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Start frei zum Osterschießen

Die Kleintiroler Standschützen laden die gesamte Bevölkerung zum Osterschießen ein. Die Wertung erfolgt auf eine Glücksscheibe. Es geht also nicht um die besten Schüsse. Jeder hat die Chance, auf einem vorderen Platz zu landen. Egal wie das Ergebnis ausfällt: Traditionell bekommt jeder Teilnehmer einen Preis. Geschossen wird an den Dienstagen 1. und 8. April jeweils ab 19.30 Uhr. Die Siegerehrung ist am Dienstag, 15. April. Die Schützen freuen sich über eine rege Teilnahme.

Trotz Spitzenergebnis hat Sulzschneid 2 verloren

Mit herausragenden 376 Ringen war der Sulzschneider Martin Hintermayr gemeinsam mit Clara Bräckle von Willofs 1 der beste Schütze des Abends. Doch das Ergebnis allein hat für Sulzschneid 2 in der Gauliga nicht zu einem Erfolg gereicht. Markus Kümmerle schoss 347, Beatrice Reichhart 351 und Kerstin Streif 339 Ringe. Das ergab 1413 Ringe. Willofs 1 erzielte 1479.

Geht doch: Sulzschneid 1 siegt

Eigentlich sind die Schützen der ersten Sulzschneider Mannschaft in der Gauoberliga auf Unentschieden programmiert. Nun aber gegen Wald-Wimberg 1 gelang ein Sieg – ein hart umkämpfter. Denn nach Ringen lag Wald-Wimberg mit 1480:1475 vorn. Den Ausschlag gaben letztlich die Einzelsiege. Und da war Sulzschneid mit 3:1 besser. Bei einem Duell war sogar ein Stechschuss nötig.

Petra Fischer auf Position 1 war Julia Hartmann mit 367:384 unterlegen. Arthur Reichhart schoss sehr konstant und gewann knapp mit 366:363 gegen Christoph Fröhlich. Deutlich war der Erfolg von Bernhard Hipp gegen Nadine Knittel mit 369:360. Das spannendste Duell spielte sich auf Position 2 ab, wo Markus Er traf auf Tobias Hartmann. Markus startete mit 94 Ringen, Tobias mit 91. Markus legt 95 nach, Tobias 94. Nach der Hälfte hatte der Sulzschneider also vier Ringe mehr. Mit 92 Ringen machte Markus weiter, Tobias konterte mit mit 98. Auf einmal lag Markus mit zwei Ringen im Rückstand. Im letzten Durchgang gelangen Markus 92, Tobias 90 Ringe. Gleichstand. Es ging ins Stechen. Markus traf eine 10, Tobias eine 9. Punkt für Sulzschneid. Sieg für Sulzschneid.

„Die Hauptrolle“: Ein Film von und mit Sulzschneidern

Der Sulzschneider Stefan Grassmann ist wieder mal unter die Filmemacher gegangen. „Die Hauptrolle“ heißt sein neues Werk, das im März im Mobilé in Marktoberdorf aufgeführt wird. Das Besondere: Viele Marktoberdorferinnen und Marktoberdorfer haben mitgewirkt – nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera.

Im Folgenden ein Bericht dazu aus der Allgäuer Zeitung: Die Geschichte des Films beginnt in Sulzschneid bei der Familie Grassmann. Stefan Grassmann ist Regisseur, Autor und Schauspieler. Kam er auf die Idee für den Film? Nein, sein Sohn Luis Grassmann kam auf ihn zu – zusammen mit Albert Mascart. „Sie fragten mich im September 2023, wie man denn zum Film kommt“, erzählt Grassmann. Beide hatten schon Fotos an Film-Agenturen verschickt, aber keine Rückmeldungen bekommen. „Damals in den 90er-Jahren, als meine Zeit beim Film war, hieß es schon immer: Du musst sichtbar sein“, sagt Stefan Grassmann. Er empfahl den beiden also, einen Clip zu drehen.

Die beiden waren sofort Feuer und Flamme. Nachdem Grassmann den Jungs seine Entwürfe für einen Clip gezeigt hatte, wollten die beiden mehr: Ein richtiger Film sollte es sein. Gesagt, getan. „Nachdem die Story ungefähr klar war, suchten wir die Darsteller, Statisten, Spielorte und Helfer“, erzählt Grassmann. „Wir führten ein Casting durch, fragten und telefonierten. Am Schluss machten circa 50 Menschen mit.“

Doch zunächst zur Handlung: In dem Film geht es um zwei Jungs, die sich nicht mögen. Ausgerechnet die beiden bewerben sich um eine Hauptrolle. Der selbstverliebte Regisseur kann sich nicht entscheiden und so müssen sich beide in einem Video ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Freunde, Eltern und Geschwister unterstützen die beiden dabei. Gleichzeitig kommt es zu Rivalitäten, weil jeder die Rolle will. Da der Regisseur sich auch nach den Clips nicht entscheiden kann, kommt jemand auf die Idee, das Drehbuch auf zwei Hauptrollen zu erweitern. Darüber ist der Regisseur so erbost, dass er beide herausschmeißt und keiner von ihnen die Rolle bekommt. Doch so schnell lassen sich die Jungs nicht unterkriegen. Sie beschließen, einfach selbst ein Drehbuch zu schreiben.

So beschreibt Stefan Grassmann den Film. Doch es stecken noch einige Überraschungen darin. Grassmann spricht von einer drei Meter großen Puppe, die extra für die Dreharbeiten gebaut wurde. „Die Idee haben wir zu sechst umgesetzt. Nachdem ich mir einen Plan besorgt habe, haben die Jungs und ich das Innere der Puppe gebaut. Arme und Beine wurden von Wally Thanner aus Unterthingau geschneidert. Den Kopf performte Claudia Fumian aus Sulzschneid.“

Einige der Szenen spielten in einer Halle in Sulzschneid, die das Team künstlerisch „aufmotzen“ wollte, wie Grassmann erzählt. Die Kerngruppe, die aus sechs Jugendlichen bestand, belegte einen Graffiti-Workshop bei dem Marktoberdorfer Künstler Bertram Maria Keller. Gedreht wurde nicht nur in Sulzschneid, sondern an einer Vielzahl von Orten in Marktoberdorf. „Wir filmten auch an der Realschule mit Unterstützung der Theater-AG von Viky Kossmann.“ Da viele Teilnehmer Mobilé-Schüler waren, wurden auch dort Szenen aufgenommen.

Die Schauspielcrew setzte sich ausschließlich aus Allgäuern zusammen. „Wir haben einen Vollprofi dabei: Maxi Kinker.“ Außerdem seien die Darsteller, die man öfter im Mobilé oder Modeon sieht, zu erwähnen, sagt Grassmann: Kathrin Schindele spielt eine exaltierte Drehbuchschreiberin und Tobias Guggemoos einen brachialen Vater. Aber auch Annette Lotter (eine gute Seele an Tobis Seite), Julia Kainzbauer (eine schräge Lehrerin) und Sarah Erhardt (Spielschwester von Luis) und Ulla Klaus, sind im Film zu sehen. Und noch weitere bekannte Gesichter standen vor der Kamera: allen voran Jörg Schneider als kinderlieber Produzent.

Alle sechs Jugendlichen haben bereits Theater-Erfahrung: Luis Grassmann steht bei verschiedenen Stücken auf der Bühne und Albert Mascart hat laut Grassmann über Jahre hinweg bei Musicals in Füssen mitgewirkt. Mit Noah Scheitle ist auch ein hervorragender Breakdancer beim Film dabei. Die jüngste Sprechrolle verkörpert Martha Modosch mit ihren zehn Jahren aus Sulzschneid.

„Mir ist wichtig, dass die Kinder sich beim Drehen ausprobieren können, Spaß haben, ein Gefühl für ihre Rolle entwickeln und authentisch rüberkommen. Natürlich ist mir ein gutes Ergebnis auch wichtig. Letztlich macht es die Mischung“, sagt Grassmann.

Wer schon mal einen Vorgeschmack auf den Film bekommen will, findet unter www.manoli-ensemble.de einen Teaser. Der Film wird am Freitag, 21., und Samstag, 22. März, jeweils um 19 Uhr im Mobilé gezeigt. Es wird um Spenden gebeten. Reservierung unter info@manoli-ensemble.de oder unter 0175 1638884.

Sulzschneids Korbballerinnen feiern den Meistertitel

Die Korbball-Damen des FC Sulzschneid haben sich in der Hallenrunde 2024/2025 die Meisterschaft in der Bezirksliga gesichert. Mit insgesamt 45 Punkten und einer Korbdifferenz von 143:96 Körben setzte sich das Team um Trainer Lorenz Knestel gegen neun weitere Mannschaften durch. Der Meisterschaftskampf in der Bezirksliga wurde erst am letzten Spieltag entschieden. Nach einer Niederlage des direkten Tabellengegners Bidingen 2 stand der FC Sulzschneid als Bezirksligameister fest. Die Korbballerinnen des FC Sulzschneids steigen somit in der kommenden Hallenrunde in die Landesliga auf.

Ausflug auf den Obersalzberg und in eine Brennerei

Der Veteranen- und Soldatenverein Sulzschneid hat erneut einen Ausflug organisiert. Diesmal führt er nach Berchtesgaden. Die Einladung richtet sich nicht nur an Mitglieder, sondern an die ganze Bevölkerung, an Männer und Frauen.

Im Mittelpunkt steht die Besichtigung des Dokumentationszentrums Obersalzberg (Foto: Bergerlebnis Berchtesgaden). Der Obersalzberg galt als ein wichtiges Machtzentrum von Adolf Hitler. Dort hat er viele seiner Pläne mit anderen Nazigrößen vorbereitet. Mit fachlicher Begleitung wird die Gruppe durch die Stätte geführt. Dem Besuch folgt ein gemeinsames Mittagessen. Auf dem Rückweg wird noch die Brennerei Slyrs am Schliersee besucht.

Termin für die Reise ist Samstag, 31. Mai. Die Abfahrt mit dem Reisebus erfolgt um 6.30 Uhr am Feuerwehrhaus. Im Bus ist ein Frühstück mit Kaffee, Zopf und frischen Brezen geplant. Dies ist im Preis ebenso erhalten wie die Eintrittsgelder und die Kosten für die Führung (samt Verkostung in der Destillerie). Der Preis pro Person beträgt 75 Euro. Verbindliche Anmeldungen sind

bei Alexander Filke oder Andreas Filke möglich (Telefonnummern finden sich in den Anschlagkästen in Sulzschneid).

Sulzschneider begeistern das Publikum zur Fasnacht

Die Oberdorfer Fasnacht hat begonnen. Bei den Fasnachtsabenden im Modeon begeistern auch wieder die Sulzschneider das Publikum. Sei es als Kindergartenkinder, als Tänzer oder auf der Suche nach einer Partnerin. Und sogar mit einem Vorurteil räumen die Fasnacht auf: Dem Vorurteil, es gebe in Sulzschneid nur Kuhfladen. Dem halten die Kneischter entgegen, dass ein Sulzschneider sogar intelligenter sei als Stephen Hawking. Der Kehle nämlich. Vergnügen pur.

Begeistern: D‘ Sircha (Elisabeh Sirch, Regina Filser, Bernhard Sirch, Lorenz Knestel)
Tanz mit Überraschung: die Two Left Feet Crew,

Zwei knappe Niederlagen

Gut, von den Ringen her sieht das Ergebnis klar aus. 1479:1495 haben die Sulzschneider Schützen in der Gauoberliga gegen St. Wendel Germaringen 1 verloren. Doch beim Blick auf die Duelle zeigt sich, wie knapp es wirklich war und dass sogar ein Sieg für die Kleintiroler möglich gewesen wäre.

So war Markus Erhard auf Position 1 mit 373:376 Markus Niederle unterlegen. Dabei hatte der Sulzschneider bei den ersten zehn Schuss gleich mal 97 Ringe vorgelegt, sie aber bei der zweiten Serie eingebüßt. Noch knapper war es im Duell von Arthur Reichhart gegen Roland Waibl. Arthur gewann mit 376:375. Nach der Hälfte lag er mit einem Ring vorn. Diesen Vorsprung hielt er auch in der zweiten Hälfte, wo beide Schützen gleichauf lagen. Pech hatte Bernhard Hipp gegen Stefan Dopfer. Eine Serie von nur 88 Ringen ließ seinen Traum vom Punkt platzen. Sein Kampf gegen die Niederlage war in der zweiten Hälfte trotz 93 und 95 Ringen vergebens. Am Ende hieß es 370:372. Nicht gut lief es für Christian Rauch, der gegen Franziska Seitz mit 360:372 verlor.

Die zweite Mannschaft hatte in der Gauliga bei Ebersbach 4 mit 1426:1429 Pech. Martin Hintermayr erzielte 362 Ringe, Beatrice Reichhart 360, Laura Reichhart 353 und Lisa Heering 351.

Dragons verlieren im Titelkampf an Boden

Bulls Roßhaupten – Dragons Sulzschneid 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Tore: 1:0 Niklas Becht (10.), 2:0 Lukas Linder (24.), 2:1 Christian Rauch (34.), 3:1 Niklas Becht (44.)
Strafzeiten: 2 – 6

Die durch Krankheit dezimierten Bulls aus Roßhaupten haben ihren ärgsten Widersacher um den Zimmermann, die Dragons aus Sulzschneid, mit 3:1 geschlagen. Sie starteten äußerst konzentriert in dieses Schlagerspiel. Keine Mannschaft wollte einen Fehler begehen. In der 10. Spielminute gingen die Bulls durch Niklas Becht in Führung. Im Anschluss versuchten die Dragons dann immer wieder, darauf zu antworten. Aber durch bestechendes Defensivverhalten erstickte Roßhaupten die Angriffsversuche im Keim. So blieb es bis zur ersten Pause bei der knappen Führung für die Bulls.
Das Spiel sollte sich auch im zweiten Drittel in ähnlicher Weise so fortsetzen. Der ESC versuchte durch die wenig sich bietenden Räume durchzukommen, was jedoch nur allzu selten gelang. Und wenn doch mal ein Angriff erfolgreich verlief, war der überragende Keeper Markus Roth im Gehäuse der Bulls zur Stelle und sicherte die Scheibe. In der 24. Minute war dann Lukas Linder zur Stelle. Mit einem verdeckten Schuss erhöhte er auf 2:0. Die Dragons wurden in der Folge noch druckvoller und verkürzten in der 34. Minute durch Christian Rauch auf 2:1. Das Spiel wurde danach intensiver, doch die Bulls verteidigten ihre Führung mit großem Einsatz.
In der Schlussphase suchte Sulzschneid mit allen Mitteln doch noch den Ausgleich zu erreichen, und nahmen ihren Goalie für einen weiteren Angreifer vom Eis. Zunächst hatte Roßhaupten zwar Schwierigkeiten, ihre Angriffe konzentriert und erfolgreich zu Ende zu spielen. Aber in der Schlussminute war dann doch nochmal Niklas Becht zur Stelle und entschied das Spiel mit seinem Treffer zum 3:1 Endstand. Letztendlich verdiente sich der Gastgeber mit geschickter Spielweise den Sieg und stieß mit diesem das Tor zum Pokalsieg ganz weit auf.  (gs)