Unentschieden nach spannenden Duellen

2:2 nach den einzelnen Duellen: Das bedeutet, dass die Ringzahl den Ausschlag über den Zusatzpunkt gibt. Und da stand es 1486:1485 – allerdings leider nicht für Sulzschneid 1, sondern für Wald-Wimberg 1. Spannender kann ein Rundenwettkampf zum Auftakt in der Gauoberliga nicht sein.
Markus Erhard hatte mit 380:376 Ringen vorgelegt. Knapp mit 372:375 war Petra Fischer unterlegen. Im dritten Duell zwischen Bernhard Hipp und Christoph Fröhlich stand es 365:365. Der Stechschuss musste entscheiden. Bernhard zielte mit 10:9 genauer. Punkt für Sulzschneid. Nun kam es auf das letzte Duell an. Nach 20 Schuss lag Christian Rauch mit lediglich einem Ring zurück. Er blieb seinem Gegner fast immer gleichauf, am Ende fehlten beim 368:370 zwei Ringe zum Unentschieden und damit zu einem weiteren Stechschuss – oder drei Ringe zum Sieg. Schade.

Deutlich mit 648:703 unterlegen war die Sulzschneider Jugend in Thalhofen. Franziska Settele traf 172 Ringe, Leonie Plobner 167, Vitus Knestel 159 und Paula Schnitzler 150. Außer Konkurrenz schoss Leni Settele 138 Ringe.

Welch grandioser Erfolg für die Sulzschneider

Seit ihrer Rückkehr in den gauinternen Rundenwettkampf (verkürztes Programm, acht statt zehn Schützen, sechs statt acht kommen in der Wertung) mischen die Sulzschneider ihre Gruppe 2 in der A-Klasse auf. Auch den Rückkampf gegen die ZSSG Rettenbach haben sie deutlich mit 1092:1000 gewonnen. Petra Fischer (193) schuf eine gute Grundlage, auf der Bernhard Hipp (188), Manuela Reichhart (186), Beatrice Reichhart (185) aufbauten. Kerstin Streif (171) und Michael Baur (169) legten nach. Nicht in die Wertung kamen Markus Schmid (166) und Hannes Schnitzler (164). Fazit: fantastische Ergebnisse. Zum Vergleich: Der beste Rettenbach hat 175 Ringe geschossen.

Rückkehr mit einem deutlichen Sieg

Nach einigen Jahren Abstinenz haben die Kleintiroler Standschützen wieder ein Mannschaft für den gauinternen Rundenwettkampf gemeldet. Dazu trug auch bei, dass die Mannschaftsgröße von zehn auf acht Personen reduziert wurde, sechs kommen in die Wertung. Zum Auftakt ging es in der A-Klasse Gruppe 2 zur ZSSG Rettenbach. Zurück kehrten die Sulzschneider mit einem deutlichen Sieg von 1010:1062 – obwohl sie mit einem Schützen weniger antreten waren. Allein vier Schützen erzielten mehr als 180 Ringe: Christian Rauch 183, Martin Hintermayer und Bernhard Hipp 182 und Dennis Kösel 181. Markus Kümmerle traf 169 und Hannes Schnitzler 165 Ringe. Knapp dahinter, aber außerhalb der Wertung, lag Michael Baur mit 164.

Sulzschneid im Mittelpunkt der nächsten Stadtratssitzung

Gleich zwei Punkte auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung drehen sich um Sulzschneid. Da geht es um die Entwurfsplanung für die Trinkwasserversorgung in Sulzschneid. Bekanntlich soll in der Nähe des Löschweihers ein neuer Hochbehälter entstehen, ein millionenschweres Projekt (mehr dazu). Außerdem soll der Satzungsbeschluss für das Neubaugebiet an der Baldaufstraße gefasst werden. Das ist der nächste Schritt, damit dort endlich gebaut werden kann. Die Sitzung beginnt am Montag, 21. September, um 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses in Marktoberdorf.

Jubiläumsschießen und Stadtmeisterschaft für die Schützen

Zwei größere Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Da ist zum einen das Jubiläumsschießen unseres Patenvereins aus Steinbach. Die Edelweißschützen feiern das 60-jähriges Bestehen ihres Vereinsheims und ihren eigenen 120. Gründungstag. Die Kleintiroler sind gemeinsam mit den Gastgebern am Samstag, 19. September, von 16 bis 22 Uhr an der Reihe. Geübt werden kann beim ersten Schießen nach der Sommerpause am Dienstag, 15. September, in Sulzschneid. Die Siegerehrung ist am Samstag, 24. Oktober, bei einem festlichen Abend.

Der Oktober ist auch der Monat der Marktoberdorfer Stadtmeisterschaft. Gastgeber ist diesmal die FSG Marktoberdorf. Schießtag für die Sulzschneider ist am Mittwoch, 7. Oktober, von 18 bis 22 Uhr im Schützenheim auf dem Schlossberg. Die Siegerehrung ist am Samstag, 17. Oktober, ab 19.30 Uhr.

Hohe Auszeichnung für Christoph Kehle

Für seine Forschungen über Schwarze Löcher ist Christoph Kehle aus Sulzschneid mit dem Großen Kulturpreis der Rupert-Gabler-Stiftung ausgezeichnet worden. Nach zweijährigem Aufenthalt am renommierten am Massachusetts-Institut für Technologie (MIT) setzt er nun seine Forschungs- und Lehrtätigkeit am Institut für Mathematik der Universität Zürich fort.

Mehr über seine Forschung erfahrt ihr hier und über seine Auszeichnung hier (beides mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung).

Prof. Dr. Christoph Kehle (Zweiter von rechts) aus Sulzschneid erhält den Großen Kulturpreis der Rupert-Gabler-Stiftung
(c) Eva-Maria Paulsteiner

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt