Archiv der Kategorie: Allgemeines

Wann darf wieder gebadet werden?

Der Baldaufweiher und die Sanierung von dessen Damm war ein Thema bei der Bürgerversammlung in Sulzschneid. Während der Termin dafür noch offen ist, wird im nächsten Jahr im Dorf gefeiert: 900 Jahre Sulzschneid. Ein Infoabend ist für 26. Juni geplant. Auch das weitere Vorgehen beim Neubaugebiet in der Baldaufstraße wurde in der Fragerunde mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell diskutiert. (mehr, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Kitzretter gesucht

Wieder eines gerettet. Auch in den nächsten Tagen und Wochen suchen die Jäger Helfer. (c) Eva-Maria Paulsteiner

Die Mähsaison steht unmittelbar bevor. Damit nicht die kleinen Rehkitze dabei zu Schaden kommen, bitten die Jäger um Mithilfe von Kitzrettern. Sie sollen die Grünflächen vor dem Mähen absuchen. Damit fleißige Helfer die Wiesen abgehen können, sollten sich die Landwirte rechtzeitig  vor dem Mähen bei Familie Hiemer (08349/1033) melden. Die gleiche Nummer können auch diejenigen anrufen, die bei der Suche helfen wollen.

Sulzschneids J19 gewinnt Bayern-Bronze

Mit Platz drei bei der bayerischen Hallenmeisterschaft haben die Jugend-19-Korbballerinnen des FC Sulzschneid ihre erfolgreiche Saison beendet. Gegen die Vertreterinnen aus Franken hatten sie zwar keine Chance, aber im Ostallgäuer Duell gegen den TV Irsee behielten sie – wenn auch sehr knapp – die Oberhand.
FC Sulzschneid – SpVgg Hambach 2:8 (1:2): In der ersten Halbzeit hielt Sulzschneid gut mit. Doch nach der Pause haben die Fränkinnen Mädchen aus dem Allgäu dank ihrer guten Kondition schier überlaufen.
FC Sulzschneid – TSV Bergrheinfeld 4:18 (2:10): Bergrheinfeld war von Anfang an die stärkere und bessere Mannschaft. Sie ließ durch ihr schnelles und wendiges Spiel den Allgäuerinnen keine Chance. Trotz der guten Korbfrau der Bergrheinfelder erzielte Sulzschneid, das ohnehin nur wenige Korbchancen hatte, vier Treffer.
FC Sulzschneid – TV Irsee 8:7 (2:2): Bis zum Seitenwechsel waren die Allgäuer Vereine gleichauf. Doch dann spielte sich Sulzschneid einen Vorsprung heraus. Diesen hielt der FCS gerade noch bis zum Schluss und hatte so das glücklichere Ende für sich.
Korbschützen für Sulzschneid: Johanna Knestel 5, Lisa Käß 4, Yasmin Käß 2, Sandra Strobel 2, Laura Reichart 1.

Titel und Pokal

Nun haben es die Mädchen des FC Sulzschneid ganz offiziell: Sie sind Meisterinnen der Korbball-Bezirksliga J15. Zum Abschluss der Runde gab es den verdienten Pokal, den sie sich schon frühzeitig gesichert hatten – aber auch zwei Niederlagen. Die Einzigen in dieser Saison. Sie verloren gegen Aitrang 2:4 und gegen Vizemeister Irsee 2 mit 2:5. Trotzdem betrug der Vorsprung am Ende sechs Punkte. Damit ist der Aufstieg in die Landesliga perfekt.
Hoffnungen auf die Titel hat auch die Jugend 19 in der Landesliga. Mit einem 9:8 über den TSV Stötten und einem furiosen 18:5 über den TSV Aitrang übernahmen sie die Tabellenführung. Dabei kam ihnen zugute, das der bisherige Spitzenreiter TSV Lengenwang nur eines seiner beiden Spiele gewann. Sulzschneids Vorsprung ist mit einem Punkt allerdings hauchdünn. Zudem hat Sulzschneid die Saison bereits beendet. Irsee als Drittplatzierter hat jedoch noch zwei Spiele und könnte vorbeiziehen. Die Vizemeisterschaft ist Sulzschneid aber auf keinen Fall mehr zu nehmen.

Furioser Sieg über Spitzenreiter

Die führende Position war Leuterschach 3 in der Luftgewehr-Gauoberliga Gruppe 3 nicht mehr zu nehmen. Aber es ging doch irgendwie etwas ums Prestige. Und da gaben sich die Sulzschneider keine Blöße. Das Duell gegen die Magnusschützen gewannen sie deutlich mit 3:1 und 1508:1494 Ringen. Damit sind die Sulzschneider am Ende der Saison Tabellenzweiter und haben den besten Ringschnitt ihrer Gruppe. Sie erzielten 14978 Ringe und damit sieben Ringe mehr als der Gruppensieger. Auch das dürfte die Leuterschacher schmerzen.
Mit 387:383 Ringen gegen Michaela Filser hatte Petra Fischer das Spitzenduell gewonnen.
Markus Erhard startete gegen Ulrike Heuchele mit 93:96 Ringen. Den Rückstand machte er mit 96:94 und 97:94 wieder wett. Das letzte Band musste also entscheiden – und Markus verlor mit 93:95. Schade, sonst wäre es sogar ein 4:0-Sieg geworden.
Arthur Reichhart gewann gegen Isolde Rapp deutlich mit 369:361. Auch Kathrin Habiger überzeugte gegen Daniela Bickel mit 373:369.

Sonntagsschuss entscheidet spannendes Finale

ESC Dragons Sulzschneid – Seeger Adler 2:3 ( 2:0, 0:2, 0:1)
In einem rasanten und spannenden Play-off-Finale war – anders als im Finale 2017- das Glück diesmal auf Seiten der Seeger Adler. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse starten die Dragons Sulzschneid und Seeg äußerst konzentriert und motiviert in die Partie. Es dauert nicht lange, bis die Partie in der Füssener Arena in Schwung kommt.  Als Erste ziehen die Dragons die Zügel an und erspielen sich ein leichtes Übergewicht, zunächst aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Doch dies ändert sich schon in der 5. Minute, als Florian Schmid auf die Reise geschickt wird und eiskalt die Scheibe an der Fanghand des Seeger Keepers vorbei zum Führungstreffer versenkt. Die Adler waren geschockt, die Dragons setzten nach. Schon eine Zeigeumdrehung wird Sulzschneids Top-Torjäger, Matthias Köpf, freigespielt und knallte die Scheibe unhaltbar in die Maschen der Adler.
Doch dieser Bilderbuchstart verführt die Dragons zu Nachlässigkeiten und die Adler erholen sich zunehmend von den frühen Rückschlägen. Mit Beginn des zweiten Drittels ändern sich die Spielanteile. Die Adler bekommen das Spiel in Griff und setzen vermehrt die Akzente. Nicht ganz unverdient schaffen sie mit zwei Toren den Ausgleich. 
Spannungsgeladen beginnt das Schlussdrittel. Die Dragons finden wieder zu ihrer anfänglichen Stärke zurück und so agieren beide Teams auf gleicher Augenhöhe. Die Spannung treibt mit zunehmender Dauer immer mehr auf ihren Höhepunkt zu. Denn der nächste Treffer könnte die Entscheidung bringen. Die beste Chance ergibt sich für Jürgen Müller, der – wie im Halbfinale – aus spitzem Winkel gekonnt abzieht, jedoch im Seeger Goalie seinen Meister findet. Als sich die Zuschauer bereits auf ein Penaltyschießen einstellen, fällt die Entscheidung: Adler-Stürmer Franz Bayrhof hämmert zwei Minuten vor Spielende – im Bereich zwischen Mittel- und Angriffsdrittel -die Scheibe an dem verdutzten Dragon-Goalie, Mario Perri, vorbei knallhart in den rechten oberen Torwinkel. In den zwei verbleibenden Spielminuten retten die Adler den knappen Vorsprung über die Zeit und feiern nach dem Schlusspfiff enthusiastisch die Meisterschaft.
Saisonfazit der Eishockeyexperten: Die Dragons Sulzschneid spielten wieder eine starke Saison. Sie ließen sich selbst von dem Verletzungspech nicht aus der Spur bringen und schafften mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum dritten Mal in Folge den Einzug in das Finale und liegen bei einem Titelgewinn (2017) in der Gesamtbilanz der letzten Jahre mit deutlichem Abstand vor den jeweiligen, unterschiedlichen Endspielgegnern Bulls Roßhaupten, Allgeier Rückholz und Seeger Adler. (rm)

Dragons mit voller Power ins Finale

ESC Dragons Sulzschneid – SV Wald 3:1 (1:0, 1:0,1:1)
In einem mitreißenden Halbfinale bezwangen die Dragons mit einer überzeugenden Leistung den Lokalrivalen SV Wald und stehen damit im Finale des Zimmermann-Cups. Dass es in dieser Partie kein höheres Ergebnis wurde, lag an den beiden Torleuten, Mario Peri und Sabrina Guggemos, die etliche Treffer mit ihren Glanzparaden verhinderten. So dauerte es bis zur 17. Minute – bei mehreren Chancen zuvor -, als Jürgen Müller aus spitzem Winkel abzog und unhaltbar zur Drittelführung einschoss. Der Treffer gab den Dragons sichtlich Selbstvertrauen und mehr Kontrolle über die weiterhin schnell vorgetragenen Angriffe der Walder. Und auch im Spielaufbau mehrten sich die gelungen Kombinationen. So war es eine Frage der Zeit, bis zum Ausbau der Führung. In der 33. Minute war es Matthias Köpf, der mit einem Schlagschuss aus kurzer Distanz die Lücke fand und zum 2:0 einnetzte. Dieser Vorsprung brachte den Dragons noch mehr Sicherheit und Ruhe für den Schlussabschnitt. Mit Abgeklärtheit, viel Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit ließen sie nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: Ihr “Youngster”, Johannes Jäger, war plötzlich in der 41. Minute zur Stelle und nutzte seine Chance eiskalt im Stil eines Routiniers zum 3:0. Erst kurz vor Schluss, als die Dragons im Gefühl des sicheren Siegers nachließen, gelang Wald der Ehrentreffer.                                                                                          

Wie in einer anderen Welt

Es war fast ein Heimspiel für die Dissonanten bei ihrem Konzert in Sulzschneid. Denn beinahe die Hälfte der Gruppe stammt aus diesem Ort, auch die jüngsten Akteure auf der Bühne, die schon eifrig und stilecht gekleidet Gedichte aus den 1920er bis 1940er Jahren rezitierten. Mit dem Liedgut dieser Zeit beschäftigen sich auch die Dissonanten. 
Sie verstanden es, das Publikum im voll besetzten Saal in die Vergangenheit eintauchen zu lassen. Es wippte mit den Füßen, schunkelte, klatschte und sang die alten Gassenhauer mit. Es war ein dreistündiger, höchst amüsanter, manchmal auch nachdenklich stimmender Auftritt.
Weitere Konzerte sind im Dorfstadel von Bad Bayersoien am 30. März (Kartenvorverkauf unter 08845/ 7030620), im Pfarrheim St. Andreas in Nesselwang am 26. Mai (Kartenvorverkauf Touristik-Info 08361/923040) und im Flößermuseum in Lechbruck am 30. November.

Jugend 15 vorzeitig Meister

Vorzeitig Korbball-Meisterinnen: Die Jugend 15 des FC Sulzschneid darf jubeln. Nach zehn Siegen in zehn Spielen liegen sie in der Bezirksliga uneinholbar vorn und steigen damit in die Landesliga auf. Verfolger Irsee 2 hat am letzten Spieltag (16. März in Stötten) keine Chance mehr, die Sulzschneiderinnen einzuholen. Auch an diesem letzten Spieltag wollen die FCS-Mädels ungeschlagen bleiben. Sie treffen auf Aitrang 1 (9.25 Uhr) und Irsee 2 (10.50 Uhr).

Zweite mischt gut mit

Im Kampf um den Spitzenplatz in der A-Klasse 2 mischt die zweite Sulzschneider Mannschaft gut mit. Wiederum feierte sie gegen die SG Stötten 3 einen deutlichen Sieg. Sie steigerte sich auf 1458 Ringe, während der Gastgeber auf 1413 kam. Eine erneut hervorragende Leistung zeigte Christian Rauch mit 374 Ringen. (mehr)