Seit ihrer Rückkehr in den gauinternen Rundenwettkampf (verkürztes Programm, acht statt zehn Schützen, sechs statt acht kommen in der Wertung) mischen die Sulzschneider ihre Gruppe 2 in der A-Klasse auf. Auch den Rückkampf gegen die ZSSG Rettenbach haben sie deutlich mit 1092:1000 gewonnen. Petra Fischer (193) schuf eine gute Grundlage, auf der Bernhard Hipp (188), Manuela Reichhart (186), Beatrice Reichhart (185) aufbauten. Kerstin Streif (171) und Michael Baur (169) legten nach. Nicht in die Wertung kamen Markus Schmid (166) und Hannes Schnitzler (164). Fazit: fantastische Ergebnisse. Zum Vergleich: Der beste Rettenbach hat 175 Ringe geschossen.
Rückkehr mit einem deutlichen Sieg
Nach einigen Jahren Abstinenz haben die Kleintiroler Standschützen wieder ein Mannschaft für den gauinternen Rundenwettkampf gemeldet. Dazu trug auch bei, dass die Mannschaftsgröße von zehn auf acht Personen reduziert wurde, sechs kommen in die Wertung. Zum Auftakt ging es in der A-Klasse Gruppe 2 zur ZSSG Rettenbach. Zurück kehrten die Sulzschneider mit einem deutlichen Sieg von 1010:1062 – obwohl sie mit einem Schützen weniger antreten waren. Allein vier Schützen erzielten mehr als 180 Ringe: Christian Rauch 183, Martin Hintermayer und Bernhard Hipp 182 und Dennis Kösel 181. Markus Kümmerle traf 169 und Hannes Schnitzler 165 Ringe. Knapp dahinter, aber außerhalb der Wertung, lag Michael Baur mit 164.
Trachter laden zum Kochen der Erntedanksuppe ein
Am Sonntag, 4. Oktober, wird das Fest Erntedank gefeiert. Passend dazu kochen die Trachtler traditinell ihre Erntedanksuppe. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Gekocht wird am Sonntag ab 15.30 Uhr im Vereinsheim, gespeist ab 17.30 Uhr. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem ganzen Dorf sind willkommen.
Weinfest mit der Musikkapelle Sulzschneid
Zu ihrem Weinfest lädt die Musikkapelle Sulzschneid ein. Am Samstag, 3. Oktober geht es um 20 Uhr in der Turnhalle los. Dazu spielen die Kloischwänzlar auf. Außer Wein gibt es auch Bier und zum Essen unter anderem Seelen. Der Eintritt ist frei.
Sulzschneid im Mittelpunkt der nächsten Stadtratssitzung
Gleich zwei Punkte auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung drehen sich um Sulzschneid. Da geht es um die Entwurfsplanung für die Trinkwasserversorgung in Sulzschneid. Bekanntlich soll in der Nähe des Löschweihers ein neuer Hochbehälter entstehen, ein millionenschweres Projekt (mehr dazu). Außerdem soll der Satzungsbeschluss für das Neubaugebiet an der Baldaufstraße gefasst werden. Das ist der nächste Schritt, damit dort endlich gebaut werden kann. Die Sitzung beginnt am Montag, 21. September, um 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses in Marktoberdorf.
Jubiläumsschießen und Stadtmeisterschaft für die Schützen
Zwei größere Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Da ist zum einen das Jubiläumsschießen unseres Patenvereins aus Steinbach. Die Edelweißschützen feiern das 60-jähriges Bestehen ihres Vereinsheims und ihren eigenen 120. Gründungstag. Die Kleintiroler sind gemeinsam mit den Gastgebern am Samstag, 19. September, von 16 bis 22 Uhr an der Reihe. Geübt werden kann beim ersten Schießen nach der Sommerpause am Dienstag, 15. September, in Sulzschneid. Die Siegerehrung ist am Samstag, 24. Oktober, bei einem festlichen Abend.
Der Oktober ist auch der Monat der Marktoberdorfer Stadtmeisterschaft. Gastgeber ist diesmal die FSG Marktoberdorf. Schießtag für die Sulzschneider ist am Mittwoch, 7. Oktober, von 18 bis 22 Uhr im Schützenheim auf dem Schlossberg. Die Siegerehrung ist am Samstag, 17. Oktober, ab 19.30 Uhr.
Fast unendliche Geschichte: das neue Gerätehaus der Feuerwehr
Es ist ein Dauerbrenner in den Bürgerversammlungen: das neue Gerätehaus der Feuerwehr Sulzschneid. Auch diesmal kam das Thema zur Sprache, denn was bisher gelaufen ist, ist für die Ehrenamtlichen mehr als unbefriedigend. Lest ihr hier (mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung).
Hohe Auszeichnung für Christoph Kehle
Für seine Forschungen über Schwarze Löcher ist Christoph Kehle aus Sulzschneid mit dem Großen Kulturpreis der Rupert-Gabler-Stiftung ausgezeichnet worden. Nach zweijährigem Aufenthalt am renommierten am Massachusetts-Institut für Technologie (MIT) setzt er nun seine Forschungs- und Lehrtätigkeit am Institut für Mathematik der Universität Zürich fort.
Mehr über seine Forschung erfahrt ihr hier und über seine Auszeichnung hier (beides mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung).

(c) Eva-Maria Paulsteiner
Wo drückt den Sulzschneidern der Schuh?
Premiere für Marktoberdorfs neuen Bürgermeister Michael Eichinger: Am Mittwoch, 29. Jui, wird er bei der Bürgerversammlung in Sulzschneid Rede und Antwort stehen. Sie beginnt im Vereinsheim um 20 Uhr.
Seit 100 Jahren besteht die Kapelle in der Schmids Wies
Jährlich an einem Freitag im Juli vor dem Skapulierfest der Pfarrgemeinde Sulzschneid findet ein Bittgang in die Schmid´s Wies statt. Dort wird eine Messe gefeiert und anschließend lädt die Familie König zum Kapellenfest ein.
1926 wurde die Kapelle erbaut und steht nun seit 100 Jahren an der Verbindungsstraße zwischen Sulzschneid und Balteratsried. Erbauen ließ sie damals ein gewisser Martin Alt aus Neu-Ulm. Dieser hatte 1901 die Sulzschneiderin Creszenz Dängel geheiratet. 1926 feierte das Ehepaar die Silberhochzeit, was unter anderem zum Bau der Kapelle führte. Auch ein früheres Versprechen des Martin Alt war ein weiterer Grund dafür. Martin Alt war Posthalter und Gastwirt und ist in seinem Berufsleben viel unterwegs gewesen. Da er dabei stehts von Unglücken verschont blieb, wollte er zum Dank eine Kapelle bauen lassen. Da er in Sulzschneid jedoch keinen Grundbesitz hatte, stellte ihm die Familie Settele in der Schmid´s Wies einen Platz dafür zur Verfügung.

(c) Manfred Jocham
So konnte die Pfarrgemeinde St. Pankratius heuer das 100-jährige Bestehen der Kapelle, die der schmerzhaften Mutter Gottes geweiht ist, feiern. Pfarrer Karl Mair aus Marktoberdorf feierte mit der Gemeinde den Gottesdienst, der von der Sulzschneider Alphornbläsergruppe gestaltet wurde. (Florian Steinacher)