Archiv der Kategorie: Allgemeines

Geschichte geht auch spannend

56 waren angemeldet, gut 160 Besucher waren in den Marktoberdorfer Rathaussaal gekommen. Der Grund: das Interesse an der Geschichte von Sulzschneid. In jahrelanger intensiver Forschungsarbeit hat Dr. Thomas Kehle jede Menge Neuigkeiten in zahlreichen Archiven, auch im Marktoberdorfer Stadtarchiv, entdeckt, diese mit Bekanntem verbunden und einen Bruchteil davon in einem gut einstündigen Vortrag zusammengefasst. Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell sprach anerkennend von einer “Liebeserklärung an Sulzschneid”. Musikalisch begleitet wurde Abend vom Sulzschneider Zithertrio. (mehr)

Übersetzung aus dem lateinischen Original durch Eva Kehle: “Es ist ausgezeichnet worden sowohl für jetzt als auch für die Zukunft, dass ein gewisser Adliger Namen Chunrat sein Grundstück, das er besitzt, an diesem Ort, der Opoltesried genannt wird, für das Heil seiner eigenen und der elterlichen Seele den Reliquien der Hl. Maria in Raytenpuch übergab. Die Zeugen der Sache sind Heinrich de Brugge, ebenso Heinrich de Sohn, Adelbert de Habretzhoven, Wilhalm de Sultzsnaite. Im gleichen Ort übergab auch ein gewisser Mensch namens Büro sein Grundstück den oben genannten Reliquien. Die Zeugen dieser Sache sind Luitpold de Warthusen, Burchard de Hassloch, Mangelt de Sorheim, Otto de Understorf u. viele andere.” (c) Andreas Filke

Bundesweit vorbildlich

Die Aufnahmen im Kasten, gesichtet und nun auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Das Vereinsheim von Sulzschneid macht bundesweit Werbung. Die Sanierung gilt als vorbildlich in Sachen Energieeinsparung (mehr). Beim Fototermin standen Mitglieder der Musikkapelle gleichsam Modell (hier geht’s zum Bericht).

Ausstellung und Vortrag über Sulzschneid

2020 feiert Sulzschneid sein 900-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass recherchierte Dr. Thomas Kehle in zahlrechen Quellen zur Geschichte unseres Stadtteils Sulzschneid. Ausgehend von der Bedeutung des Namens “Sulzschneid” wird die Beziehung zum Wald als Fundament seiner Geschichte aufgezeigt. Wandel von Dorf und Flur innerhalb der Jahrhunderte leiten über zu der grundlegenden Frage “Was ist eigentlich ein Dorf?” und damit zu Themen wie der Sozialstruktur des Dorfes, Beziehungen zwischen Stadt und Land, Wissenstransfer und Migration. Mobilität, Strukturwandel in der Landwirtschaft und globale Vernetzung stellen uns auch im 21. Jahrhundert vor große Herausforderungen. Eine Ausstellung zur Ortsgeschichte Sulzschneids mit authentischen Archivalien aus dem Marktoberdorfer Stadtarchiv begleitet diesen Vortrag. Schon im vergangenen Jahr stellte Kehle einige wichtige Ereignisse aus der Dorfgeschichte heraus. Seitdem hat sich bei seiner weiteren Recherche Neues ergeben. Der Vortrag ist am Freitag, 19. Oktober, im Rathaussaal in Marktoberdorf. Er beginnt um 19 Uhr. Es wird um telefonische Anmeldung unter 08342/4008-81 gebeten. Der Eintritt ist frei.

50 Urlaube in Sulzschneid

Ehrung für 50 Urlaube in Sulzschneid (von links: Wolfgang Reinhardt, Hannelore Schmid, Ingrid Reinhardt, Marktoberdorfs Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig und Johannes Reinhardt) (c) Rosemarie Klimm

Zum 50. Mal machen Ingrid und Wolfgang Reinhardt aus Weyhers/Ebersburg bei Fulda Urlaub auf dem Ferienhof von Hannelore Schmid in Sulzschneid. Begleitet werden sie von Sohn Johannes, der schon 1992, gerade mal sieben Monate alt, das erste Mal mit dabei war.  Auf den Ferienhof aufmerksam geworden war die Familie durch eine Anzeige in der Postzeitung. Da die Mutter von Hannelore Schmid seinerzeit die Poststelle in Sulzschneid führte, hatte sie in der Postzeitung inseriert. Und Wolfgang Reinhardt war 48 Jahre bei der Post beschäftigt, las so ebenfalls diese Zeitung. In das Allgäu hätten sie sich so richtig verliebt, erzählen die Reinhardts. Es sei für sie eines der letzten Paradiese. Und bei Hannelore Schmid hätten sie auch gleich Familienanschluss erhalten. Deshalb kommen sie in der Regel jedes Jahr zu Ostern und im Sommer nach Sulzschneid zum Wandern. Der Ferienhof sei ihnen zur zweiten Heimat geworden. Und so soll es möglichst noch lange bleiben. Zum Dank für diese Treue zum Ferienort überreichte ihnen Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig bei einem kleinen Empfang im Rathaus ein Dankschreiben des Bürgermeisters, Marktoberdorfer Pralinen und einen Gutschein für ein Essen in einem Marktoberdorfer Gasthof. Dabei wünschte er den Gästen, dass sie sich auch weiterhin in der Stadt wohlfühlen mögen. Bei einem Rundgang im Sitzungssaal der Stadt erläuterte er ihnen anhand des Wandgemäldes, das sich dort befindet, die Geschichte der Stadt. (mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Korbballerinnen feiern Meistertitel

Die Jugend 15 des FC Sulzschneid ist Meister in der Korbball-Kreisliga. Die Mädchen stehen mit 27 Punkten unangefochten an der Spitze.  Der Aufstieg der Mädchen in die Bezirksliga stand bereits vorzeitig fest. Herzlichen Glückwunsch an  Lisa Wohlfart, Jana Klaus, Jenny Käß, Angelina Schafroth, Lea John, Lena Eurisch, Anna Settele, Karin Settele, Laura Wohlfart und Julia Barnsteiner. Den zweiten Platz erreichte die Jugend 19. Damit qualifizierte sie sich für die bayerische Meisterschaft in der Feldrunde.

Frisch vom Grill

Ihr traditionelles Gockelfest feiert die Musikkapelle Sulzschneid am Samstag, 7. Juli. Eröffnet wird es um 20 Uhr in der Tenne von Johann Strobel, Hoheneggstraße 31. Dazu gibt es von 20 bis 22 Uhr Gockel frisch vom Grill. Zur Unterhaltung spielt die Kapelle aber noch einiges länger. Die Musiker freuen sich auf Euer Kommen.

Blitz schlägt ein

Das kurze, aber heftige Unwetter, das am Montag auch über Sulzschneid zog, offenbart nach und nach seine Auswirkungen. Ein Blitz zerstörte einen Baum. Durch Überspannung wurde auch ein Router und ein Fernseher zerstört. Ein Haus ist derzeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten: kein Telefon, kein Internet, kein Handyempfang. Laut Techniker muss ein Loch in die Straße gegraben werden, um den Schaden zu beheben. Wann das passiert, ist wegen der Feiertage ungewiss.

Kitzretter gesucht

Wieder eines gerettet. Auch in den nächsten Tagen und Wochen suchen die Jäger Helfer. (c) Eva-Maria Paulsteiner

Die Mähsaison steht unmittelbar bevor. Damit nicht die kleinen Rehkitze dabei zu Schaden kommen, bitten die Jäger um Mithilfe von Kitzrettern. Sie sollen die Grünflächen vor dem Mähen absuchen. Damit fleißige Helfer die Wiesen abgehen können, sollten sich die Landwirte rechtzeitig  vor dem Mähen bei Familie Hiemer (08349/1033) melden. Die gleiche Nummer können auch diejenigen anrufen, die bei der Suche helfen wollen.