Die Mähsaison steht unmittelbar bevor. Damit nicht die kleinen Rehkitze dabei zu Schaden kommen, bitten die Jäger um Mithilfe von Kitzrettern. Sie sollen die Grünflächen vor dem Mähen absuchen. Damit fleißige Helfer die Wiesen abgehen können, sollten sich die Landwirte rechtzeitig vor dem Mähen bei Familie Hiemer (08349/1033) melden. Die gleiche Nummer können auch diejenigen anrufen, die bei der Suche helfen wollen.
„Ein bedeutsamer Tag in der 900-jährigen Geschichte“, sagte Ortssprecher Roland Müller. Von einer „Kraftanstrengung aller Beteiligten“ und einer „reifen Leistung“ sprach Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Als ein „Schmuckkästchen, das jeden Cent und jeden Tropfen Schweiß wert ist“, bezeichnete sie Landrätin Maria Rita Zinnecker. Alle Redner waren beim Festakt begeistert von der sanierten und erweiterten Sulzschneider Mehrzweckhalle.
Projektleiter Richard Siegert nannte kurz die Zahlen: 1,5 Millionen Euro kostete es, die Halle auf Vordermann zu bringen in Sachen Brandschutz, Energie, Dachkonstruktion, Sporthalle und einiges mehr. Hinzu kamen 750000 Euro für den Anbau, in den die Fußballer eingezogen sind. Darüber befindet sich der neue Proberaum der Musikkapelle, der auch für Schulungen der Feuerwehr genutzt werden kann. Es wurde dabei ebenso klar, wie viel Eigenleistung die Sulzschneider für das Bauwerk erbracht haben. Sie haben einen Wert von etlichen tausend Euro. Allein bei den Fliesenarbeiten beläuft sich die Summe auf 30000 Euro.
Besonderes Lob erhielt Gerhard Schmid, den Müller als „Ansprechpartner, Mittler, Organisator und manchmal auch Prellbock“ beschrieb. Schmid wiederum dankte für die Hilfe eines jeden: „Selbst vermeintlich kleinste Arbeiten waren wichtig.“ Walter Sirch und Konrad Jocham, die ihm zur Seite standen, beschrieb er als „meine rechte und linke Hand“, als „mein Herz“ bezeichnete er Roland Müller.
Mit markigen Worten und in kabarettistischer Weise beschrieb Walter Sirch noch einmal, dass die Stadträte noch rechtzeitig erkannt hätten, dass das Vereinsheim, in Sulzschneid kurz die Halle, eben nicht „wegen der paar Hansl“ oder den Wählerstimmen saniert werden musste, sondern weil sie eben für die Sulzschneider lebenswichtig ist. „Wir freuen uns, dass sie so schön geworden ist“, sagte er.
Musikkapelle Sulzschneid beim Gaudiwurm Marktoberdorf (c) Alfred Michel
Musikkapelle Sulzschneid beim Gaudiwurm Marktoberdorf (c) Alfred Michel
Es war ein Gaudiwurm der Superlative, der Faschingsumzug in Marktoberdorf. Und mittendrin: die Musikkapelle Sulzschneid, diesmal als Eskimos unterwegs. Mit ihren Klängen unterhielten sie die 40000 Zuschauer, die den Straßenrand säumten. (mehr Fotos)
Jede Menge Spaß bieten die Marktoberdorfer Fasnachtsabende im Modeon. Da ist nicht nur der fehlende Kanalanschluss am Anbau des Vereinsheim ein Thema, sondern auch die Geschwister Sirch blicken mit viel Humor auf das Geschehen in Stadt und Dorf. Teuflisch gut.
Minus 16 Grad am frühen Morgen, dazu dichter Nebel: Das Ergebnis war fantastisch. Als die Sonne durchbrach, blinkte und glitzerte es an allen Ecken und Enden. Ein fantastischer Sonnentag, zumindest Sonnenvormittag. Denn am frühen Nachmittag war der Zauber verschwunden. Schade eigentlich. Aber in den nächsten Tagen soll es mindestens genauso klar bleiben. Mal schauen, was Mutter Natur dann bietet.
Nun hat es also doch noch geschneit. Jede Menge Flocken fielen vom Himmel – nicht nur zur Freude der Kinder, die in den Weihnachtsferien rodeln oder Ski fahren können. Bei herrlichstem Sonnenschein, aber sehr frostigen Temperaturen, bot sich am Dreikönigstag die willkommene Gelegenheit zum Spaziergang, zum Durchschnaufen, zum Genießen.
Auf ein reges Vereinsjahr schaute Vorsitzender Günther Strobel bei der Jahresversammlung des Trachtenvereins D’ Hohenwaldegger Sulzschneid zurück. In über 50 Terminen wurde das Brauchtum mit Tanz und Musik sowie in verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen gepflegt. Die Ehrungen für verdiente Mitglieder waren ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Dabei wurden Hans Strobel und Erna Fahr für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Erna Fahr erhielt zusätzlich eine Ehrung für besondere Verdienste, da sie sehr lange in der Jugend- und Aktivgruppe (unter anderem in der Olympiagruppe für München 1972) tanzte sowie zwölf Jahre als Schriftführerin und drei Jahre als Mädlavertreterin für den Verein tätig war.
Zum Abschluss der Rundenwettkämpfe hat die Jugend wieder toll geschossen. Mit 689 Ringen gelang gegen Aitrang das zweitbeste Saisonergebnis. Schade nur, dass der Gegner mit 698 Ringen doch noch etwas stärker war. Mit 185 Ringen hat Lisa Heering erneut sehr gut getroffen. (mehr)
Das lief ja mal ausgezeichnet für die Sulzschneider. In der gauinternen Runde haben sie mit 1469 Ringen einen Saisonrekord aufgestellt. Da hatte Eggenthal II das Nachsehen – auch auch sehr knapp mit 1467 Ringen. Gerade an der Spitze lagen die Sulzschneider dicht beieinander. (mehr)
Mit einem von Pfarrer Sajimon Vargese und der Musikkapelle feierlich gestaltete Gottesdienst begann der Veteranenjahrtag in Sulzschneid. Während der Pfarrer in den Mittelpunkt seiner Predigt die jeweils sieben leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit stellte, betrachteten Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell und Vorsitzender Roland Müller in ihren Ansprachen diesen Tag vor allem als einen Tag des Erinnerns. Nach dem Gottesdienst legten Bürgermeister und Vorsitzender zusammen mit unserem Soldaten Martin Frey einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder, anschließend marschierten die Vereinsmitglieder zusammen mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen ins Vereinsheim zum gemeinsamen Mittagessen.
Vorsitzender Roland Müller begann seinen Bericht mit einem Gedenken an unseren Kameraden Rudolf Strobel, der immer sehr interessiert an unseren Veranstaltungen teilnahm und auch einige Jahre als Fahnenbegleitung tätig war. Hauptaufgabe im vergangenen Jahr war die Reparatur unserer Salutkanone. Nach den Berichten von Schriftführer Manfred Jocham und Kassier Johann Strobel wurde nur noch über einen Punkt diskutiert: Da die Ausgaben für die Reparatur der Kanone und die Anschaffung neuer Kartuschen etwa 2000 Euro betragen haben, beschlossen die Mitglieder mit großer Mehrheit, dass in Zukunft nur noch das Schießen bei Beerdigungen von Vereinsmitgliedern kostenlos sein soll. Wird ein Schießen bei anderen Veranstaltungen (z.B. Geburtstag, Hochzeit) gewünscht, muss dafür bezahlt werden.
(Manfred Jocham)
Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt
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