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50 Urlaube in Sulzschneid

Ehrung für 50 Urlaube in Sulzschneid (von links: Wolfgang Reinhardt, Hannelore Schmid, Ingrid Reinhardt, Marktoberdorfs Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig und Johannes Reinhardt) (c) Rosemarie Klimm

Zum 50. Mal machen Ingrid und Wolfgang Reinhardt aus Weyhers/Ebersburg bei Fulda Urlaub auf dem Ferienhof von Hannelore Schmid in Sulzschneid. Begleitet werden sie von Sohn Johannes, der schon 1992, gerade mal sieben Monate alt, das erste Mal mit dabei war.  Auf den Ferienhof aufmerksam geworden war die Familie durch eine Anzeige in der Postzeitung. Da die Mutter von Hannelore Schmid seinerzeit die Poststelle in Sulzschneid führte, hatte sie in der Postzeitung inseriert. Und Wolfgang Reinhardt war 48 Jahre bei der Post beschäftigt, las so ebenfalls diese Zeitung. In das Allgäu hätten sie sich so richtig verliebt, erzählen die Reinhardts. Es sei für sie eines der letzten Paradiese. Und bei Hannelore Schmid hätten sie auch gleich Familienanschluss erhalten. Deshalb kommen sie in der Regel jedes Jahr zu Ostern und im Sommer nach Sulzschneid zum Wandern. Der Ferienhof sei ihnen zur zweiten Heimat geworden. Und so soll es möglichst noch lange bleiben. Zum Dank für diese Treue zum Ferienort überreichte ihnen Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig bei einem kleinen Empfang im Rathaus ein Dankschreiben des Bürgermeisters, Marktoberdorfer Pralinen und einen Gutschein für ein Essen in einem Marktoberdorfer Gasthof. Dabei wünschte er den Gästen, dass sie sich auch weiterhin in der Stadt wohlfühlen mögen. Bei einem Rundgang im Sitzungssaal der Stadt erläuterte er ihnen anhand des Wandgemäldes, das sich dort befindet, die Geschichte der Stadt. (mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Söder ehrt Sirch und Kraus

Was die Kabarettistin Monika Gruber und das A'(lb)Traumpaar Sigrid Kraus und Walter Sirch gemeinsam haben? Sie erhielten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Dialektpreis Bayern 2018. „Unsere Sprache und unsere Dialekte sind identitätsstiftend und Fundament und Ausdruck unserer Werte und Traditionen“, stellte er fest. „Bayerns Dialekte sind Sinnbild für Verbundenheit, vermitteln Heimatgefühl und sind verbales Aushängeschild der bayerischen Regionen. Die Preisträger tragen maßgeblich dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten.“  Das A'(lb)Traumpaar als Preisträger für das Allgäu verbinden  Kabarett mit Ostallgäuer Mundart. Schon seit dem Jahr 1981 verbindet beide die Liebe zum Theater, seit November 2005 gibt es das Duo. Die Themenvielfalt reicht von Alltagsproblemen oder neuen Energiequellen, Fernsehen oder Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen und Politik bis hin zu Werbung. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des täglichen Lebens im Allgäu. Im Kulturleben sind sie fest verankert, wie ihre zahlreichen Aufführungen belegen (mehr von der Verleihung und vom A'(lb)Traumpaar.
Foto: Jan Hiddink

Gewichtige Ehrungen und ereignisreiches Jahr

Bei der Jahresversammlung des FC Sulzschneid statt. Markus Waldvogel (1. Vorsitzender) blickte auf das vergangene Jahr zurück. Themen: Hallen- und Platzsanierung, Oktoberfest, Festakt Halleneinweihung, Inbetriebnahme der Halle, erstes Heimspiel auf dem neuen Platz, Abstieg in die A-Klasse.
Anschließend berichteten die jeweiligen Abteilungen über das Geschehen im Verein.
Markus Waldvogel und Gerhard Schmid ehrten langjährige Mitglieder mit einer Urkunde und berichteten über deren Vereinsleben.

Von links: Markus Waldvogel, Katharina Waldvogel (25 Jahre Mitgliedschaft), Luise Baur (25 Jahre Mitgliedschaft), Benjamin Jocham (300 Spiele), Markus Settele (500 Tore), Bernhard Hipp (Torschützenkönig 1B Mannschaft, 300 Spiele), Franz Brugger (Torschützenkönig 1A Mannschaft), Benedikt Settele (900 Spiele)

Bei Olympia 1972 dabei

Auf ein reges Vereinsjahr schaute Vorsitzender Günther Strobel bei der Jahresversammlung des Trachtenvereins D’ Hohenwaldegger Sulzschneid zurück. In über 50 Terminen wurde das Brauchtum mit Tanz und Musik sowie in verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen gepflegt. Die Ehrungen für verdiente Mitglieder waren ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Dabei wurden Hans Strobel und Erna Fahr für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Erna Fahr erhielt zusätzlich eine Ehrung für besondere Verdienste, da sie sehr lange in der Jugend- und Aktivgruppe (unter anderem in der Olympiagruppe für München 1972) tanzte sowie zwölf Jahre als Schriftführerin und drei Jahre als Mädlavertreterin für den Verein tätig war.