Mit ihrer Werbeveranstaltung für Leifschdeil-Produkte made in Sulzschneid sorgen D‘ Siacha bei der Oberdorfer Fasnacht für höchst vergnügliche Momente. Das Publikum war begeistert von dem, was Kursleiter Bernhard Sirch seinen Kunden (Elisabeth Sirch, Regina Filser, Lorenz Knestel, Thomas Modosch) anbot. Ob zu schüchtern, zu viel Energie, Unangenehmes in Haus und Hof: Für alles und gegen alles fand sich eine Lösung. Urkomisch anzusehen.
Eine tolle Nummer haben sich D‘ Siacha für die Oberdorfer Fasnacht ausgedacht. Bernhard Sirch, Elisabeth Sirch, Regina Filser, Lorenz Knestel und Thomas Modosch lassen sich in einem Kurs über die Wirkung von Düften und Ölen beraten – mit wundersamem Ende.
Die einst eigenständige Wasserversorgung in Sulzschneid ist bekanntlich in die Hände der Stadt Marktoberdorf übergeben worden. Wie geht es nun weiter? Ein großes Projekt ist ein Hochbehälter, der am Löschweiher entstehen soll. In einem Infoabend stellt die Stadt das weitere Vorgehen vor. Sie veranstaltet ihn am Mittwoch, 11. Februar, um 20 Uhr im Vereinsheim.
„Was ich als Kind werden wollte“: Unter diesem Motto steht der Faschingsball des FC Sulzschneid am Freitag, 6. Februar. Der Fanatasie bei der Kostümierung ist keine Grenze gesetzt. Für Musik sorgt Letz-Fest mit Extra-Dry. Lustige Einlagen sind vorgesehen, ebenso ein Auftritt der Garde aus Schwabsoien. Ab 20 Uhr darf im Vereinsheim gefeiert werden (Eintritt 10 Euro).
Die Wahrheit unter dem Weihnachtsbaum: Einen musikalischen Festtagsabend hat das Manoli-Ensemble unter der Leitung von Ulla Klaus im Mobilé in Marktoberdorf geboten. Das Konzert hielt, was der Titel versprach: einen Abend, der die vertrauten Feiertagsklänge charmant auf den Kopf stellte und mit einem Augenzwinkern zeigte, dass Weihnachten nicht nur aus Glitzer, Lametta und Besinnlichkeit besteht. Den ausführlichen Bericht von Jana Klaus findet ihr hier.
Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Stadt Marktoberdorf vergibt: die Ehrenmedaille in Silber. In diesem Jahr ist in der Weihnachtssitzung des Stadtrats auch ein Sulzschneider geehrt worden: Dr. Thomas Kehle. Wieso? Das erklärte Stadtarchivarin Josephine Berger in ihrer Laudatio. Die findet ihr hier.
Mit der Ehrenmedaille in Silber der Stadt Marktoberdorf sind (von links) Ludwig Hofer (Rieder, Dr. Thomas Kehle (Sulzschneid), Martin Unsinn (Geisenried) und Ursula Thamm (Bertoldshofen) von Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell ausgezeichnet worden. Die Würdigung auf die neuen Träger hielt Stadtarchivarin Josephine Berger.
(c) Andreas Filke
Nach zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter Rieder 1 (613:644 und 621:665) hat die Sulzschneider Jugend den ersten Sieg im Rundenwettkampf geholt. Mit tollen 660:637 bezwang sie Aitrang 2 und der A-Klasse, Gruppe 2. Dabei legte Dennis Kösel als Bester beider Mannschaften 175 Ringe hin. Franziska Settele schoss 168. Vitus Knestel steuerte 159 und Hannes Schnitzler 158 Ringe bei. Außer Konkurrenz trat Dominik Klaus (148) an.
Auch bei den Erwachsenen läuft’s. Der ersten Mannschaft gelang ein hervorragender Start in die Rundenwettkämpfe der Gauoberliga. Die Kleintiroler bezwangen Gastgeber St. Wendel Germaringen 1 mit 1477:1457 Ringen und 3:1 Punkten. An der Spitzenposition legte Markus Erhard gegen Roland Waibl ein 378:376 vor. In der dritten Serie hatte er den leichten Rückstand wettgemacht. Ohnehin schoss Markus mit 94, 94, 95 und 95 Ringen äußerst konstant.
Arthur Reichhart gab mit 363:371 den Punkt an Stefan Dopfer ab. Arthur war mit 85 Ringen gestartet. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen.
Deutlich gewonnen haben Bernhard Hipp mit hervorragenden 372:353 gegen Franziska Seitz und Christian Rauch mit guten 364:357 gegen Florian Bertele. In den letzten beiden Serien (93, 94) marschierte Christian seinem Gegner davon. Bernhard erlaubte sich eine Serie mit 87, trumpfte aber mit den anderen mit 94, 95 und 96 auf.
Seit Kurzem gibt es nun auch in Sulzschneid eine öffentliche Ladesäule für Elektroautos. Aufgestellt ist sie am Vereinsheim. Dort sind zwei Parkplätze für E-Autos reserviert. Sie dürfen sie während des Ladevorgangs nutzen – und auch nur sie und nur während des Ladens. Blockiert ein Verbrenner den Stellplatz, kann es richtig teuer werden. 55 Euro Bußgeld kostet der Verstoß. Betrieben wird die Säule im Auftrag der Stadt Marktoberdorf von den VWEW.
Eine Zeitreise zurück in die goldenen Zwanziger von Berlin erwartet die Zuschauer beim Stück „Des Teufels Hand“. Zwölf Schauspieler und Sänger wollen das Publikum mit Tiefgründigkeit und viel Humor begeistern. „Nach vielen Aufführungen, auch in Österreich, spielen wir unser Stück zum letzten Mal“, kündigt Stefan Grassmann, der das Stück schrieb und mit Lucia Golda Regie führt. Termine sind am 10. und 11. Oktober, jeweils 20 Ihr im Atelier Werkstatt im Birkenweg 13 in Marktoberdorf.
Kurz zum Inhalt: Zwei Schwestern erleben die Zeit Berlin sehr unterschiedlich. Die eine will ins Showgeschäft und die andere kämpft für die Frauenrechte. Sie erben einen Salon mit Orchester und wagen erste Schritte im Showgeschäft. In einem Casting setzen sie sich durch und erhalten die Hauptrollen im dramatischen Stummfilm „Des Teufels Hand“. Als die politische Situation immer angespannter wird, Anfang der 30er Jahre, stehen die Schwestern vor einer schwierigen Entscheidung.
Ein Highlight: Die Aufführung des Stummfilms „Des Teufels Hand“ wird live am Piano begleitet. Die Schauspieler sind Maximilian Schmid, Kathrin Schindele, Annette Lotter, Niklas Klinger, Luis Grassmann und Stefan Grassmann, für Musik und Gesang sorgen Brigitte Luftensteiner, Gerhard Link, Margi Höbel, Ulla Klaus und Martin Fumian.
Reservierung unter info(a)manoli-ensemble.de oder 01751638884 (gerne per Whatsapp)
Man nehme: ein gute Idee, einen tollen Kameramann, viele alte Fahrzeuge und noch mehr Sulzschneider als Darsteller. Heraus kommen soll ein Heimatfilm. Ein ganz besonderer Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann. Die Dreharbeiten dazu haben begonnen. Voraussichtlich flimmert der Film dann im nächsten Jahr über die Leinwand. Die Mitwirkenden hatten jedenfalls schon einmal ihren Spaß dabei.
Wobei Film: Genauer gesagt ist es ein Trailer zu einem neuen Theaterstück, das in den 1950er Jahren spielt. Es geht um die Erlebnisse zweier Frauen zwischen 1945 und 1961. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht Aufbau- und Aufbruchstimmung. Grassmann: „Es war ein Drehtag an der Filmburg, mit Oldtimern und den Manolis. Da es um die 50er geht, drehen wir im altehrwürdigen Kino, haben uns in entsprechende Klamotten geworfen und echte Traumautos, ein Traumbulldog, ein Traummotorrad und ein Fahrrad von 1933 auftreiben können. Wir haben rund mit 30 Leuten gedreht.“
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Dreharbeiten zu einem Heimatfilm von und mit Stefan Grassmann, Thomas Häring an der Kamera, alten Fahrzeugen und vielen Sulzschneidern
(c) Tizian Gellner
Und der Inhalt? Dazu verrät Stefan Grassmann: „Ein Filmteam macht einen zuckersüßen Heimatfilm. Alle sind verkracht und arbeiten nur wegen der Kohle. Die Filmaufnahmen, so war das 1955, wurden ins Kopierwerk geschickt und man konnte dann am nächsten Tag den Film belichtet sehen. Der Regisseur hatte im Vorfeld keinen Einblick und so sehen wir, wie der Dreh in echt abläuft: Der Kameramann filmt ständig die Hauptdarstellerin, weil er in sie verliebt ist. Die Schauspieler machen sich gegenseitig schlecht, weil sie keine Karriere hingelegt haben. Dann beginnt der Dreh: Die Hauptdarstellerin stürzt, alle lachen. Die Anstandsdame beginnt zu niesen. Ein Schauspieler hat aus Langeweile eine Zigarre entzündet und seine Filmtochter findet das zum Kotzen. Am Schluss kommt eine selten dämliche, zuckersüße Szene zusammen, so, wie wir sie in den Heimatfilmen oft gesehen haben.“ Das klingt ein wenig konfus, aber lustig zugleich. Man darf gespannt sein.
Nach dem Auftakt im Modeon geht Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell mit den Vertretern der Verwaltung nun auf Tour durch die Ortsteile von Marktoberdorf. Die Bürgerversammlungen stehen an. In Sulzschneid ist er am Donnerstag, 8. Mai, ab 20 Uhr im Vereinsheim. Nach seinem Bericht haben die Sulzschneid die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Sulzschneid, das Dorf der Vielfalt
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