Aufgrund der großen Nachfrage wird die Krimi-Komödie „Der barmherzige Mörder“ von Stefan Grassmann noch einmal aufgeführt. Gespielt wird am Freitag, 20. März, im Königswirt in Bertoldshofen – die letzte Aufführung, bevor er schließt. Der Inhalt: Eine Frau mittleren Alters wird im Herbst 1967 in einem Wald tot aufgefunden. Der Stöttener Wachtmeister Norbert Kleinpfennig untersucht den Fall akribisch. Die Orte und die Dialekte werden dem Auftrittsort angepasst, teilen die Veranstalter mit. Bevor der Fall aufgeklärt ist, wird eine weitere Person ins Jenseits befördert. Gibt es Parallelen zur ersten Tat? Die Zeit drängt. Die zwei Akteure lesen und spielen Dialoge, singen, musizieren: Patricia Menzel ist Sängerin. Sie gibt ihren sieben Figuren in den Dialogen eine ausdrucksstarke Lebendigkeit. Manfred Selb ist eine Dialektmaschine. Seinen 18 Rollen schenkt er dadurch eine markante Präsenz, heißt es in der Ankündigung. Karten gibt es unter 0175/1638884 oder info(a)stefangrassmann.de. Und hier ein Vorgeschmack darauf.
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So war es früher in Sulzschneid
Wie war es damals in den Kriegsjahren in Sulzschneid und in der Zeit danach? Dazu hat Stefan Grassmann mit Marie Luise Hipp, Josef Pröll und Armin Klaus drei Zeitzeugen befragt und auch ein Büchlein verfasst. Was sie ihm erzählt haben, wie das Leben zwischen 1930 und 1960 die Menschen geprägt hat, ist an einem weiteren Abend im Vereinsheim zu erfahren. Erstmals war der äußerst spannende Abend zum 900-jährigen Bestehen von Sulzschneid zu erleben. Denn außer den vorgetragenen Interviews gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Gesang. Zunächst ist es am Freitag, 6. März, um 20 Uhr im Mobile in Marktoberdorf zu sehen, danach am Samstag, 21. März, um 20 Uhr im Vereinsheim in Sulzschneid. Anmeldungen nimmt Stefan Grassmann unter info(a)stefangrassmann.de oder per Whatsapp unter 0175/1648884 entgegen.
Dufte Siacha glänzen beim Fasnachtsabend
Mit ihrer Werbeveranstaltung für Leifschdeil-Produkte made in Sulzschneid sorgen D‘ Siacha bei der Oberdorfer Fasnacht für höchst vergnügliche Momente. Das Publikum war begeistert von dem, was Kursleiter Bernhard Sirch seinen Kunden (Elisabeth Sirch, Regina Filser, Lorenz Knestel, Thomas Modosch) anbot. Ob zu schüchtern, zu viel Energie, Unangenehmes in Haus und Hof: Für alles und gegen alles fand sich eine Lösung. Urkomisch anzusehen.

Wie es mit der Wasserversorgung in Sulzschneid weitergeht
Die einst eigenständige Wasserversorgung in Sulzschneid ist bekanntlich in die Hände der Stadt Marktoberdorf übergeben worden. Wie geht es nun weiter? Ein großes Projekt ist ein Hochbehälter, der am Löschweiher entstehen soll. In einem Infoabend stellt die Stadt das weitere Vorgehen vor. Sie veranstaltet ihn am Mittwoch, 11. Februar, um 20 Uhr im Vereinsheim.
Faschingsball beim FC Sulzschneid
„Was ich als Kind werden wollte“: Unter diesem Motto steht der Faschingsball des FC Sulzschneid am Freitag, 6. Februar. Der Fanatasie bei der Kostümierung ist keine Grenze gesetzt. Für Musik sorgt Letz-Fest mit Extra-Dry. Lustige Einlagen sind vorgesehen, ebenso ein Auftritt der Garde aus Schwabsoien. Ab 20 Uhr darf im Vereinsheim gefeiert werden (Eintritt 10 Euro).
Konzert mit Manoli-Ensemble: Nicht nur Glitzer, Lametta und Besinnlichkeit
Die Wahrheit unter dem Weihnachtsbaum: Einen musikalischen Festtagsabend hat das Manoli-Ensemble unter der Leitung von Ulla Klaus im Mobilé in Marktoberdorf geboten. Das Konzert hielt, was der Titel versprach: einen Abend, der die vertrauten Feiertagsklänge charmant auf den Kopf stellte und mit einem Augenzwinkern zeigte, dass Weihnachten nicht nur aus Glitzer, Lametta und Besinnlichkeit besteht. Den ausführlichen Bericht von Jana Klaus findet ihr hier.
Hohe Auszeichnung für Thomas Kehle: Ehrenmedaille der Stadt Marktoberdorf
Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Stadt Marktoberdorf vergibt: die Ehrenmedaille in Silber. In diesem Jahr ist in der Weihnachtssitzung des Stadtrats auch ein Sulzschneider geehrt worden: Dr. Thomas Kehle. Wieso? Das erklärte Stadtarchivarin Josephine Berger in ihrer Laudatio. Die findet ihr hier.

Glanzvolle Ergebnisse für die Jugend und in der Gauliga
Nach zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter Rieder 1 (613:644 und 621:665) hat die Sulzschneider Jugend den ersten Sieg im Rundenwettkampf geholt. Mit tollen 660:637 bezwang sie Aitrang 2 und der A-Klasse, Gruppe 2. Dabei legte Dennis Kösel als Bester beider Mannschaften 175 Ringe hin. Franziska Settele schoss 168. Vitus Knestel steuerte 159 und Hannes Schnitzler 158 Ringe bei. Außer Konkurrenz trat Dominik Klaus (148) an.
Auch bei den Erwachsenen läuft’s. Der ersten Mannschaft gelang ein hervorragender Start in die Rundenwettkämpfe der Gauoberliga. Die Kleintiroler bezwangen Gastgeber St. Wendel Germaringen 1 mit 1477:1457 Ringen und 3:1 Punkten. An der Spitzenposition legte Markus Erhard gegen Roland Waibl ein 378:376 vor. In der dritten Serie hatte er den leichten Rückstand wettgemacht. Ohnehin schoss Markus mit 94, 94, 95 und 95 Ringen äußerst konstant.
Arthur Reichhart gab mit 363:371 den Punkt an Stefan Dopfer ab. Arthur war mit 85 Ringen gestartet. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen.
Deutlich gewonnen haben Bernhard Hipp mit hervorragenden 372:353 gegen Franziska Seitz und Christian Rauch mit guten 364:357 gegen Florian Bertele. In den letzten beiden Serien (93, 94) marschierte Christian seinem Gegner davon. Bernhard erlaubte sich eine Serie mit 87, trumpfte aber mit den anderen mit 94, 95 und 96 auf.
Strom für Autos in Sulzschneid aus der Säule
Seit Kurzem gibt es nun auch in Sulzschneid eine öffentliche Ladesäule für Elektroautos. Aufgestellt ist sie am Vereinsheim. Dort sind zwei Parkplätze für E-Autos reserviert. Sie dürfen sie während des Ladevorgangs nutzen – und auch nur sie und nur während des Ladens. Blockiert ein Verbrenner den Stellplatz, kann es richtig teuer werden. 55 Euro Bußgeld kostet der Verstoß. Betrieben wird die Säule im Auftrag der Stadt Marktoberdorf von den VWEW.
Des Teufels Hand: Zeitreise in die 1920er
Eine Zeitreise zurück in die goldenen Zwanziger von Berlin erwartet die Zuschauer beim Stück „Des Teufels Hand“. Zwölf Schauspieler und Sänger wollen das Publikum mit Tiefgründigkeit und viel Humor begeistern. „Nach vielen Aufführungen, auch in Österreich, spielen wir unser Stück zum letzten Mal“, kündigt Stefan Grassmann, der das Stück schrieb und mit Lucia Golda Regie führt. Termine sind am 10. und 11. Oktober, jeweils 20 Ihr im Atelier Werkstatt im Birkenweg 13 in Marktoberdorf.
Kurz zum Inhalt: Zwei Schwestern erleben die Zeit Berlin sehr unterschiedlich. Die eine will ins Showgeschäft und die andere kämpft für die Frauenrechte. Sie erben einen Salon mit Orchester und wagen erste Schritte im Showgeschäft. In einem Casting setzen sie sich durch und erhalten die Hauptrollen im dramatischen Stummfilm „Des Teufels Hand“. Als die politische Situation immer angespannter wird, Anfang der 30er Jahre, stehen die Schwestern vor einer schwierigen Entscheidung.
Ein Highlight: Die Aufführung des Stummfilms „Des Teufels Hand“ wird live am Piano begleitet. Die Schauspieler sind Maximilian Schmid, Kathrin Schindele, Annette Lotter, Niklas Klinger, Luis Grassmann und Stefan Grassmann, für Musik und Gesang sorgen Brigitte Luftensteiner, Gerhard Link, Margi Höbel, Ulla Klaus und Martin Fumian.
Reservierung unter info(a)manoli-ensemble.de oder 01751638884 (gerne per Whatsapp)