Weihnachtsgeschenke aus Sulzschneid

Die Auswahl an möglichen Weihnachtsgeschenken ist groß: mundgeblasenes Glas und handgefertigter Glasschmuck, Mode für Kinder, Raku Feuerschalen und Duftfeuer, Grußkarten, Klosterarbeiten, handgesiedete Seifen, gedrechselte Unikate, Design in Rost, Genähte Täschchen und Beutel, Keramik, Stulpen und Beanies, Porzellan – alles von Hand. Am 3. und 4. Dezember findet am Forsthaus Glas Atelier in Sulzschneid jeweils von 14 bis 18 Uhr ein kleiner Adventsmarkt statt. An beiden Tagen können die Besucher außerdem  leckere Waffeln und heiße Getränke genießen, Kunsthandwerkern beim Glasmachen am Ofen und beim Drechseln zuschauen.

Der kleine Unterschied macht den Sieg aus

2:2 Punkte in den Duellen, aber 1497:1496 Ringe: Damit hatten die Sulzschneider in der Gauoberliga doch noch den Sieg über Nawe Eggenthal I perfekt gemacht. Es war – wie wenige Tage zuvor der gauinternen Runde gegen Eggenthal – ein höchst spannender Wettkampf.

Im Spitzenduell lagen Petra Fischer und Christian Kustermann nach 20 Schuss gleichauf. Für die Entscheidung sorgte Petra in der dritten Serie mit 97:95, denn in der Schlussserie erzielten beide 96 Ringe. Damit stand es 385:383 und 1:0 für Sulzschneid. Arthur Reichhart  lag nach der ersten Serie gegen Georg Krumm zwei Ringe vorn,  nach der zweiten Serie zwei Ringe zurück, nach der dritten wieder um einen Ring vorn. Er behielt die Nerven und gewann mit 380:377.

Knapp mit 370:373 verlor Bernhard Hipp gegen Robert Bartenschlager. Zunächst hatte er mit zwei Ringen geführt, lag dann um zwei Ringe hinten, kämpfte sich in der dritten Serie bis auf einen Ring wieder heran, aber unterlag in der vierten mit zwei Ringen. Sehr gut gekämpft hat auch Manuela Reichhart, die als Ersatz für Markus Erhard angetreten war. Gegen Franz Giselbrecht stand es bei ihr nach 20 Schuss unentschieden. Vier Ringe büßte sie in der dritten Serie ein, holte aber in der letzten drei Ringe auf. Es reichte dennoch nicht. Sie verlor denkbar knapp mit 362:363. Schade.

Schiessen auf die Hochzeitsscheibe

Aus Anlass ihrer goldenen Hochzeit haben Hildegard und Alfred Einsiedler, unser Ehrenmitglied, den Schützen eine handbemalte Schützenscheibe spendiert. Diese wird nun parallel zum Nikolausschießen ausgeschossen. Jeder Schütze hat dazu nur einen Schuss. Ein gutes Auge und eine ruhige Hand sind also gefordert. Geschossen wird an den Dienstagen 22. und 29. November. Der Sieger wird dann bei der Jahresversammlung bekannt gegeben. Die Schützen bedanken sich für diese besondere Spende aufs herzlichste.

Ein Tag des Erinnerns

Mit einem  von Pfarrer Sajimon Vargese und der Musikkapelle feierlich gestaltete Gottesdienst begann der Veteranenjahrtag in Sulzschneid. Während der Pfarrer in den Mittelpunkt seiner Predigt die jeweils sieben leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit stellte, betrachteten Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell und Vorsitzender Roland Müller in ihren Ansprachen diesen Tag vor allem als einen Tag des Erinnerns. Nach dem Gottesdienst legten Bürgermeister und Vorsitzender zusammen mit unserem Soldaten Martin Frey einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder, anschließend marschierten die Vereinsmitglieder zusammen mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen ins Vereinsheim zum gemeinsamen Mittagessen.

Vorsitzender Roland Müller begann seinen Bericht mit einem Gedenken an unseren Kameraden Rudolf Strobel, der immer sehr interessiert an unseren Veranstaltungen teilnahm und auch einige Jahre als Fahnenbegleitung tätig war. Hauptaufgabe im vergangenen Jahr war die Reparatur unserer Salutkanone. Nach den Berichten von Schriftführer Manfred Jocham und Kassier Johann Strobel wurde nur noch über einen Punkt diskutiert: Da die Ausgaben für die Reparatur der Kanone und die Anschaffung neuer Kartuschen etwa 2000 Euro betragen haben, beschlossen die Mitglieder mit großer Mehrheit, dass in Zukunft nur noch das Schießen bei Beerdigungen von Vereinsmitgliedern kostenlos sein soll. Wird ein Schießen bei anderen Veranstaltungen (z.B. Geburtstag, Hochzeit) gewünscht, muss dafür bezahlt werden.
(Manfred Jocham)

Es geht voran bei der Jugend

Mit einem Sieg für Sulzschneid endete der gauinterne Jugendrundenwettkampf gegen Aitrang 1. Mit 667:658 lag sie vorn.  Laura Reichhart hatte 177 Ringe erzielt, Philipp Heering 174. Mit 164 Ringen war Beatrice Reichhart dabei, mit 153 Matthias Schmid. Tobias Strobel erzielte 150 Ringe. (mehr)

Zweikampf an der Spitze

Magnusschützen Leuterschach III oder Kleintiroler Sulzschneid I: Zwischen diesen beiden Mannschaften entwickelt sich in der Gauoberliga Gruppe 3 ein spannender Zweikampf um die Führung. Nur ein Punkt trennt sie, nachdem die Leuterschacher mit 3:1 gegen Eggenthal I und auch die Sulzschneider mit 3:1 gegen Görisried I gewonnen haben. Bei den drei Spitzenduellen gab es keinen Zweifel am Sieg der Sulzschneider. Durch Petra Fischer (391:375 gegen Andreas Barnsteiner), Markus Erhard (379:372 gegen Thomas Guggemos) und Arthur Reichhart (373:361 gegen Wolfgang Lechleiter) war der Mannschaftserfolg schon sicher. Im vierten Duell war es richtig spannend. Aber Bernhard Hipp hatte mit 351:352 das Nachsehen gegenüber Thomas Hösle. Das machte unter dem Strich 1494:1460 Ringe für Sulzschneid. (mehr)

Ein gutes Blatt

Peter Losch gewinnt das Preisschafkopfen im Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf. Foto: Betti Bechteler
Peter Losch gewinnt das Preisschafkopfen im Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf. Foto: Betti Bechteler

Peter Losch hat das Preisschafkopfen im Schützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf gewonnen. Gut, er ist für seinen Heimatverein Römerturm Aufkirch gestartet, aber er lebt mit seiner Familie in Sulzschneid. Nur damit die Verhältnisse klar sind. Er lag mit 138 Guten/Punkten vorn und erhielt damit die Wanderscheibe, die Gauschützenmeister Richard Sirch gestiftet hat. Die Verfolger waren Thomas Häring aus Huttenwang mit 121 und Hermann Holderried aus Ruderatshofen mit 95 Punkten. Die Aufkircher siegten auch in der Mannschaftswertung und ließen Huttenwang und Eggenthal hinter sich. Die 13. Auflage des Gau-Preisschafkopfens hatte eine große Schützenschar nach Eggenthal. Es war ein Treffpunkt im Schützenwesen mit 168 Schützen aus 42 Partien.

 

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt