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Musikkapelle stimmt auf Weihnachten ein

Zu einem Kirchenkonzert lädt die Musikkapelle Sulzschneid unter Leitung von Verena Kraus am Sonntag, 17. Dezember, um 20 Uhr in die Pfarrkirche St. Pankratius ein. In einer besinnlichen Stunde stimmt sie gemeinsam mit dem Männer-Viergesang sowie Lektor Walter Sirch auf das anstehende Weihnachtsfest ein. Im Anschluss an das Kirchenkonzert findet im Pfarrhof ein Verkauf von Glühwein und Punsch statt. Spenden aus dem Konzert werden für die Kirchenpflege und die Jugendausbildung verwendet.

Unser Dorf will feiern

Seit 900 Jahren besteht Sulzschneid nachweislich. Dass die Sulzschneider sich mit ihrer eigenen Geschichte begeistern lassen, hat  Dr. Thomas Kehle mit seinem Vortrag im Sommer dieses Jahres bewiesen, sagt Ortssprecher Roland Müller: “Nun gilt es diese Begeisterung umzusetzen! Und da sind vor allem Eure Vorstellungen und Ideen, als auch die Bereitschaft zur Mitarbeit für das anstehende Jubiläum gefragt.” Das soll im Jahr 2020 gefeiert werden. Wie auf der Bürgerversammlung am vergangenen Donnerstag vereinbart, lädt er dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer weiteren Veranstaltung ein, die am Donnerstag, 30. November, um 20.15 Uhr im Vereinsheim Sulzschneid stattfindet.

Den Lebenden zur Mahnung

Am Veteranenjahrtag marschierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen aller örtlichen Vereine zur Kirche, um Gottesdienst zu feiern. In ihren Ansprachen gingen Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hannig und Vorsitzender Roland Müller vor allem auf die Bedeutung und die geschichtliche Entwicklung dieses Gedenktages ein.  Anschließend legten unsere beiden Soldaten Martin Frey und Alexander Filke einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. (mehr)

Klare Verhältnisse bei der Wahl

Bei der Bundestagswahl hat CSU-Kandidat Stephan Stracke in Sulzschneid die absolute Mehrheit erzielt. Er kam auf 61,75 Prozent der Erststimmen (im Wahlkreis 49,20 Prozent). Bei den Zweitstimmen erreichten die Christsozialen 49,21 Prozent (Wahlkreis 42,03). Zweitstärkste Partei war auch in Sulzschneid die AfD (9,56 Prozent der Erststimmen; 10,71 Prozent der Zweitstimmen), allerdings lag ihr Anteil in Sulzschneid unter dem Wahlkreisschnitt. Die weiteren Ergebnisse sind hier zu finden.

Bulldog-Wallfahrt mit Pfarrer Vogg

Unvergessen ist die Bulldog-Wallfahrt des früheren Marktoberdorfer Kaplans Michael Vogg nach Sulzschneid. 159 alte Traktoren standen auf der Wiese und wurden nach dem Gottesdienst gesegnet. Im Anschluss ging es weiter zum Oldietreffen nach Seeg. Davon handelt auch ein Bericht von altlandkreis.de, dem Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel. Am Dienstag, 3. Oktober, bricht Pfarrer Vogg wieder auf zu einer Bulldog-Wallfahrt. Sie führt von Reichling in seiner Pfarreiengemeinschaft Lechrain zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt nach Hohenpeißenberg. Um 10.30 Uhr ist der Wallfahrergottesdienst (mehr). Auf den Seiten findet sich auch ein Bericht über ein Bauernhofmuseum in Reinthal.

Sparkasse fördert Sanierung des Vereinsheims

Vor mehr als einem Jahr hatten die Sulzschneider die Ärmel hochgekrempelt und gemeinsam mit Handwerkern ihr Vereinsheim saniert. Was entstanden ist, kann sich sehen lassen. Es gibt nun einen Musik-Proberaum, den auch die Feuerwehr benutzen kann sowie einen Kabinentrakt für Fußballer, einen Schießstand und die edel renovierte Sporthalle, die auch einen angemessenen Rahmen für Konzerte und Theateraufführungen bietet. Bei der Einweihung freute sich Walter Sirch über „das Stück Lebensqualität“, das in Sulzschneid entstanden ist. Die Sparkasse Allgäu unterstützte die Sulzschneider Vereine bei dem Projekt mit insgesamt 25000 Euro. Stefan Riedle (Leiter Sparkassenfiliale Marktoberdorf) überreichte einen Großteil der Spende an Ortssprecher Roland Müller. Weitere 5000 Euro wurden an den FC Sulzschneid übergeben.

Jäger suchen Kitzretter

Rehkitz (c): Eva-Maria Paulsteiner

Die Mähsaison steht unmittelbar bevor. Damit nicht die kleinen Rehkitze dabei zu Schaden kommen, bitten die Jäger um Mithilfe von Kitzrettern. Sie sollen die Grünflächen vor dem Mähen absuchen. Damit fleißige Helfer die Wiesen abgehen können, sollten sich die Landwirte rechtzeitig  vor dem Mähen bei Familie Hiemer (08349/1033) melden. Die gleiche Nummer können auch diejenigen anrufen, die bei der Suche helfen wollen.

Ein Schmuckkästchen für ganz Sulzschneid

“Ein bedeutsamer Tag in der 900-jährigen Geschichte”, sagte Ortssprecher Roland Müller. Von einer “Kraftanstrengung aller Beteiligten” und einer “reifen Leistung” sprach Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Als ein “Schmuckkästchen, das jeden Cent und jeden Tropfen Schweiß wert ist”, bezeichnete sie Landrätin Maria Rita Zinnecker. Alle Redner waren beim Festakt begeistert von der sanierten und erweiterten Sulzschneider Mehrzweckhalle.
Projektleiter Richard Siegert nannte kurz die Zahlen: 1,5 Millionen Euro kostete es, die Halle auf Vordermann zu bringen in Sachen Brandschutz, Energie, Dachkonstruktion, Sporthalle und einiges mehr. Hinzu kamen 750000 Euro für den Anbau, in den die Fußballer eingezogen sind. Darüber befindet sich der neue Proberaum der Musikkapelle, der auch für Schulungen der Feuerwehr genutzt werden kann. Es wurde dabei ebenso klar, wie viel Eigenleistung die Sulzschneider für das Bauwerk erbracht haben. Sie haben einen Wert von etlichen tausend Euro. Allein bei den Fliesenarbeiten beläuft sich die Summe auf 30000 Euro.
Besonderes Lob erhielt Gerhard Schmid, den Müller als “Ansprechpartner, Mittler, Organisator und manchmal auch Prellbock” beschrieb. Schmid wiederum dankte für die Hilfe eines jeden: “Selbst vermeintlich kleinste Arbeiten waren wichtig.” Walter Sirch und Konrad Jocham, die ihm zur Seite standen, beschrieb er als “meine rechte und linke Hand”, als “mein Herz” bezeichnete er Roland Müller.
Mit markigen Worten und in kabarettistischer Weise beschrieb Walter Sirch noch einmal, dass die Stadträte noch rechtzeitig erkannt hätten, dass die Halle eben nicht “wegen der paar Hansl” oder den Wählerstimmen saniert werden musste, sondern weil sie eben für die Sulzschneider lebenswichtig ist. “Wir freuen uns, dass sie so schön geworden ist”, sagte er.

Musiker unterhalten beim Gaudiwurm

Es war ein Gaudiwurm der Superlative, der Faschingsumzug in Marktoberdorf. Und mittendrin: die Musikkapelle Sulzschneid, diesmal als Eskimos unterwegs. Mit ihren Klängen unterhielten sie die 40000 Zuschauer, die den Straßenrand säumten. (mehr Fotos)