Der Appell zum Frieden war der Kernpunkt in der Ansprache von Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell beim Veteranenjahrtag in Sulzschneid. Dabei erinnerte er diesmal besonders an die Gräuel des Ersten Weltkriegs, der vor 100 Jahren endete. Im Laufe der Jahre habe sich aber das Bild der Soldaten gewandelt, sagte er. Ihre Aufgabe sei es immer mehr, zu helfen. Sie bezog er ebenso in seinen Dank ein wie zum Beispiel Polizei und Rettungsdienste. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Veteranen- und Soldatenvereins standen Ehrungen und Wahlen. Vorsitzender Roland Müller wurde im Amt bestätigt. Neuer Stellvertreter ist Martin Frey, der seinem Vater Günter Frey nachfolgt. Neuer Schriftführer ist Alexander Filke, Manfred Jocham kandidierte nicht mehr. Er ist nun erster Beisitzer. Zweiter Beisitzer ist Bernhard Sirch. Die Kasse führt Johann Strobel. Fähnrich Hubert Strobel begleiten Egon Settele und Benedikt Schafroth. Das Foto zeigt Vorstand und Geehrte (von links): Alexander Filke, Roland Müller, Martin Frey, Werner Peltri (40 Jahre Mitglied), Horst Schwendtner (50), Hubert Strobel (40), Johannes Heim (40) und Hermann Wißmiller (40).
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Feuerwehr bei Grossbrand im Einsatz
Sirenenalarm heute Vormittag in Sulzschneid: Grund war ein Großfeuer in Kohlhunden. Dabei brannte die Holzhalle einer Schreinerei, in der sich Lager und Werkstatt befanden, bis auf die Grundmauer nieder (Polizeimeldung, weitere Fotos).
Geschichte geht auch spannend
56 waren angemeldet, gut 160 Besucher waren in den Marktoberdorfer Rathaussaal gekommen. Der Grund: das Interesse an der Geschichte von Sulzschneid. In jahrelanger intensiver Forschungsarbeit hat Dr. Thomas Kehle jede Menge Neuigkeiten in zahlreichen Archiven, auch im Marktoberdorfer Stadtarchiv, entdeckt, diese mit Bekanntem verbunden und einen Bruchteil davon in einem gut einstündigen Vortrag zusammengefasst. Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell sprach anerkennend von einer „Liebeserklärung an Sulzschneid“. Musikalisch begleitet wurde Abend vom Sulzschneider Zithertrio. (mehr)

Bundesweit vorbildlich
Die Aufnahmen im Kasten, gesichtet und nun auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Das Vereinsheim von Sulzschneid macht bundesweit Werbung. Die Sanierung gilt als vorbildlich in Sachen Energieeinsparung (mehr). Beim Fototermin standen Mitglieder der Musikkapelle gleichsam Modell (hier geht’s zum Bericht).
Wie gewählt wurde
Ausstellung und Vortrag über Sulzschneid
2020 feiert Sulzschneid sein 900-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass recherchierte Dr. Thomas Kehle in zahlrechen Quellen zur Geschichte unseres Stadtteils Sulzschneid. Ausgehend von der Bedeutung des Namens „Sulzschneid“ wird die Beziehung zum Wald als Fundament seiner Geschichte aufgezeigt. Wandel von Dorf und Flur innerhalb der Jahrhunderte leiten über zu der grundlegenden Frage „Was ist eigentlich ein Dorf?“ und damit zu Themen wie der Sozialstruktur des Dorfes, Beziehungen zwischen Stadt und Land, Wissenstransfer und Migration. Mobilität, Strukturwandel in der Landwirtschaft und globale Vernetzung stellen uns auch im 21. Jahrhundert vor große Herausforderungen. Eine Ausstellung zur Ortsgeschichte Sulzschneids mit authentischen Archivalien aus dem Marktoberdorfer Stadtarchiv begleitet diesen Vortrag. Schon im vergangenen Jahr stellte Kehle einige wichtige Ereignisse aus der Dorfgeschichte heraus. Seitdem hat sich bei seiner weiteren Recherche Neues ergeben. Der Vortrag ist am Freitag, 19. Oktober, im Rathaussaal in Marktoberdorf. Er beginnt um 19 Uhr. Es wird um telefonische Anmeldung unter 08342/4008-81 gebeten. Der Eintritt ist frei.
50 Urlaube in Sulzschneid

Zum 50. Mal machen Ingrid und Wolfgang Reinhardt aus Weyhers/Ebersburg bei Fulda Urlaub auf dem Ferienhof von Hannelore Schmid in Sulzschneid. Begleitet werden sie von Sohn Johannes, der schon 1992, gerade mal sieben Monate alt, das erste Mal mit dabei war. Auf den Ferienhof aufmerksam geworden war die Familie durch eine Anzeige in der Postzeitung. Da die Mutter von Hannelore Schmid seinerzeit die Poststelle in Sulzschneid führte, hatte sie in der Postzeitung inseriert. Und Wolfgang Reinhardt war 48 Jahre bei der Post beschäftigt, las so ebenfalls diese Zeitung. In das Allgäu hätten sie sich so richtig verliebt, erzählen die Reinhardts. Es sei für sie eines der letzten Paradiese. Und bei Hannelore Schmid hätten sie auch gleich Familienanschluss erhalten. Deshalb kommen sie in der Regel jedes Jahr zu Ostern und im Sommer nach Sulzschneid zum Wandern. Der Ferienhof sei ihnen zur zweiten Heimat geworden. Und so soll es möglichst noch lange bleiben. Zum Dank für diese Treue zum Ferienort überreichte ihnen Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig bei einem kleinen Empfang im Rathaus ein Dankschreiben des Bürgermeisters, Marktoberdorfer Pralinen und einen Gutschein für ein Essen in einem Marktoberdorfer Gasthof. Dabei wünschte er den Gästen, dass sie sich auch weiterhin in der Stadt wohlfühlen mögen. Bei einem Rundgang im Sitzungssaal der Stadt erläuterte er ihnen anhand des Wandgemäldes, das sich dort befindet, die Geschichte der Stadt. (mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)
Korbballerinnen feiern Meistertitel
Die Jugend 15 des FC Sulzschneid ist Meister in der Korbball-Kreisliga. Die Mädchen stehen mit 27 Punkten unangefochten an der Spitze. Der Aufstieg der Mädchen in die Bezirksliga stand bereits vorzeitig fest. Herzlichen Glückwunsch an Lisa Wohlfart, Jana Klaus, Jenny Käß, Angelina Schafroth, Lea John, Lena Eurisch, Anna Settele, Karin Settele, Laura Wohlfart und Julia Barnsteiner. Den zweiten Platz erreichte die Jugend 19. Damit qualifizierte sie sich für die bayerische Meisterschaft in der Feldrunde.
Frisch vom Grill
Ihr traditionelles Gockelfest feiert die Musikkapelle Sulzschneid am Samstag, 7. Juli. Eröffnet wird es um 20 Uhr in der Tenne von Johann Strobel, Hoheneggstraße 31. Dazu gibt es von 20 bis 22 Uhr Gockel frisch vom Grill. Zur Unterhaltung spielt die Kapelle aber noch einiges länger. Die Musiker freuen sich auf Euer Kommen.
Blitz schlägt ein
Das kurze, aber heftige Unwetter, das am Montag auch über Sulzschneid zog, offenbart nach und nach seine Auswirkungen. Ein Blitz zerstörte einen Baum. Durch Überspannung wurde auch ein Router und ein Fernseher zerstört. Ein Haus ist derzeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten: kein Telefon, kein Internet, kein Handyempfang. Laut Techniker muss ein Loch in die Straße gegraben werden, um den Schaden zu beheben. Wann das passiert, ist wegen der Feiertage ungewiss.