Osterschießen mit Preisen für alle

Die Kleintiroler Standschützen laden wie jedes Jahr alle die Lust haben zum Osterschießen ein. Die Wertung erfolgt auf eine Glücksscheibe. Es geht also nicht um die besten Schüsse. Jeder hat die Chance, auf einem vorderen Platz zu landen. Egal wie das Ergebnis ausfällt: Traditionell bekommt jeder Teilnehmer einen Preis. Geschossen wird an den Dienstagen 17. und 24. März jeweils ab 19.30 Uhr. Die Siegerehrung ist am Dienstag, 31. März. Die Schützen freuen sich über eine rege Teilnahme.

Klare Angelegenheit

Eine deutliche Niederlage kassierten die Sulzschneider Schützen. Bei den Burgstallern Lengenwang unterlagen sie mit 1424:1441. Dabei war Kerstin Streif mit 362 noch die Beste der Kleintiroler. Bei den Lengenwangern war es Laura Engelhard mit 376. Martin Hintermayer erzielte 357, Beatrice Reichhart 353 und Markus Kümmerle 352 Ringe.

So war es früher in Sulzschneid

Wie war es damals in den Kriegsjahren in Sulzschneid und in der Zeit danach? Dazu hat Stefan Grassmann mit Marie Luise Hipp, Josef Pröll und Armin Klaus drei Zeitzeugen befragt und auch ein Büchlein verfasst. Was sie ihm erzählt haben, wie das Leben zwischen 1930 und 1960 die Menschen geprägt hat, ist an einem weiteren Abend im Vereinsheim zu erfahren. Erstmals war der äußerst spannende Abend zum 900-jährigen Bestehen von Sulzschneid zu erleben. Denn außer den vorgetragenen Interviews gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Gesang. Zunächst ist es am Freitag, 6. März, um 20 Uhr im Mobile in Marktoberdorf zu sehen, danach am Samstag, 21. März, um 20 Uhr im Vereinsheim in Sulzschneid. Anmeldungen nimmt Stefan Grassmann unter info(a)stefangrassmann.de oder per Whatsapp unter 0175/1648884 entgegen.

Dragons Sulzschneid holen Pokal zurück

Die Dragons Sulzschneid besteigen nach reifer Leistung und deutlichem Sieg über die Bulls Roßhaupten den Thron. Sie sind die Sieger in der Eishockey-Hobbyrunde um den Franz-Zimmermann-Cup. Das Finale gewannen sie mit 4:1.
Im Finale trafen die langjährigen Kontrahenten Roßhaupten, zugleich Titelverteidiger, und Sulzschneid aufeinander. Beide Teams hatten sich während der Hauptrunde zwei packende, komplett ausgeglichene Duelle geliefert, die jeweils 1:1 endeten. Somit war davon auszugehen, dass auch das Finale sehr knapp ausgehen könnte. Doch es kam anders, zumal Sulzschneids Torhüterin Sabrina Guggemos die Angreifer mit herrlichen Paraden zur Verzweiflung brachte. Letztendlich fuhren die Dragons einen verdienten Sieg ein und lösten Roßhaupten ab.
Bei der Abschlussfeier in der Stadiongaststätte des EV Füssen erhielt das Team aus Sulzschneid unter großem Jubel den Wanderpokal. Daneben wurden Lorenz Stich als Torschützenkönig sowie Sabrina Guggemos als stärkste Torhüterin geehrt. Zudem dankten die Verantwortlichen den beiden Schiedsrichtern Josef Wettengel und Salvatore Vacca. Sie leiteten hervorragend weitestgehend alle Spiele.

Dragons Sulzschneid – Bulls Roßhaupten 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
Tore 1:0 Christian Rauch (7.), 2:0 Matthias Köpf (26.), 3:0 Lorenz Knestel (29.), 4:0 Johannes Filser (42.), 4:1 Martin Schmidl (43.)
Strafzeiten 6 – 2
Beide Teams starteten hoch konzentriert und setzten die gegnerischen Verteidigungsreihen mit hohem Pressing stark unter Druck. Spielerisch hatte Sulzschneid ein leichtes Übergewicht, konnte dieses zunächst allerdings nicht zur Führung nutzen. Erst Mitte des ersten Drittels fand ein Schuss von Kapitän Christian Rauch den Weg ins Tor.
Im zweiten Mittelabschnitt kam die Sulzschneider Offensive immer besser ins Spiel und verzeichnete einige gute Abschlussmöglichkeiten, ohne die Führung auszubauen. Somit blieb die Partie sehr eng. Denn auch die Bulls erspielten sich durch ihr frühzeitiges Stören des gegnerischen Spielaufbaus immer öfters zu ihren Möglichkeiten. Erst gegen Ende des zweiten Drittels sorgte Matthias Köpf mit einem Tor aus sehr spitzem Winkel mit reichlich Glück für einen kleinen Befreiungsschlag. Roßhaupten presste weiter nach vorn. Die sich daraus ergebenen Räume nutzte Torschützenkönig Lorenz Stich noch kurz vor der zweiten Pause mit einem perfekten Schuss in den Winkel zum 3:0.
Im Schlussabschnitt waren die Kleintiroler um Ruhe und Spielkontrolle bemüht. Die Defensive um Torhüterin Sabrina Guggemos stand sicher. Die Bulls setzten gegen Ende dieses fairen Matches alles auf eine Karte und nahmen ihren Goalie vom Eis. Als die Sulzschneider noch eine Strafzeit hinnehmen mussten, wurde somit sogar 6 gegen 4 gespielt. Doch genau in dieser Phase gelang Johannes Filser drei Minuten vor Schluss per „Empty Net“-Treffer aus dem eigenen Drittel das entscheidende 4:0. Noch im selben Überzahlspiel markierte Martin Schmidl mit einem schönen Schuss von der blauen Linie den verdienten Treffer für den Titelverteidiger zum Endstand von 4:1. Sulzschneid hat damit den Titel zurückerobert. (gs)

Knapper Sieg mit hervorragendem Ergebnis

Das war ein Ergebnis, das vor Kurzem die erste Mannschaft nur hauchdünn übertrumpft hat. Sulzschneids zweite Vertretung hat jüngst beim Heimkampf in der A-Klasse regelrecht gezaubert und 1451 Ringe getroffen. Die reichten zum Sieg über Lengenwang 2, das auf 1446 kam. An dem Erfolg beteiligt waren Beatrice Reichhart mit 369 Ringen, Markus Kümmerle mit 364, Martin Hintermayr mit 361 und Laura Reichhart mit 357.

Dufte Siacha glänzen beim Fasnachtsabend

Mit ihrer Werbeveranstaltung für Leifschdeil-Produkte made in Sulzschneid sorgen D‘ Siacha bei der Oberdorfer Fasnacht für höchst vergnügliche Momente. Das Publikum war begeistert von dem, was Kursleiter Bernhard Sirch seinen Kunden (Elisabeth Sirch, Regina Filser, Lorenz Knestel, Thomas Modosch) anbot. Ob zu schüchtern, zu viel Energie, Unangenehmes in Haus und Hof: Für alles und gegen alles fand sich eine Lösung. Urkomisch anzusehen.

Eine tolle Nummer haben sich D‘ Siacha für die Oberdorfer Fasnacht ausgedacht. Bernhard Sirch, Elisabeth Sirch, Regina Filser, Lorenz Knestel und Thomas Modosch lassen sich in einem Kurs über die Wirkung von Düften und Ölen beraten – mit wundersamem Ende.

Vor Rührung Tränen in den Augen

Es war ein Trip in eine andere Welt. Vom Allgäu nach Indien, von Sulzschneid nach Delhi. Für einige Sulzschneider ging mit dieser Reise ein Traum in Erfüllung – für ihren Pfarrer Sajimon Vargese Pfarrer ebenso. Seit 16 Jahren ist der Geistliche in der Pfarreiengemeinschaft Stötten, zu der eben auch Sulzschneid, Rettenbach und Remnatsried gehören. Viel erzählt er stets aus seiner Heimat, macht Gemeindeabende und informiert darüber, was mit dem Geld der Sternsingeraktion in seiner früheren Gemeinde passiert. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Reise wuchs. In der Gemeinde und auch bei ihm.

Am Ende waren es 40 Personen, die zum Subkontinent aufbrachen und einmalige Eindrücke mitbrachten. Zumal sie mit ihren Pfarrer einen exzellenten Reiseführer hatten. Die Gruppe besuchte seine Familie, feierte mit ihm in seiner Heimatkirche Gottesdienst (zwei Stunden lang) und sah viele Sehenswürdigkeiten. Das weltberühmte Mausoleum Taj Mahal einmal in echt zu betrachten: Da musste manch einer ein Tränchen der Rührung verdrücken.

Keine Chance gegen Rettenbach

Ein bittere Niederlage kassierten die Sulzschneider Schützen in der Gauoberliga bei der ZSSG Rettenbach 1. Das Ergebnis von 1483:1453 war deutlich. Auch in den Duellen hatten die Sulzschneider keine Chance. Einzige Ausnahme: der Sieg von Markus Erhard mit 375:372. Ansonsten gab es nur Punktverluste. Bernhard Hipp unterlag 361:376, Arthur Reichhart 361:372 und Christian Rauch 356:363.

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt