Den Lebenden zur Mahnung

Am Veteranenjahrtag marschierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen aller örtlichen Vereine zur Kirche, um Gottesdienst zu feiern. In ihren Ansprachen gingen Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig und Vorsitzender Roland Müller vor allem auf die Bedeutung und die geschichtliche Entwicklung dieses Gedenktages ein.  Anschließend legten unsere beiden Soldaten Martin Frey und Alexander Filke einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. (mehr)

Dorfthemen in der Diskussion

Zu einer außerordentlichen Bürgerversammlung lädt Ortssprecher Roland Müller die Sulzschneider am Donnerstag, 23. November, um 20.15 Uhr ins Vereinsheim ein. Themen, die er ansprechen will, sind:
Ausbau der Staatsstraße 2008 zwischen Sigratsbold und Balteratsried (voraussichtlich Ende 2019 beginnt die Maßnahme; der Straßenabschnitt ist dann wahrscheinlich zwei Jahre lang gesperrt; was bedeutet das für Sulzschneid?)
Verkauf und Zukunft des Baldaufweihers (der bisherige Eigentümer Xaver Huttner hat ihn wegen für ihn zu hohe Kosten für die Dammsanierung an den Landkreis verkauft; welche Folgen hat das für die Sulzschneider?)
900-Jahr-Feier Sulzschneid (aktueller Stand und weiteres Vorgehen)

Eine knappe Angelegenheit

Hauptsache gewonnen – auch wenn es knapp war. Und so haben sich die Sulzschneider in der gauinternen Runde mit einem 1467:1460  über Diana Friesenried wieder zwei Punkte in der Liga gesichert. Auch dass Petra Fischer (193) einmal nicht die Beste des Abends war, ließ sich verkraften. Das war die Friesenriederin Angelika Rehle mit 194 Ringen. Zum Sieg der Kleintiroler beigetragen haben ferner Arthur Reichhart (188), Christian Rauch (186), Kathrin Fahr und Bernhard Hipp (je 183), Philipp Heering (179), Manuela Reichhart (178) und Lisa Heering (177). Nicht in die Wertung gekommen sind Kerstin Kösel (168) und Beatrice Reichhart (154). (mehr)

Nachsitzen

Die meisten Vereine sind mit dem heutigen Spieltag in die Winterpause gegangen, nur die Sulzschneider Erste muss nachsitzen – falls es dazu kommt. Denn das Spiel am heutigen Sonntag gegen Stötten 2 ist dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen. Der Platz war unbespielbar. Die Zweite Mannschaft hatte spielfrei und hat damit vorzeitig das Jahr beendet.

Klar und deutlich

Mit 1504:1440 Ringen und 3:1 Einzelpunkten haben die Sulzschneider Schützen in der Gauoberliga gegen Bertoldshofen einen klaren Sieg gelandet. In den ersten drei Duellen waren die Gastgeber deutlich überlegen. Dass Bertoldshofens zweitbeste Schützin auf Position vier schoss und damit Markus Settele kalt erwischte, war Künstlerpech.
Petra Fischer gewann mit 388:376 gegen Tamara Venturini, Markus Erhard mit 377:356 gegen Christoph Brugger und Arthur Reichhart mit 381:341 gegen Stefan Ried. Den einzigen Punkt für Bertoldshofen holte Larissa Gnahm, die Markus Settele mit 366:358 bezwang. (mehr)

Hut ab vor der Jugend

Es läuft für die Jugend der Sulzschneider Schützen. Klar und deutlich mit 728:632 schlug sie Stötten 2. Ja, es waren wirklich 728 Ringe. Man muss sich schon tief in die Ergebnisliste hineinwühlen, um die Bedeutung herauszustellen. 2001 gelang der damaligen Jugendmannschaft ein ähnlich gutes Ergebnis, aber keine 728 Ringe. Das dürfte wohl bisher einmalig sein und verdient deshalb höchsten Respekt. Dabei erzielten Lisa Heering 189 Ringe, Beatrice Reichhart 182, Laura Reichhart 179 und Philipp 178. Die Wertung verpasst hat Andreas Schmid mit 138 Ringen. (mehr)

Punkte zurückgeholt

Nach ihrer Niederlage im Hinkampf haben sich die Sulzschneider Schützen im gauinternen Rundenwettkampf die Punkte von Schwarzenburg Blöcktach 1 zurückgeholt. Mit 1468:1451 lagen sie diesmal vorn. Petra Fischer knackte die Marke von 190 Ringen, Lisa Heering (189) und Christian Rauch (187) lagen knapp dahinter. Die weiteren Resultate: Arthur Reichhart 183, Manuela Reichhart 181, Bernhard Hipp 181, Laura Reichhart, 179 und Kathrin Habiger 178. Nicht in die Wertung kamen Kerstin Kösel (176) und Markus Kümmerle (174).

Sieg und Niederlage

Einen deutlichen 671:633-Sieg über Stötten 2 hat die Sulzschneider Jugend gefeiert. Dabei sorgte Philipp Heering mit 178 Ringen für einen ordentlichen Vorsprung. Lisa Heering kam auf 169 Ringe, Beatrice Reichhart auf 164 und Laura Reichhart auf 160. Andreas Schmid traf 147 Ringe. (mehr)

Glücklos waren dagegen die Schützen in der gauinternen Runde. Sie unterlagen Blöcktach mit 1462:1488. Da nützten auch die 194 Ringe von Petra Fischer nicht viel. Die weiteren Ergebnisse: Arthur Reichhart 188, Manuela Reichhart 186, Christian Rauch 184, Bernhard Hipp 182, Kathrin Habiger 179, Markus Kümmerle 177 und Markus Schmid 172. Nicht in die Wertung kamen Lisa Heering 169 und Laura Reichhart 160. (mehr)

Einfach nur schade

Das Ringergebnis war eigentlich gut. Aber eben nur eigentlich. Und deshalb haben die Sulzschneider in der Luftgewehr-Gauoberliga verloren. Nach Duellen stand es gegen NAWE Eggenthal 2:2, weshalb die Ringe den Ausschlag gaben. Da lagen die Sulzschneider knapp mit 1513:1516 hinten.
Petra Fischer (94, 98, 98, 97) hatte das erste Duell doch etwas überraschend trotz ausgezeichneten Ergebnisses mit 387:389 gegen Georg Krumm verloren. Der hatte mit 98, 96, 99, 96 einen ausgezeichneten Lauf.
Markus Erhard glich genauso knapp mit 380:378 aus. Er lieferte sich mit Robert Bartenschlager ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen,  erarbeiteten sich im dritten Band einen leichten Vorsprung (96:93) und erkämpfte einen Punkt.
Das Duell das Abends lieferten sich zweifellos Arthur Reichhart und Christian Kustermann. Arthur lag zunächst vier Ringe vorn (93:89) und  büßte dann trotz 97 Ringen einen Ring ein. Nach dem dritten Band (92:95) war Gleichstand – und der hielt auch im vierten (95:95). Der Stechschuss musste entscheiden. Beide trafen eine 9. Also war ein weiterer Stechschuss fällig. Ergebnis: Christian 9, Arthur 10. Punkt und damit die Führung für Sulzschneid.
Auch das letzte Duell zwischen Bernhard Hipp und Franz Giselbrecht hatte es in sich. Am Ende war Bernhard aber mit 369:372 unterlegen.
Somit gab das Ringergebnis den Ausschlag und Sulzschneid verlor. (mehr)

Ein besonderer Geist

Viele Gebete, noch mehr Gesänge und reichlich Weihrauch: Es war ein ungewöhnlicher Gottesdienst, den die Angehörigen der Pfarreiengemeinschaft Stötten erlebten. Und genauso ungewöhnlich war, dass sich 23 Priester rund um den Altar versammelt hatten. Es war die Jubiläumsfeier der indischen Missionsgesellschaft des heiligen Thomas des Apostels. Vor 50 Jahren war der Orden gegründet worden, in Stöttens Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde die zentrale Messe für die Patres in Deutschland gefeiert.
Der Orden ist in hiesigen Breiten weitgehend unbekannt, nicht aber seine Mitglieder. In einigen Pfarreien des Dekanates Marktoberdorf und im Bistum Augsburg sind sie als Seelsorger tätig. Einer von ihnen ist Sajimon Vargese, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Stötten und zugleich Sprecher der Priester des Thomas-Ordens in Deutschland.
Der Gottesdienst wurde im syro-malabarischen Ritus gefeiert. Er steht damit für die Verbindung zur syrischen Kirche und zu Malaba, wie der Bundesstaat Kerala früher genannt wurde. Dort war der Apostel Thomas im Jahr 52 gelandet, um das Christentum zu verbreiten. Sogar Angehörige der höheren Kasten der Hindus ließen sich taufen. In Erinnerung daran sagen Thomas-Christen von sich, sie seien Hindu in der Kultur, Christen in der Religion und orientalisch in der Liturgie. Daran erinnerten im Gottesdienst nicht nur die zum Teil farbenfrohen Gewänder der Priester, sondern vor allem die Gesänge mit ihrem meditativen Charakter.
Domvikar Martin Riß, stellvertretender Leiter der Personalabteilung Priester, würdigte in seiner Festpredigt, dass die Ordensleute Zeugnis in tätiger Nächstenliebe geben. Schwerpunkte ihrer Arbeit in Indien sind der Aufbau von Schulen, Selbsthilfeeinrichtungen und Gesundheitszentren.
Bevor sie nach Stötten reisten, waren die Ordensleute von Papst Franziskus zu einer Audienz eingeladen, besichtigten Assisi und besuchten das Grab des Heiligen in Ortona. Im Februar fliegen sie nach Indien zum Sitz ihres Klosters, wo sie mit den anderen Ordensbrüder den Gründungstag feiern.
(mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt