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Sulzschneid 2 grüsst von oben

Die zweite Luftgewehrmannschaft hat ihre führende Position in der A-Klasse Gruppe 2 behauptet. Und wie. Auch im Rückkampf war sie Verfolger Kraftisried 2 drückend überlegen. Sie gewann mit 1475:1462. Dabei erzielte Christian Rauch fantastische 378 Ringe. Auch Bernhard Hipp traf 370 Ringe. Das war deshalb wichtig, weil die Kraftisrieder Spitzenschützen mit 378 und 369 fast gleichauf mit den besten Sulzschneidern waren. Martin Hintermayr mit 368 und Manuela Reichhart mit 359 besiegelten den Erfolg. Dadurch bleibt Sulzschneid 2 ohne Punktverlust Spitzenreiter.

Es reicht gut zum Doppelsieg

Die zweite Mannschaft hat ihre Spitzenposition in der A-Klasse Gruppe 2 ausgebaut. Sie bezwang Verfolger Alpenrose Kraftisried 2 mit 1462:1438 und hat damit drei Punkte Vorsprung. Zwar war der Kraftisrieder Dominik Mair mit 379 Ringen der Beste, aber die Sulzschneider schossen konstanter: Bernhard Hipp 373, Christian Rauch 370, Martin Hintermayr 362 und Manuela Reichhart 357.
Auch die zweite Mannschaft findet in der C-Klasse Gruppe 4 immer mehr in die Spur. Sie überzeugte auch im Rückkampf bei Untergermaringen 3. 1385:1358 gewann sie. Laura Reichhart als Beste mit 368, Markus Kümmerle mit 358 und Kerstin Kösel mit 353 Ringen waren bereits besser als der beste Untergermaringer. Philipp Heering kam auf 306 Ringe. Der Sieg war somit perfekt und die Rote Laterne abgegeben.

Nach Ringen dann doch besser

Die Unentschiedenkönige der Luftgewehr-Gauoberliga haben wieder zugeschlagen. Auch gegen Blöcktach 1 gab es nach Duellen ein 2:2 – das inzwischen dritte der Saison -, nach Ringen aber einen Sieg für Sulzschneid 1. Das Besondere an der achten Runde: Wirklich alle Mannschaften der Gruppe 3 trennten sich mit einem Remis. Das hat es wohl noch nie gegeben.
Im Spitzenduell standen sich Petra Fischer und Milena Kukla gegenüber. Petra führte nach 20 Schüssen mit drei Ringen, büßte diesen Vorsprung aber nach den nächsten zehn Schüssen ein. Im letzten Band kam sie auf 93, Milena auf 95 Ringe. Damit ging der erste Punkt mit 384:382 nach Blöcktach.
Nicht viel Federlesen machte Markus Erhard mit Jürgen Horn. Das 385:376 spricht für sich. Auch Arthur Reichhart legte nach. 371 Ringe für ihn, 364 für Fabian Kukla. Damit war das Unentschieden schon mal sicher.
Im letzten Duell standen sich Christian Rauch, der für Kathrin Habiger eingesprungen war, und Tobias May gegenüber. Nach 20 Schüssen sah Christian fast wie der sichere Sieger aus. Vier Ringe vorn (94 und 95 zu 94 und 91). Unentschieden nach dem dritten Band (93:93). Aber im letzten Band unterliefen ihm zwei Sechser. Das bedeutete: 369:372 verloren. Ärgerlich.
Doch nach Ringen sah es bei Sulzschneid mit 1507:1496 sehr gut aus. Damit war der 2:1-Sieg gerettet.

Dritte atmet auf

Endlich ist der Knoten geplatzt. Die dritte Mannschaft hat ihren ersten Sieg nach dem Abstieg in die C-Klasse eingefahren. In den ersten beiden Runden war Rieder 3 einfach zu stark, gegen Untergermaringen 3 war es diesmal viel leichter. Sulzschneid bewegte sich mit 1406 Ringen auf gewohntem Niveau, der Gast brachte es dagegen nur auf 1307 Ringe. Das Sulzschneider Klassement führt Laura Reichhart mit 358 Ringen an, dahinter lagen Kerstin Kösel (355), Philipp Heering (353) und Markus Kümmerle (340).

Ein Ausrufezeichen

1508:1464 Ringe, 4:0 Einzelpunkte, 3:0 Mannschaftspunkte – gegen Eggenthal 2 waren die Sulzschneider so überlegen wie zuletzt beim Rundenauftakt gegen Bertoldshofen 2. Damit festigten sie nach sieben Runden ihren dritten Platz in der Gauoberliga. Den Abstand zu Blöcktach konnten sie nicht verkürzen, weil auch die gewannen. Einsam zieht Leuterschach 3 an der Spitze seine Kreise.
Petra Fischer setzte mit 99 und 99 Ringen gegen Georg Krumm gleich einmal eine Marke. Das bedeutete zehn Ringe Vorsprung. Ein weiterer Ring kam bei den nächsten 20 Schuss hinzu. Am Ende gewann sie mit 389:378.
Auch Markus Erhard trumpfte auf, legte 98 und 96 Ringe gegen Robert Bartenschlager vor. Sein Sieg war mit 381:365 ebenso deutlich.
Arthur Reichhart hatte Franz Giselbrecht deutlich im Griff, zumal es bei ihm nicht rund lief. 88 und 89 Ringe waren nicht das, was Franz wohl auch selbst von sich erwartet hatte.
Für Spannung sorgte wieder einmal Kathrin Habiger. Gegen Roman Engstler lag sie nach zehn Schuss einen Ring zurück, nach 20 Schuss mit zwei Ringen. Das blieb auch so bei den nächsten zehn Schuss. Die Wende kam erst bei den letzten zehn Schuss, als Kathrin mit 92:86 triumphierte. (mehr)

Dritte kommt nicht in Schwung

Nach ihrem Abstieg in die C-Klasse kommt die dritte Mannschaft noch nicht richtig in Schwung. Auch der Rückkampf gegen Rieder 3 ging verloren. Zwar schossen die Sulzschneider mit 1409 Ringen leicht besser, aber die Gäste setzten mit 1447 Ringen ein deutliches Zeichen. Dabei stach erneut Christian Gebler heraus, der 371 Ringe erzielte. Für Sulzschneid trafen Markus Kümmerle 358, Laura Reichhart 353, Kerstin Kösel 351 und Philipp Heering 347 Ringe. (mehr)

Brisantes Finale

Nach etlichen Jahren Pause haben sich die Schützen dazu entschieden, wieder einmal ein Finalschießen auszutragen. Damit lagen sie goldrichtig. Zwar hätten etwas mehr Zuschauer den Wettbewerb verfolgen können und auch die Teilnehmerzahl war wegen Terminüberschneidungen geringer als geplant. Für Spannung war trotzdem gesorgt. Denn manche Favoriten mussten mehr kämpfen, als ihnen lieb war. Es war zu spüren, dass es nicht nur um gute Treffsicherheit ging, sondern vor allem starke Nerven gefragt waren. Am Ende war es der knappste Vorsprung, der überhaupt möglich ist, mit dem Petra Fischer gewann.
Im ersten Duell der Vorrunde gewann Schützenkönig Martin Hintermayr gegen Jungschützin 85:82. Im Zweiten musste sich Bernhard Hipp Kerstin Kösel mit 90:87 geschlagen geben. Auch Petra Fischer musste sich mächtig ins Zeug legen, um Markus Kümmerle mit 91:90 zu bezwingen. Arthur Reichhart und Kathrin Habiger mussten nach 93:93 gar ins Stechen, das Arthur mit 10:9 gewann. Und schließlich bezwang Christian Rauch Manuela Reichhart mit 93:90.
Auch beim Finale der besten Fünf gab jeder zehn Schüsse ab. Gewertet wurde nach Zehntelringen, was die Spannung noch einmal erhöhte. Nach fünf Durchgängen führte Arthur Reichhart mit 50,3 vor Petra Fischer mit 47,8, Christian Rauch (44,3), Martin Hintermayr (43,7) und Kerstin Kösel (42,1). Nach acht Durchgängen rückte das Feld noch enger zusammen. Arthur lag weiter vorn (78,8), Petra folgte (76,6), Dritter war Christian (73,6), Vierte sehr knapp dahinter Kerstin (73,2) und Fünfter Martin (71,8).
Aber dann die letzten beiden Schüsse. Während sich auf den hinteren Plätzen nichts änderte (Christian mit 93,9 Dritter, Kerstin mit 92,7 Vierte und Martin mit 91,9 Fünfter) begann auf den Spitzenpositionen ein erbittertes Duell um den Sieg. Und tatsächlich: Petra konnte das Blatt noch wenden. Sie gewann mit 96,5:96,4 gegen Arthur. Packender geht es nicht.

Kleintiroler feiern ihre Könige

Martin Hintermayr und Beatrice Reichhart sind die neuen Schützenkönige. Dabei gelang Beatrice bei der Jugend mit einem 5,8-Teiler der beste Schuss aller Schützen. Zugleich gewann sie den Wanderpokal für die besten drei Schüsse des Jahres. Pokalsiegerin wurde Laura Reichhart (13,6), Wurstkönig Simon Schmid (21,8) und Brezenkönigin Lisa Heering (25,9). Mit einem 13,2-Teiler gewann Martin Hintermayr für ihn selbst überraschend bei den Erwachsenen. Zumindest zuckte er bei der Proklamation kurz zusammen. Pokalsieger wurde Albert Hörmann (15,0). Die Wurstkette erhielt Heribert Osterried (18,1), die Brezenkette Petra Fischer (19,4). Sie ist zugleich Schützenliesel und Pokalsiegerin.
Zudem wurden eine ganze Reihe von treuen Mitgliedern und auch die Vereinsmeister geehrt. Ein besonderes Dankeschön erhielt Erna Fahr. Sie war 38 Jahre im Vorstand in verschiedenen Funktionen tätig.
Die Vorstandswahlen brachten mit einer Ausnahme keine Veränderungen. Für Erna Fahr rückte Laura Reichhart als Dritte Jugendleiterin nach.
Die Vereinsmeister

Schützenkönige 2019 Martin Hintermayr und Beatrice Reichhart (c) Andreas Filke
Königsriege der Jungschützen
Königsriege der Schützen (c) Andreas Filke
Ehrungen lange Mitgliedschaft im Verein: Tobias Schreyer (25), Erwin Schreyer (50), Eduard Wagner (50), Markus Schmid (25), Konrad Jocham (50), Eduard Hipp (50), Hildegard Einsiedler (50), Marlene Klaus (25), Erna Fahr (50), Michael Rauch (25), Matthias Paulsteiner (25) (c) Andreas Filke
Vereinsmeister der Jungschützen (c) Andreas Filke
Vereinsmeister der Schützen (c) Markus Settele
Danke an Erna Fahr, sie arbeitete 38 Jahre im Vorstand mit; rechts Schützenmeister Markus Schmid (c) Andreas Filke

Mit Doppelsieg ins neue Jahr

Toller Auftakt: Mit einem Doppelsieg sind die Sulzschneider ins neue Jahr gestartet. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft feierten Siege. Fiel der bei der Zweiten zum Saisonauftakt in der A-Klasse gegen Stötten 3 mit 1447:1374 sehr deutlich aus, machte es die Erste in der sechsten Runde bei Bertoldshofen 2 sehr spannend. Am Ende reichte der Vorsprung von einem Ring zum 3:2-Erfolg.
Die Erste war in der Gauoberliga mit Ersatz angetreten. Laura Reichhart aus der Jugend sprang ein, hatte aber mit 341:375 von Christoph Brugger – bester Bertoldshofener – keine Chance. Auch Kathrin Habiger verlor. Zwar war sie zunächst mit Julian Brugger mit 371:371 gleichauf, doch unterlag sie im Stechen mit 8:10.
Eine sichere Bank waren Petra Fischer mit 382:371 gegen Stephan Ried und vor allem Markus Erhard als Bester des Abends mit 384:360 gegen Larissa Gnahm.
Damit stand es nach Duellen 2:2. Das Ringergebnis musste also den Ausschlag geben. Und da führte Sulzschneid mit 1478:1477. Gut gemacht.
Bei der zweiten Vertretung sorgten Christian Rauch (371), Manuela Reichhart (363), Martin Hintermayr (361) und Bernhard Hipp (352) für den Sieg.
Nur die dritte Mannschaft strauchelte. Nach ihrem Abstieg in die C-Klasse verloren sie gegen Rieder 3 knapp mit 1402:1409.

Dicke Überraschung

Mit diesem Ergebnis hatte kaum einer gerechnet, am wenigsten wohl die Magnusschützen aus Leuterschach. Nach ihrem deutlichen Sieg im Hinkampf der gauinternen Runde bezogen sie in Sulzschneid eine herbe Niederlage. Mit ihrem besten Ergebnis des Rundenwettkampfs bezwangen die Kleintiroler ihrer Kontrahenten mit 1481:1460. Dabei schossen die Sulzschneider ausnahmslos gut. Petra Fischer als Beste erzielte 191 Ringe, sechs weitere Schützen trafen mehr als 180 (Bernhard Hipp 189, Christian Rauch und Manuela Reichhart 186, Arthur Reichhart und Martin Hintermayer 184, Laura Reichhart 183), Markus Kümmerle verpasste diese Marke mit 178 knapp.