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Seit 100 Jahren besteht die Kapelle in der Schmids Wies

Jährlich an einem Freitag im Juli vor dem Skapulierfest der Pfarrgemeinde Sulzschneid findet ein Bittgang in die Schmid´s Wies statt. Dort wird eine Messe gefeiert und anschließend lädt die Familie König zum Kapellenfest ein.

1926 wurde die Kapelle erbaut und steht nun seit 100 Jahren an der Verbindungsstraße zwischen Sulzschneid und Balteratsried. Erbauen ließ sie damals ein gewisser Martin Alt aus Neu-Ulm. Dieser hatte 1901 die Sulzschneiderin Creszenz Dängel geheiratet. 1926 feierte das Ehepaar die Silberhochzeit, was unter anderem zum Bau der Kapelle führte. Auch ein früheres Versprechen des Martin Alt war ein weiterer Grund dafür. Martin Alt war Posthalter und Gastwirt und ist in seinem Berufsleben viel unterwegs gewesen. Da er dabei stehts von Unglücken verschont blieb, wollte er zum Dank eine Kapelle bauen lassen. Da er in Sulzschneid jedoch keinen Grundbesitz hatte, stellte ihm die Familie Settele in der Schmid´s Wies einen Platz dafür zur Verfügung.

100 Jahre besteht die Kapelle in der Schmids Wies. Die Kirchengemeinde feierte den Gottesdienst mit Pfarrer Karl Mair.
(c) Manfred Jocham

So konnte die Pfarrgemeinde St. Pankratius heuer das 100-jährige Bestehen der Kapelle, die der schmerzhaften Mutter Gottes geweiht ist, feiern. Pfarrer Karl Mair aus Marktoberdorf feierte mit der Gemeinde den Gottesdienst, der von der Sulzschneider Alphornbläsergruppe gestaltet wurde. (Florian Steinacher)

Wunderbare Einstimmung auf Weihnachten

Ein stimmungsvolles Adventskonzert hat die Musikkapelle Sulzschneid in der Pfarrkirche St. Pankratius gegeben. Unter der Leitung von Alexandra Hahn spielte sie festliche Weisen, schlug zwischendurch aber auch flotte Töne an – alles passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Walter Sirch steuerte dazu adventliche, nachdenklich stimmende und humorvolle Texte bei. Der Tenor: Das wahre Glück ist im Herzen und im Himmel. Die Besucherinnen und Besucher stimmten am Ende drei Weihnachtslieder mit der Kapelle an, bevor es nach reichlich Applaus zum Pfarrheim ging, wo Glühwein und Punsch serviert wurde.