bad Bayersoien am 30. März (Kartenvorverkauf unter 08845/ 7030620), im Pfarrheim St. Andreas in Nesselwang am 26. Mai (Kartenvorverkauf Touristik-Info 08361/923040) und im Flößermuseum in Lechbruck am 30. November.

Schon verrückt: 0,1 Ring Unterschied im Stechschuss

Ein höherer Lottogewinn wäre wohl wahrscheinlicher als das, was beim Rundenwettkampf zwischen Sulzschneid 1 und Görisried 1 in der Luftgewehr-Gauoberliga passiert ist. Da musste das Duell zwischen Kathrin Habiger und Wolfgang Lechleiter im Stechen entschieden werden. Beide hatten 370 Ringe erzielt. Der erste Stechschuss: beide eine Acht. Der zweite Stechschuss: beide eine Neun. Der dritte Stechschuss: beide eine Zehn. Weil der aber nach Zehntelringen ausgewertet wird, entschied die Stelle nach dem Komma: Kathrin 10,3, ihr Kontrahent 10,4. Wahnsinn.
Zu diesem Zeitpunkt war der Wettkampf zum Glück schon für Sulzschneid entschieden. Petra Fischer hatte mit einer konstanten Serie (96, 94, 95 und 98) mit 383 Ringen gegen Nico Hösle (366) gewonnen. Noch besser war Markus Erhard mit 384 (94, 97, 98, 95) Ringen gegen Klaus Schweiger (374). Auch Arthur Reichhart war mit 374 (93, 95, 94 92) Ringen von Thomas Guggemos (370) nicht zu bezwingen.
Und dann eben der Zweikampf zwischen Kathrin und Wolfgang. Kathrin legte mit 92 Ringen los, Wolfgang mit 94. Es folgten 93 und 94 Ringe. Damit lag Kathrin bereits mit drei Ringe im Rückstand. Als sie im dritten Band nur 88 Ringe erzielte, ihr Gegenüber aber erneut 94, schien alles gelaufen zu sein. Aber dann: Wolfgang zeigte ebenfalls Nerven und erzielte nur 88 Ringe. Kathrin wiederum konzentrierte sich, war die Ruhe selbst und traf 97 Ringe. Der Ausgleich. Was dann folgte, war ein Krimi, wie er nur selten zu erleben ist. Am Ende hatte Sulzschneid 3:1 und mit 1511:1480 Ringen gewonnen. (mehr)

Jugend 15 vorzeitig Meister

Vorzeitig Korbball-Meisterinnen: Die Jugend 15 des FC Sulzschneid darf jubeln. Nach zehn Siegen in zehn Spielen liegen sie in der Bezirksliga uneinholbar vorn und steigen damit in die Landesliga auf. Verfolger Irsee 2 hat am letzten Spieltag (16. März in Stötten) keine Chance mehr, die Sulzschneiderinnen einzuholen. Auch an diesem letzten Spieltag wollen die FCS-Mädels ungeschlagen bleiben. Sie treffen auf Aitrang 1 (9.25 Uhr) und Irsee 2 (10.50 Uhr).

Sulzschneid 2 grüsst von oben

Die zweite Luftgewehrmannschaft hat ihre führende Position in der A-Klasse Gruppe 2 behauptet. Und wie. Auch im Rückkampf war sie Verfolger Kraftisried 2 drückend überlegen. Sie gewann mit 1475:1462. Dabei erzielte Christian Rauch fantastische 378 Ringe. Auch Bernhard Hipp traf 370 Ringe. Das war deshalb wichtig, weil die Kraftisrieder Spitzenschützen mit 378 und 369 fast gleichauf mit den besten Sulzschneidern waren. Martin Hintermayr mit 368 und Manuela Reichhart mit 359 besiegelten den Erfolg. Dadurch bleibt Sulzschneid 2 ohne Punktverlust Spitzenreiter. (mehr)

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt