Archiv der Kategorie: Allgemeines

Blitz schlägt ein

Das kurze, aber heftige Unwetter, das am Montag auch über Sulzschneid zog, offenbart nach und nach seine Auswirkungen. Ein Blitz zerstörte einen Baum. Durch Überspannung wurde auch ein Router und ein Fernseher zerstört. Ein Haus ist derzeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten: kein Telefon, kein Internet, kein Handyempfang. Laut Techniker muss ein Loch in die Straße gegraben werden, um den Schaden zu beheben. Wann das passiert, ist wegen der Feiertage ungewiss.

Kitzretter gesucht

Wieder eines gerettet. Auch in den nächsten Tagen und Wochen suchen die Jäger Helfer. (c) Eva-Maria Paulsteiner

Die Mähsaison steht unmittelbar bevor. Damit nicht die kleinen Rehkitze dabei zu Schaden kommen, bitten die Jäger um Mithilfe von Kitzrettern. Sie sollen die Grünflächen vor dem Mähen absuchen. Damit fleißige Helfer die Wiesen abgehen können, sollten sich die Landwirte rechtzeitig  vor dem Mähen bei Familie Hiemer (08349/1033) melden. Die gleiche Nummer können auch diejenigen anrufen, die bei der Suche helfen wollen.

Söder ehrt Sirch und Kraus

Was die Kabarettistin Monika Gruber und das A'(lb)Traumpaar Sigrid Kraus und Walter Sirch gemeinsam haben? Sie erhielten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Dialektpreis Bayern 2018. „Unsere Sprache und unsere Dialekte sind identitätsstiftend und Fundament und Ausdruck unserer Werte und Traditionen“, stellteer fest. „Bayerns Dialekte sind Sinnbild für Verbundenheit, vermitteln Heimatgefühl und sind verbales Aushängeschild der bayerischen Regionen. Die Preisträger tragen maßgeblich dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten.“  Das A'(lb)Traumpaar als Preisträger für das Allgäu verbinden  Kabarett mit Ostallgäuer Mundart. Schon seit dem Jahr 1981 verbindet beide die Liebe zum Theater, seit November 2005 gibt es das Duo. Die Themenvielfalt reicht von Alltagsproblemen oder neuen Energiequellen, Fernsehen oder Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen und Politik bis hin zu Werbung. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des täglichen Lebens im Allgäu. Im Kulturleben sind sie fest verankert, wie ihre zahlreichen Aufführungen belegen (mehr von der Verleihung und vom A'(lb)Traumpaar.
Foto: Jan Hiddink

Sulzschneid macht bundesweit Werbung

Das Sulzschneider Vereinsheim wird Teil einer bundesweiten Werbekampagne des Bundesministeriums für Arbeit und Energie. Dieser Tage war ein Fotograf vor Ort, lichtete die Halle, deren Technik und auch eine kleine Gruppe der Musikkapelle ab. Die Fotos sollen für eine bundesweite Werbekampagne des Ministeriums und für dessen Internetauftritt genutzt werden. 1,5 Millionen Euro hat die Stadt Marktoberdorf in die Sanierung und vor allem in energetische Maßnahmen ins Vereinsheim in Sulzschneid gesteckt. Es gilt als Beispiel, wie man Gebäude bei laufendem Betrieb rundum ertüchtigen kann. Dabei hat die Stadt auch für Sulzschneid aus dem Topf des Ministeriums Geld erhalten. (mehr, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Derbysieg

Der FC Sulzschneid gewinnt sein Auftaktmatch zur Rückrunde gegen die zweite Mannschaft des TSV Stötten mit 3:0. Das Team vom neuen Spielertrainer Markus Waldvogel, der nach siebenmonatiger Verletzungspause sein Debüt gab, fand etwas holprig ins Spiel. Bis Kevin Settele einen Freistoß von Franz Brugger im Strafraum im Nachsetzen über die Linie drückte.
Von da an war Sulzschneid besser im Spiel, aber Stötten hatte immer noch vereinzelte Chancen, die die sichere Abwehr der Heimmmannschaft aber im Griff hatte.
Nach dem 2:0 von Kevin Settele Mitte der zweiten Halbzeit war der Bann gebrochen. Aus stark abseitsverdächtiger Position, die der sonst sehr souveräne Schiedsrichter nicht wahrnahm, schoss er den Ball in die Maschen. Von jetzt an spielte nur noch der FCS und schraubte das Ergebnis wieder durch Kevin Settele zum 3:0-Endergebnis hoch.
Zu erwähnen war sicherlich der Hattrick von Settele, aber in aller erster Linie war eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zu diesem wichtigen Derbysieg!!!

Am Osterwochenende wird zweimal gespielt. Am Samstag treten beide Mannschaften beim SV Bidingen an, während am Ostermontag der TSV Bertoldshofen zu Gast ist.

Bäume für den Funken

Auch heuer entzünden der ESC Sulzschneid und die Kleintiroler Bullen ein Funkenfeuer. Deshalb sammeln sie dafür Christbäume und holen die nicht mehr benötigten Exemplare ab. Gesammelt wird am Samstag, 13. Januar, ab 9 Uhr. Wer sich nicht von seinem Baum trennen mag, der behält ihn eine Weile. Kurz vor dem Funken drehen die Sammler noch einmal eine Runde durchs Dorf. Die Veranstalter danken für die Unterstützung.

Von Einsätzen verschont

Obwohl die Sulzschneider Feuerwehr im vergangenen Jahr von Einsätzen verschont geblieben war, forderte Kreisbrandmeister Florian Brell die Aktiven bei der Jahresversammlung auf, zu üben, zu üben und nochmals zu üben. Wie wichtig es sei, sich immer auf dem neuesten Stand zu halten, verdeutlichte er anhand zweier Großbrände zu Jahresbeginn in Roßhaupten und in Irsee. Es entstand zwar jeweils Millionenschaden, doch wird noch Schlimmeres verhindert. Vorsitzender Richard Wagner erinnerte kurz an die Aktivitäten des Vereins, Kassier Martin Müller verdeutlichte in seinem Bericht, wie wichtig die Alteisensammlung sei. Das Aufstellen eines Containers am Ortsausgang in Richtung Balteratsried habe sich bestens bewährt.
Im Vorstand gab es diesmal einen Wechsel. Hermann Wißmiller legte nach 40 Jahren sein Amt als Schriftführer nieder. Wagner dankte ihm im Namen der Wehr mit einem Präsentkorb. Sein Nachfolger wurde Georg Jocham. Ansonsten blieben alle anderen Posten bei der Wahl unverändert besetzt: Erster Vorsitzender Richard Wagner, Zweiter Vorsitzender Richard Maul, Kassier Martin Müller, Fähnrich Johannes Eggensberger, Fahnenbegleitung Konrad Jocham und Uli Strobel.
Für 25-jährigen aktiven Dienst erhielten Christoph Michel und Andreas Osterried das Feuerwehrkreuz in Silber. Beide sind zudem 25 Jahre Mitglied im Feuerwehrverein, ebenso wie Konrad Wohlfart. Seit 40 Jahren sind Alfred Baur, Michael Jäger, Hermann Kösel, Hubert Schmid und Meinrad Settele dabei.
Das Foto zeigt (von links) Kreisbrandmeister Florian Brell, Vorsitzender Richard Wagner, Zweiter Kommandant Martin König, Meinrad Settele (40 Jahre Mitglied), Zweiter Vorsitzender Richard Maul, Christoph Michel (25 Jahre aktiv und Mitglied), Hermann Kösel (40 Jahre Mitglied), Andreas Osterried (25 Jahre aktiv und Mitglied), neuer Schriftführer Georg Jocham, ehemaliger Schriftführer Hermann Wißmiller. (c) Andreas Filke

Musikkapelle stimmt auf Weihnachten ein

Zu einem Kirchenkonzert lädt die Musikkapelle Sulzschneid unter Leitung von Verena Kraus am Sonntag, 17. Dezember, um 20 Uhr in die Pfarrkirche St. Pankratius ein. In einer besinnlichen Stunde stimmt sie gemeinsam mit dem Männer-Viergesang sowie Lektor Walter Sirch auf das anstehende Weihnachtsfest ein. Im Anschluss an das Kirchenkonzert findet im Pfarrhof ein Verkauf von Glühwein und Punsch statt. Spenden aus dem Konzert werden für die Kirchenpflege und die Jugendausbildung verwendet.

Unser Dorf will feiern

Seit 900 Jahren besteht Sulzschneid nachweislich. Dass die Sulzschneider sich mit ihrer eigenen Geschichte begeistern lassen, hat  Dr. Thomas Kehle mit seinem Vortrag im Sommer dieses Jahres bewiesen, sagt Ortssprecher Roland Müller: “Nun gilt es diese Begeisterung umzusetzen! Und da sind vor allem Eure Vorstellungen und Ideen, als auch die Bereitschaft zur Mitarbeit für das anstehende Jubiläum gefragt.” Das soll im Jahr 2020 gefeiert werden. Wie auf der Bürgerversammlung am vergangenen Donnerstag vereinbart, lädt er dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer weiteren Veranstaltung ein, die am Donnerstag, 30. November, um 20.15 Uhr im Vereinsheim Sulzschneid stattfindet.

Den Lebenden zur Mahnung

Am Veteranenjahrtag marschierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen aller örtlichen Vereine zur Kirche, um Gottesdienst zu feiern. In ihren Ansprachen gingen Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig und Vorsitzender Roland Müller vor allem auf die Bedeutung und die geschichtliche Entwicklung dieses Gedenktages ein.  Anschließend legten unsere beiden Soldaten Martin Frey und Alexander Filke einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. (mehr)