Roland Müller ist Ehrenvorsitzender des Veteranenvereins

Für seine langjährigen und vielfältigen Verdienste für den Veteranen- und Soldatenverein Sulzschneid ist Roland Müller (rechts) zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Es ist die höchste im Verein zu vergebende Auszeichnung. 29 Jahre lang hatte Müller den Verein geleitet und ihn auch als einen der ersten Veteranenvereine in der Region für Frauen geöffnet. Viele Gedenkveranstaltungen und Ausflüge hatte er unter anderem organisiert. Zum Ehrenmitglied ernannte die Gemeinschaft Heribert Osterried (Mitte). Das Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Rudolf Strobel (Zweiter von rechts). Die Auszeichnungen nahmen Vorsitzender Alexander Filke (Zweiter von links) und sein Stellvertreter Martin Frey (links) vor. Auch im nächsten Jahr soll es einen Ausflug geben, beschloss die Versammlung. Er führt ins Dokumentationszentrum Obersalzberg in Berchtesgaden.

Veteranen- und Soldatenverein Sulzschneid ehrt seinen langjährigen Vorsitzenden Roland Müller (rechts) und ernennt ihn zum Ehrenvorsitzenden durch Vorsitzenden Alexander Filke (Zweiter von links) und dessen Stellvertreter Martin Frey (links). Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Heribert Osterried (Mitte), für 40 Jahre ausgezeichnet wurde Rudi Strobel. (c) Manfred Jocham

Dragons Sulzschneid wollen Titel verteidigen

Es geht wieder rund auf dem Eis, die Eishockey-Hobbyrunde um den Zimmermann-Cup ist gestartet. Zum Auftakt setzten sich die Vizemeister, die Bulls aus Roßhaupten, mit 4:3 gegen die Allgeier Rückholz durch. Am Montag, 2. Dezember, ist der Meister, die Dragons Sulzschneid, gefordert. Er trifft auf Rückholz (19 Uhr in Füssen).

Ziel der Dragons ist nach dem hochdramatischen Finalsieg vom Vorjahr die Titelverteidigung. Als Neuzugänge verstärken Torhüterin Sabrina Guggemos, die aus Wald kommt und sich den Kleintirolern anschloss, und Nico Lodetti die Mannschaft. Mit ihm wirkt nun erstmals auch ein Deutsch-Brasilianer in dieser Runde mit.

Neben diesen Teams nehmen auch wieder die Seeger Adler teil. Zurückgezogen hat sich dagegen der SV Wald. Wegen eines zu knappen Kaders ist es ihnen vorläufig nicht mehr möglich, ein schlagkräftiges Team aufzubieten. Die vier Teilnehmer einigten sich in der Rundensitzung darauf, in diesem Winter eine Dreifachrunde zu spielen und auf die traditionelle Play-off-Runde zum Abschluss zu verzichten. Deshalb wird es schon zu Saisonbeginn spannend, weil am Ende die Tabelle zählt. (gs)

Auf geht’s zum Nikolausschießen

Die Kleintiroler Standschützen laden die Bevölkerung zum traditionellen Nikolausschießen ein. Es wird an den Dienstagen 19. und 26. November ausgetragen. Preisverteilung ist am Dienstag, 3. Dezember. Geschossen wird auf Zehntelringe. Heißt: Eine 1,9 zählt mehr als eine 9,1. Damit hat jeder eine sehr gute Chance auf einen der vorderen Plätze. Kinder und Jugendlichen zahlen 2,50 Euro, Erwachsene 6 Euro für 20 Schuss. Nachkauf für 1 Euro pro zehn Schuss ist unbegrenzt möglich.

Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt

Der Veteranen- und Soldatenverein begeht am Samstag, 16. November, den Veteranenjahrtag. Um 9.45 Uhr sammeln sich die Vereinsmitglieder zum Kirchgang am Vereinsheim, um 10 Uhr ist der Gedenkgottesdienst für die Gefallenen und aller Opfer von Gewaltherrschaft. Dem schließt sich die Kranzniederlegung an. Dazu ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Danach geht es zurück ins Vereinsheim, wo es um 12 Uhr ein gemeinsames Mittagessen gibt. Gegen 13 Uhr beginnt die Jahresversammlung mit Berichten und Ehrungen.

Nach der Jugend wollen die Trachtler die Aktivgruppe wiederbeleben

Bei der Jahresversammlung des Trachtenvereins D’ Hohenwaldegger Sulzschneid ist die Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt worden. An der Spitze bleibt Jürgen Klaus als Vorsitzender.

„Ich stehe zur Verfügung“, sagten alle einzelne Vorstandsmitglieder, als sie von Wahlleiter Günter Frey gefragt wurden, ob sie wieder kandidieren werden. Ihrer Bereitschaft, sich weitere 3 Jahre aktiv für den Trachtenverein einzusetzen, wurde mit einer einstimmigen Wiederwahl gedankt.

Ehrungen beim Trachtenverein D‘ Hohenwaldegger Sulzschneid: (sitzend, von links) Marion Panje, Gottfried Settele, Rita Teibtner; (stehend, von links) 2. Vorstand Tobias Schreyer, Bruno Schmid, 1. Vorstand Jürgen Klaus (c) Helga Frei

Bei dem Rückblick auf ein reges Vereinsjahr hob Jürgen Klaus das Ehemaligentreffen der Aktivgruppe, ein Spiel ohne Grenzen für das ganze Dorf und das Hoffest hervor. Sehr groß ist die Freude, dass die Jugendgruppe erfolgreich wieder aufgebaut werden konnte. Das Gleiche ist für die Aktivgruppe wünschenswert, in der jeder ab 15 Jahren willkommen ist, welcher gerne tanzt und Interesse am Brauchtum hat.

Für langjährige Mitgliedschaft konnten vier Personen geehrt werden, welche sich sehr rege am Vereinsleben beteiligen: Gottfried Settele (60 Jahre), Bruno Schmid (50 Jahre), Rita Teibtner (50 Jahre) und Marion Panje (25 Jahre). (Helga Frei)

Pech in der zweiten Runde

Nicht ganz nach Plan lief der Rundenwettkampf für die Sulzschneider Schützen in der Gauoberliga. Bei St. Georg Untergermaringen 1 gab es eine knappe Niederlage. Ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen, doch nach den Duellen stand es 2:2, sodass die Ringe entschieden. Sulzschneid unterlag mit 1468:1473.

Markus Erhard auf Nummer eins war der Tagesbesten Mandy Dörfler deutlich mit 360:384 unterlegen. Petra Fischer bügelte das gegen Matthias Wiedemann mit 376:369 wieder aus und holte den Punkt für die Kleintiroler. Auch Arthur Reichhart schoss 376 Ringe und bezwang Simone Roth (360). Damit lag Sulzschneid mit 2:1 Punkten vorn und mit einem Ring zurück. Bernhard Hipp hatte schon beim ersten Band Pech, traf nur 84 Ringe. Doch Josef Schmid war mit 85 auch nicht gerade besser. Beide steigerte sich, Bernhard auf 91, Josef auf 92 Ringe. Während Josef bei 92 Ringen im dritten Band blieb, legte Bernhard 94 Ringe nach. Erst im letzten Band strich er mit 87:91 die Segel. Sieg für Untergermaringen.

Ein gutes Ergebnis lieferte auch die Jugend wieder ab. Sie kam gegen die FSG Marktoberdorf auf 650 Ringe, doch die Gäste zogen mit 694 davon. Das beste Resultat kam von Stadtmeister Niclas Anton mit 189. Für Sulzschneid trafen Franziska Settele 173. Hannes Schnitzler und VituasKnestel je 163 und Leni Settele 151. Außer Konkurrenz schoss Dennis Kösel 140.

Auf den Spuren von St. Martin durchs Dorf

Zum Fest des heiligen Martin gibt es wieder einen Umzug durchs Dorf. Er findet am Samstag, 9. November, statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Pfarrkirche. Nach dem Umzug durch die Hoheneggstraße, Ludwigstraße und Baldaufstraße gibt es bei der Rückkehr im Pfarrgarten Glühwein und Punsch (Becher selbst mitbringen), Wienerle und für die Kinder eine Martinsgans. Die Bewohner entlang der Straßen werden gebeten, für eine stimmungsvolle Atmosphäre zu sorgen und wieder Kerzen oder Laternen an die Straßen zu stellen.

„Des Teufels Hand“ geht weiter

Das Manoli Ensemble um Stefan Grassmann ist wieder auf der Bühne zu sehen. Diesmal im Stadttheater in Kaufbeuren. Im Stück „Des Teufels Hand“ kommt eine Sulzschneiderin nach Berlin zu ihrer Schwester. Sie erben einen Salon und eine Gruppe Musikwütiger. Beide Frauen machen Karriere und müssen sich entscheiden, wie sie mit dem neuen Machthaber umgehen. Starke Frauen, die für ihre Rechte kämpfen, das Ausprobieren neuer Künste und die Auseinandersetzung mit der Zeit: „Das macht auch die Faszination dieser Zeit aus, die wir – das Manoli-Ensemble – in unserem Stück widerspiegeln möchten“, sagt Grassmann.

Aufgeführt wird „Des Teufes Hand“ am Samstag, 9. November, ab 20 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Karten gibt es unter anderem bei Eventim.

Sulzschneid und Leuterschach stellen die Stadtkönige

Elias Meggle von den Magnusschützen Leuterschach bei der Jugend und Dennis Kösel von den gastgebenden Kleintiroler Standschützen Sulzschneid bei den Erwachsen sind die neuen Stadtkönige von Marktoberdorf. Sie setzten sich bei der Stadtmeisterschaft in der Konkurrenz der insgesamt 173 Schützinnen und Schützen durch. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass die Frauen besser treffen als die Männer. Denn Susanne Angeli von der FSG ist mit 298 von 300 Ringen Stadtmeisterin aller Klassen bei den Freihandschützen geworden. Die ausführlichen Ergebnisse findet ihr hier.

Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt