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Sulzschneider bringt Cambridge auf die Siegerstrasse

Er dürfte wohl der erste Sulzschneider sein, der international gespielt hat: Chrissi Kehle. Und nicht nur das: Er war Akteur beim traditionsreichsten Eishockey-Derby der Welt zwischen den Universitäten Cambridge und Oxford. Am Ende feierte er mit seiner Mannschaft einen 8:3-Sieg über Oxford. Hervorragend. Ein Stück Geschichte. Apropos Geschichte: Die lest ihr mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung hier. Das Foto stammt von Dave Camerabloke.

Dragons holen den Pott

ESC Dragons Sulzschneid – Bulls Roßhaupten 4:3 (2:1, 0:0, 2:2)

In einem rasanten und spannenden Play-off-Finale bestätigten die Dragons ihre Favoritenrolle und gewannen mit 4:3 den Zimmermann-Cup. Als Tabellenerster der Vorrunde in die Play-offs gestartet, setzten sie damit einen krönenden Abschluss hinter eine erfolgreichen Eishockeysaison.
Im Finale erwischten die Dragons einen guten Start. In der 6. Minute setzte Bernhard Sirch einen Abpraller in die Maschen und in der 8. Minute sorgte Johannes Filser mit einem Alleingang   für einen frühen Zwei-Tore-Vorsprung. Mit diesem Aufwind im Rücken bestimmten zunächst die Dragons das Geschehen auf dem Eis. Lediglich im Überzahlspiel zeigten sich Schwächen. Die Quittung dafür folgte, als die Bulls zwei Strafzeiten gleichzeitig absaßen und den Anschluss in der 17. Minute zum 2:1 herstellten. Dies gab den Bulls sichtlich Auftrieb. Kämpferisch und gleichwertig verlief dann das Mitteldrittel. Solide Abwehrleistungen auf beiden Seiten verhinderten weitere Treffer.
Mit einem Zwischenspurt im Schlussabschnitt knackten die Dragons schließlich den Abwehrriegel der Bulls. Als Florian Schmid in der 45. Minute allein auf den Bulls-Keeper zu stürmte, wurde er durch ein Foul gestoppt. Den fälligen Penalty verwandelte der Youngster im Stile eines Routiniers und brachte Sulzschneid wieder in Front. Bereits zwei Zeigerumdrehungen später vollendete der zweite Youngster, Johannes Jäger, eine Kombination zum 4:1-Zwischenstand. Die Partie schien entschieden. Als die Dragons die Zügel schleifen ließen, kamen die Bulls aber wieder zurück. Mit einem Doppelschlag in der 53. Und 54. Minute gelang ihnen sogar der Anschluss. Doch die Dragons die behielten die Nerven und hielten die Bulls, bei denen zwischenzeitlich die Kräfte nachließen, bis zum Schlusspfiff in Schach. (rm)

Dragons im Finale

ESC Dragons Sulzschneid – SV Wald 4:3 (3:1, 0:2, 1:0)
Die Sulzschneider Dragons stehen im Finale um den Zimmermann-Cup. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten. 3:1-Führung im ersten Drittel, dann der Ausgleich des SV Wald im zweiten und schließlich der umjubelte Siegtreffer zum 4:3 für die Dragons im dritten Drittel. Fans und Spieler waren aus dem Häuschen.

Das mit Spannung erwartete Halbfinale der beiden Lokalrivalen begann mit einem Paukenschlag. Vom Anspielbully weg erkämpften sich die Dragons die Scheibe und versenkten diese bereits bei ihrem ersten Angriff im Kasten der Walder. Als sich Wald von diesem Anfangsschock erholte, folgte in der 9. Minute mit dem zweiten Treffer der nächste Dämpfer. Wald ließ sich aber nicht entmutigen und schaffte drei Minuten später bereits den Anschlusstreffer. Noch im Aufwind der frühen Führung stellten die Dragons kurz vor Drittelende wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Im Mitteldrittel bekam Wald zunehmend die Partie in Griff, war vor allem in der Chancenverwertung mit zwei Toren in der 23. und 34. Minute effektiver und schaffte so den Ausgleich. In einem turbulenten Schlussdrittel machten die Dragons – nach zwei Pfostenknallern – mit ihrem viertenTreffer den Sieg und den Einzug in das Finale perfekt.
Torschützen für Sulzschneid: Florian Schmid, Bernhard Sirch und Johannes Filser (2).

Mit Fanbus zum Finalspiel

Im Endspiel am Samstag, 4. März, treffen die Sulzschneider um 15.30 Uhr auf die Bulls Roßhaupten. Gespielt wird im Eisstadion Pfronten. Für dieses Spiel wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Feuerwehrhaus in Sulzschneid.

 

Musiker unterhalten beim Gaudiwurm

Es war ein Gaudiwurm der Superlative, der Faschingsumzug in Marktoberdorf. Und mittendrin: die Musikkapelle Sulzschneid, diesmal als Eskimos unterwegs. Mit ihren Klängen unterhielten sie die 40000 Zuschauer, die den Straßenrand säumten. (mehr Fotos)

Das wird ein spannendes Finale

In der Gauoberliga hat Sulzschneid 1 auch gegen Eggenthal 1 gewonnen. Tabellenführer Leuterschach 3 hat gegen Aufkirch 4 Unentschieden geschossen und war nur wegen der Ringzahl besser. In der letzten Runde kommt es zum Aufeinandertreffen von Sulzschneid als Zweitem und den Magnusschützen. Falls die Sulzschneider gewinnen, sind sie punktgleich mit Leuterschach. Dann entscheidet das Ringergebnis über den Gruppensieg – und da ist Sulzschneid nach neun Runden im Schnitt um 0,22 Ringe besser. Es kann also sehr, sehr spannend werden.
Doch zurück zur neunten Runde. Petra Fischer gewann gegen Georg Krumm mit 387:376. Auch Markus Erhard hatte gegen Robert Bartenschlager keine Probleme (386:375). Trotz guten Ergebnisses hatte Arthur Reichhart leichtes Spiel. Eggenthal schoss auf Position 3 mit Markus Endres als Ersatz. So hieß es 372:332. Das Ergebnis dieses Gegners wäre dem Sulzschneider Ersatzmann recht gewesen, aber seine Kontrahentin war stärker. Luggi verlor mit 355:365 den Punkt. Kein Problem. Das Gesamtergebnis passt wieder, Sulzschneid lag mit 1500:1448 deutlich vorn. (Ergebnisse)

Trotz Unentschieden noch Tabellenführer

Bulls Roßhaupten – ESC Dragons Sulzschneid 1:1 (1:1, 0:0, 0:0)
Innerhalb von drei Tagen trafen die Dragons in der Begegnung mit den Bulls Roßhaupten in der BLZ-Arena in Füssen auf einen weiteren Titelaspiranten. Die Bulls erwischten dabei den besseren Start. Bereits in der 2. Minute zappelte die Scheibe  nach einem Fernschuss im Kasten der Dragons. Doch schon wenige Zeigerumdrehungen später gelang den Dragons nach einem Abpraller der Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein Match auf Biegen und Brechen. Die Bulls  versuchten es mit überfallartigen Angriffen und Fernschüssen, während die Dragons sich in den beiden ersten Dritteln mit Kombinationen ein klares Plus an Einschussmöglichkeiten erspielten, jedoch mehrmals  im  Abschluss scheiterten. Druckvoll ging es auch im Schlussabschnitt weiter. Beide Torleute konnten sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, hielten aber bis zum Schlusspfiff ihren Kasten sauber.

Mit dem Unentschieden schließen die Dragons die Vorrunde um den Zimmermann-Pokal als Tabellenführer ab und treffen im Halbfinale auf den Viertplatzierten, den SV Wald.

Torschütze für Sulzschneid: Johannes Jäger (rm)

Teuflisch gut

Dia Siacha in Aktion (c) Alfred Michel

Jede Menge Spaß bieten die Marktoberdorfer Fasnachtsabende im Modeon. Da ist nicht nur der fehlende Kanalanschluss am Anbau des Vereinsheim ein Thema, sondern auch die Geschwister Sirch blicken mit viel Humor auf das Geschehen in Stadt und Dorf. Teuflisch gut.