Licht für Mitmenschen sein

Erstkommunion in der Pfarrer St. Pankratius Sulzschneid
(c) Andreas Filke

“Ihr seid das Licht der Welt”: Unter dieser Losung stand der Gottesdienst zur Erstkommunion in Sulzschneid. Pfarrer Sajimon Vargese erinnerte an die zunächst dunkle Osternacht, in der der auferstandene Christus als Licht in die Gemeinde kam, als Licht der Freiheit. “Jesus ist unser Licht, er macht unser Leben hell”, sagt er und forderte die Erstkommunionkinder Lukas Baur, Dennis Kösel, Jesof Settele und Leni Settele auf, für ihre Mitmenschen zu leuchten. Mitgestaltet wurde die Feier vom Landjugendchor und der Musikkapelle.

Söder ehrt Sirch und Kraus

Was die Kabarettistin Monika Gruber und das A'(lb)Traumpaar Sigrid Kraus und Walter Sirch gemeinsam haben? Sie erhielten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Dialektpreis Bayern 2018. „Unsere Sprache und unsere Dialekte sind identitätsstiftend und Fundament und Ausdruck unserer Werte und Traditionen“, stellteer fest. „Bayerns Dialekte sind Sinnbild für Verbundenheit, vermitteln Heimatgefühl und sind verbales Aushängeschild der bayerischen Regionen. Die Preisträger tragen maßgeblich dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten.“  Das A'(lb)Traumpaar als Preisträger für das Allgäu verbinden  Kabarett mit Ostallgäuer Mundart. Schon seit dem Jahr 1981 verbindet beide die Liebe zum Theater, seit November 2005 gibt es das Duo. Die Themenvielfalt reicht von Alltagsproblemen oder neuen Energiequellen, Fernsehen oder Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen und Politik bis hin zu Werbung. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des täglichen Lebens im Allgäu. Im Kulturleben sind sie fest verankert, wie ihre zahlreichen Aufführungen belegen (mehr von der Verleihung und vom A'(lb)Traumpaar.
Foto: Jan Hiddink

Auf zum Vereineschiessen

Mit einjähriger Verzögerung durch die Sanierung der Halle beginnt am Montag, 16. April, das beliebte Sulzschneider Vereineschießen. Es findet bis 18. April täglich ab 19 Uhr statt. Damit sich auch wirklich jeder und jede beteiligen kann, werden wiederum nur die Zehntelringe gewertet. Es zählt also, was nach dem Komma steht. Das heißt: Eine 1,9 ist mehr wert als eine 9,1. Es sind also nicht die Spitzenschützen gefragt, sondern das Glück. Geschossen werden 10 Schuss (kein Nachkauf) mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole. Wer mit dem Luftgewehr schießt, der kann freihändig schießen, darf aber auch die Schlinge benutzen oder das Gewehr auflegen. Einfacher geht es nicht. Nur abdrücken müsst Ihr noch selbst.
Ein Verein kann mit beliebig vielen Personen (Startgebühr 5,00 €; Jugendliche bis Jahrgang 2001 2,50 €) und Gruppen starten. Gewertet werden die erfolgreichsten Fünf.
Für die besten Mannschaften gibt es ebenso Preise wie für die glücklichsten Einzelschützen.
Die Preise werden bei einer gemütlichen Feier am Samstag, 21. April, ab 20 Uhr im Vereinsheim vergeben. Dazu spielen die „Mod-See Musikanten“ auf.

 

Petra Fischer schwäbische Vizemeisterin

Petra Fischer hat einen großen Erfolg gelandet: Sie ist schwäbische Vizemeisterin mit dem Luftgewehr in der Klasse Damen II (Jahrgänge 1968 – 77). Die Sulzschneiderin traf sehr gute 383 Ringe (94, 98, 96, 95) und lag nur zwei Ringe hinter der Siegerin, Karola Hegele von Frohsinn Binswangen. 24 Starterinnen waren in dieser Kategorie angetreten.
Mit der Mannschaft Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf 5 erreichte Petra Platz sechs mit 1140 Ringen. Sie war mit ihrem Ergebnis Beste des Teams, zu dem auch Andrea Münster (378) und Claudia Ressel (379) gehörten. Zum Sieger, Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf 3, betrug die Differenz 24 Ringe.

Kleintiroler gewinnen beim Freundschaftsschiessen

Das Dach saniert, die Halle modernisiert: Nach Abschluss der Arbeiten haben die Edelweiß-Schützen Steinbach die Schützenvereine der Nachbarschaft zu einem Freundschaftsschießen eingeladen, darunter ihren Patenverein aus Sulzschneid. Und der gewann nicht nur, sondern belegte auch noch den zweiten Platz und stellte mit Kerstin Kösel die zweitbeste Schützin.
Dabei war der Wettbewerb eine Kombination aus Treffsicherheit und guten Zehnern. In die Wertung kam die Differenz aus Zehntelring-Ergebnis und der möglichen Höchstringzahl sowie der beste Teiler. Einfaches Beispiel: Die Höchstringzahl beträgt bei Zehntelwertung 109 Ringe (10,9 x 10 Schuss). Trifft jemand 90,0 Ringe, beträgt die Differenz 19 Ringe. Erzielt der Schütze dann noch einen 30-Teiler, kommt er auf eine Gesamtsumme von 49,0.
Kerstin Kösel kam mit 92,2 Ringen (Differenz 16,8) und einem ausgezeichneten Teiler von 14,6 auf ein Ergebnis von 31,4. Super.
Die fünf Schützen der ersten Sulzschneider Mannschaft, des Siegerteams, erreichten eine Gesamtsumme von 378,6. Im Einzelnen: Kerstin Kösel 31,4, Martin Müller 57,6, Petra Fischer 59,3, Markus Schmid 67,2 und Konrad Rauch 163,1. Der Abstand zu Sulzschneid 2 (608,2) war deutlich. Für diese Mannschaft trafen Manuela Reichhart 55,3, Kathrin Habiger 65,3, Markus Kümmerle 77,6, Michael König 138,3 und Alfred Einsiedler 271,7. Dritter wurde die SG Rieder mit 630,3 vor Gastgeber Steinbach mit 698,5.

Sulzschneid macht bundesweit Werbung

Das Sulzschneider Vereinsheim wird Teil einer bundesweiten Werbekampagne des Bundesministeriums für Arbeit und Energie. Dieser Tage war ein Fotograf vor Ort, lichtete die Halle, deren Technik und auch eine kleine Gruppe der Musikkapelle ab. Die Fotos sollen für eine bundesweite Werbekampagne des Ministeriums und für dessen Internetauftritt genutzt werden. 1,5 Millionen Euro hat die Stadt Marktoberdorf in die Sanierung und vor allem in energetische Maßnahmen ins Vereinsheim in Sulzschneid gesteckt. Es gilt als Beispiel, wie man Gebäude bei laufendem Betrieb rundum ertüchtigen kann. Dabei hat die Stadt auch für Sulzschneid aus dem Topf des Ministeriums Geld erhalten. (mehr, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Gute Beteiligung beim Osterschiessen

Aufgelegt und auf Zehntelringe: Dieser Modus beim Osterschießen der Kleintiroler Standschützen Sulzschneid kam gut an. Entsprechend erfreulich war die Beteiligung. Er bietet auch Nichtschützen gute Chancen auf einen großen Schokohasen. Bei der Jugend sicherte sich bei zehn Startern Josef Settele mit 109 Punkten das größte Exemplar. Dahinter lagen Silas Barusch (100),  Daniel Kösel (90), Simon Schmid und Beatrice Reichhart (beide 84). 35 Teilnehmer waren es bei den Erwachsenen. Es gewann Meinrad Settele mit 109 Punkten vor Matthias Schmid (103) und Schützenmeister Markus Schmid (101). Vierter wurde Manfred Jocham mit 100 und Fünfter Heribert Osterried mit 99 Ringen.

Derbysieg

Der FC Sulzschneid gewinnt sein Auftaktmatch zur Rückrunde gegen die zweite Mannschaft des TSV Stötten mit 3:0. Das Team vom neuen Spielertrainer Markus Waldvogel, der nach siebenmonatiger Verletzungspause sein Debüt gab, fand etwas holprig ins Spiel. Bis Kevin Settele einen Freistoß von Franz Brugger im Strafraum im Nachsetzen über die Linie drückte.
Von da an war Sulzschneid besser im Spiel, aber Stötten hatte immer noch vereinzelte Chancen, die die sichere Abwehr der Heimmmannschaft aber im Griff hatte.
Nach dem 2:0 von Kevin Settele Mitte der zweiten Halbzeit war der Bann gebrochen. Aus stark abseitsverdächtiger Position, die der sonst sehr souveräne Schiedsrichter nicht wahrnahm, schoss er den Ball in die Maschen. Von jetzt an spielte nur noch der FCS und schraubte das Ergebnis wieder durch Kevin Settele zum 3:0-Endergebnis hoch.
Zu erwähnen war sicherlich der Hattrick von Settele, aber in aller erster Linie war eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zu diesem wichtigen Derbysieg!!!

Am Osterwochenende wird zweimal gespielt. Am Samstag treten beide Mannschaften beim SV Bidingen an, während am Ostermontag der TSV Bertoldshofen zu Gast ist.

Doppelsieg zum Saisonende

Mit Siegen der zweiten und dritten Mannschaft endete die Rundenwettkampfsaison für die Sulzschneider Schützen. Während die Zweite ihre Mittelfeldplatz festigt, nützt der Dritten der Erfolg nichts: Sie steigt wieder in die C-Klasse ab.
Kathrin Habiger (374), Christian Rauch (371), Manuela Reichhart (353) und Lisa Heering (345) sorgten für den 1443:1415-Erfolg über Edelweiß Thalhofen (mehr).
Auch die Dritte sorgte mit ihrem 1385:1377-Sieg bei Willofs 2 für einen versöhnlichen Abschluss. Kerstin Kösel traf 357 Ringe, Laura Reichhart 356, Philipp Heering 346 und Markus Kümmerle 326 (mehr).

Als Jesus in den Garten ging

Zum neunten Mal in Folge wurde nun am fünften Fastensonntag, der auch Passionssonntag genannt wird, das Passionssingen in der Sulzschneider Pfarrkirche St. Pankratius veranstaltet. Dazu musizierten der Sulzschneider Kirchenchor, das Zithertrio und die Stubenmusik zum Thema “Jesus am Ölberg” – insgesamt rund 30 Mitwirkende. Ergänzt wurde das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm durch den Monika-Dreig´sang, der spontan für das erkrankte Gesangsduo Anni und Diana Hölzle aus Burggen einsprang. Pfarrer i. R. Alois Linder beschrieb in seinen Einführungsworten die Eigenschaften Gottes im Bezug auf die Passion Jesu. “In Christus kommt uns Gott nahe und leidet auch mit uns. Jesus nimmt nicht nur die schönen Seiten, sondern auch die dunklen Seiten des Menschseins an und ist so ein mitleidender Gott”, sagte der ehemalige Pfarrer von Seeg. Anschließend führte Walter Sirch mit besinnlichen und nachdenklichen Texten aus der Ölbergandacht des Gotteslob durch die einzelnen Stationen des Ölberggeschehens. Wie jedes Jahr schloss das Passionssingen mit dem Segen und dem anschließenden Lied “O du hochheilig Kreuze”. Anstatt eines Eintritts wurde um eine Spende für die Renovierung des Ölberggemäldes im Vorzeichen der Sulzschneider Pfarrkirche gebeten. Für die Renovierung kamen laut dem Sulzschneider Kirchenpfleger und Organist Florian Steinacher, unter dessen Leitung wieder alles ablief, 350 Euro zusammen.

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt