Noch recht glimpflich ist Sulzschneid beim Orkan „Sabine“ davongekommen. Im Großen und Ganzen beliefen sich die Schäden auf umgestürzte Bäume. Auch die Feuerwehr musste ausrücken, wenn sie die Straße blockierten. Das war etwa bei Kühmoos auf der Staatsstraße zwischen Kohlhunden und Balteratsried der Fall oder im Waldstück zwischen Sulzschneid und Kohlhunden. Dieser Abschnitt war während des Sturms auch gesperrt worden. Als der Sturm seinen Höhepunkt erreichte, war es auf den Straßen auffällig ruhig. So richtig gefreut haben sich eigentlich nur die Schulkinder: Bayernweit war der Unterricht ausgefallen.
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Wegen „Sabine“: Montag fällt die Schule aus
Orkan „Sabine“ ist auf dem Weg nach Süden. Der Fernverkehr der Bahn ist bundesweit schon eingestellt. Eben kam die Nachricht, dass morgen, Montag, im Ostallgäu die Schulen ausfallen (mehr).
Sulzschneids Wappen reist um die Welt

Erst vor kurzer Zeit offiziell vorgestellt, tritt das Sulzschneider Wappen bereits seinen Siegeszug um die Welt an. Kürzlich war es in Ecuador zu sehen und zwar exakt auf dem Äquator, wie an der gelben Linie zu erkennen ist. Während der die Welt in eine Nord- und eine Südhälfte teilt, hat das Sulzschneider Wappen in diesem Fall sogar etwas verbindendes – dank Andi Teibtner und Christoph Kösel, die dort ihren Urlaub verbracht und dem kleinen Dorf im Allgäu beinahe zu Weltruhm verholfen haben.
Dieses Jahr kein Funkenfeuer
Wer bisher vergeblich darauf gewartet hat, dass die Christbäume abgeholt werden: Dieses Jahr gibt es kein Funkenfeuer. Der bisherige Standort wird wegen Sicherheitsabständen zum Schafstadel nicht mehr genehmigt. Ein Ausweichplatz ist noch nicht gefunden.
Warten aufs Gerätehaus

Geprägt von Einsatz- und Funkübungen sowie diversen Schulungen war das Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Sulzschneid. Von Alarmen seien die ehrenamtlichen Helfer diesmal verschont geblieben, berichtete Kommandant Tobias Knestel bei der Jahresversammlung.
Der neue Stadtkommandant Thomas Enzensberger dankte für die Einsatzbereitschaft und ging dann auch gleich auf ein Manko ein: das Feuerwehrhaus. Dessen Zustand sei für eine moderne Wehr nicht mehr akzeptabel, sagte er. Er bedauerte, dass es für einen Neubau noch keinen Zeitplan gebe. Er hoffe, dass der bis Ende des Jahres vorliegt. Wie berichtet, soll die neue Unterkunft im geplanten Neubaugebiet an der Baldaufstraße am Ortsortsgang des Dorfes Richtung Balteratsried entstehen.
Als neuer Kreisbrandmeister, der sein Amt mit Jahresbeginn angetreten hat, stellte sich Cristian Hetze vor. Er wies zudem auf den neuen Brandschutzerziehungsanhänger hin, den der Kreisfeuerwehrverband angeschafft hat. Er kann im Rahmen der Frühererziehung an Kindergärten und Schulen, aber auch für Feste von den Feuerwehren ausgeliehen werden.
Vorsitzender Richard Wagner rief in seinem Bericht noch einmal die diversen Veranstaltungen und Aktionen in Erinnerung. Dazu zählten ein Ausflug zum Törggelen nach Südtirol und ein Preis-66. Etwas Arbeit kommt für die Wehr beim Maibaum zu, kündigte er an. Das Gestell wurde einer Standfestigkeitsprobe unterzogen. Dazu sei festgestellt worden, dass lediglich zwei neue, verschweißte Ringe angebracht werden müssen. Wagner dankte der Bevölkerung auch dafür, dass sie den Schrottcontainer regelmäßig füllt, was Geld in die Vereinskasse spült. Von einem leichten Überschuss, der im vergangenen Jahr erwirtschaftet wurde, berichtete Kassier Martin Müller. Georg Jocham verlas das Protokoll. (mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)
Was ist gut? Wo hakt’s?
Liebe Sulzschneider und Sulzschneid-Interessierte. Die 900-Jahr-Feier bietet eine sehr gute Chance, die Vorzüge unseres Dorfes zu zeigen und zugleich eure Wünsche für die Zukunft Sulzschneids einzubringen. Füllt dazu möglichst alle die Umfrage aus. Je mehr von euch mitmachen, umso größeres Gewicht hat das Ergebnis.
Stier, Salz, Weg: Sulzschneids Wappen
Ende November hat der Verein Herold zugestimmt, nun auch der Marktoberdorfer Stadtrat: Damit ist Sulzschneid Wappen nun ganz offiziell genehmigt und darf genutzt werden (mehr, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung). Nicht nur für Dr. Thomas Kehle, der das Wappen entwickelt hat, sondern auch fürs Dorf ein schönes Weihnachtsgeschenk und ein erster Vorgeschmack auf die Feier zum 900-jährigen Bestehen im Jahr 2020 (mehr).
Bieroper sorgt für gute Laune
Wer hätte gedacht, dass sich bei der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies alles ums Bier drehte? Oder dass die imposanten Grabmäler der Pharaonen in Ägypten untrennbar mit dem Gerstensaft verbunden sind? Ganz so bierernst sollte man die historischen Thesen, die „Die „Bieroper“ vermittelt, nicht nehmen. Die Idee, eine Oper über den Gerstensaft zu schreiben, hatten die Profimusiker Simone Werner und Andreas Baur. Letzterer stammt aus Sulzschneid bei Marktoberdorf und war viele Jahre lang mit der Cover-Band Allgäu-Power unterwegs. (mehr, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)
50 und 40 Jahre bei den Veteranen

Beim Veteranenjahrtag in Sulzschneid hat Benedikt Schafroth die Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft im Veteranen- und Soldatenverein Sulzschneid erhalten, Xaver Kelz wurde vom Vorsitzenden Roland Müller für 40 Jahre Treue ausgezeichnet. Auch 74 Jahre nach Kriegsende „sind wir es den Gefallenen schuldig, uns Zeit zu nehmen und ihrer zu gedenken“, sagte Müller zuvor in seiner Ansprache in der Kirche. Soldatengräber seien Prediger des Friedens, zitierte er Albert Schweitzer. Allein aus Sulzschneid waren 77 junge Männer aus den beiden Weltkriegen nicht mehr heimgekehrt.
Unfallflucht in Sulzschneid: Fahrer betrunken
Plötzlich war‘s vorbei mit der Ruhe. Zum Glück ist nicht mehr passiert und der Fall wurde schnell geklärt. Hier die Original-Polizeimeldung:
SULZSCHNEID. Am Samstag, gegen 23.20 Uhr, wollte ein 20-jähriger Ostallgäuer mit seinem Auto von der Baldaufstraße nach rechts in die Tiroler Straße einbiegen. Da der junge Mann wohl zu schnell war, bekam er die Kurve nicht und fuhr in einen Gartenzaun. Doch den jungen Mann interessierte die Schadensregulierung allerdings nicht und er fuhr in Richtung Sigratsbold weg. Den verursachten Unfalllärm wurde aber von einem Nachbarn gehört, welcher sofort nachsah und auch die Verfolgung des Unfallverursachers aufnahm. Als der Verfolger den flüchtigen Unfallverursacher in Sigratsbold feststellte, bemerkte dies auch der Unfallverursacher, welcher daraufhin seine Flucht weiter fortsetzte. Allerdings konnte der Verfolger jetzt konkrete Angaben zum Fahrzeug des Unfallverursachers geben. Als der junge Unfallfahrer zu Hause angetroffen wurde, konnte bei ihm deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Test ergab einen Wert von weit über 1 Promille. Daraufhin wurde der Führerschein sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt. Den jungen Mann erwarten nun ein Strafverfahren, eine lange Zeit ohne Führerschein sowie eine nicht unempfindliche Geldstrafe.
(PI Marktoberdorf)







