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Schiessen um Königstitel

Weil es auch in diesem Jahr keinen Verein gab, der das Gauschießen ausrichten wollte, gibt es das Königsschießen wieder in der abgespeckten Version. Das heißt, es wird in den jeweiligen Vereinen um den Gau- und den Bezirkskönig geschossen. In Sulzschneid ist das am Dienstag, 23. April, der Fall. Teilnehmen können Schützen, die im Gau gemeldet sind. Im nächsten Jahr gibt es dann wieder das große Königsschießen. Austragende sind die Magnusschützen Leuterschach.

Jede Menge Süsses zu Ostern

(c) Andreas Filke

Schokohasen satt und viele bunte Ostereier gab es beim Osterschießen der Sulzschneider Schützen zu gewinnen. Dabei war es gar nicht so einfach, auf der Glücksscheibe, die einen Osterhasen darstellte, die meisten Punkte zu erzielen. Gewonnen hat bei den Erwachsenen Meinrad Settele mit sage und schreibe 55 Punkten. Mit deutlichem Abstand dahinter lagen Bernhard Hipp (39), Arthur Reichhart und Kathrin Habiger (beide 34). Bei der Jugend heimste Andreas Schmid mit 31 Punkten den größten Hasen ein. Da war die Entscheidung viel knapper, denn mit 30 Punkten folgte schon Josef Settele. Vitus Knestel kam als Drittplatzierter auf 26 Punkte.

Zweite lässt die Korken knallen

Fantastisch: Die zweite Mannschaft hat den Aufstieg in die Gauliga geschafft. Sie hat eine super Saison hinter sich. Allein 12:0 Punkte sprechen für sich. Aber sie erreichte auch den besten Ringschnitt aller Mannschaften der A-Klasse mit 1460,67. Im letzten Rundenwettkampf gegen Thalhofen 1 gelang ein weiterer Sieg mit 1458:1406. Christian Rauch als Bester des Abends schoss 378 Ringe, Martin Hintermayr 368, Manuela Reichhart 361 und Bernhard Hipp 351. (mehr)
Auch bei der dritten Mannschaft läuft es. Sie setzte nach holprigen Start in die Runde zu einer Siegesserie an und schloss die letzte Runde mit einem 1398:1390 gegen die SG Stötten erfolgreich ab. Kerstin Kösel kam auf 360 Ringe, Philipp Heering 351, Laura Reichhart 344 und Markus Kümmerle 343. (mehr)

Sulzschneid 2 auf Aufstiegskurs

1464:1417 Ringe über Thalhofen 1. Damit ist Sulzschneid 2 ganz klar auf Aufstiegskurs in Richtung Luftgewehr-Gauliga. Mit einem Schnitt von über 1460 Ringen sind sie die beste Mannschaft der fünf Gruppen in der A-Klasse. Lauchdorf 2 (1457) ist in Lauerstellung, weiter dahinter folgen Dösingen und Germaringen 2 (je 1452) und Kraftisried 2 (1451).
Beim jüngsten Rundenwettkampf sorgte Bernhard Hipp mit 374 Ringen für das beste Ergebnis. Christian Rauch mit 366, Manuela Reichhart mit 365 und Martin Hintermayr mit 359 schossen ebenso achtbar und trugen zum perfekten Ergebnis bei.
Gut läuft es inzwischen auch für Sulzschneid 3. Die Mannschaft bezwang Stötten 5 deutlich mit 1413:1333. Auffällig war die Konstanz der Ergebnisse: Laura Reichhart 356, Philipp Heering 353, Kerstin Kösel und Markus Kümmerle je 352.

Schon verrückt: 0,1 Ring Unterschied im Stechschuss

Ein höherer Lottogewinn wäre wohl wahrscheinlicher als das, was beim Rundenwettkampf zwischen Sulzschneid 1 und Görisried 1 in der Luftgewehr-Gauoberliga passiert ist. Da musste das Duell zwischen Kathrin Habiger und Wolfgang Lechleiter im Stechen entschieden werden. Beide hatten 370 Ringe erzielt. Der erste Stechschuss: beide eine Acht. Der zweite Stechschuss: beide eine Neun. Der dritte Stechschuss: beide eine Zehn. Weil der aber nach Zehntelringen ausgewertet wird, entschied die Stelle nach dem Komma: Kathrin 10,3, ihr Kontrahent 10,4. Wahnsinn.
Zu diesem Zeitpunkt war der Wettkampf zum Glück schon für Sulzschneid entschieden. Petra Fischer hatte mit einer konstanten Serie (96, 94, 95 und 98) mit 383 Ringen gegen Nico Hösle (366) gewonnen. Noch besser war Markus Erhard mit 384 (94, 97, 98, 95) Ringen gegen Klaus Schweiger (374). Auch Arthur Reichhart war mit 374 (93, 95, 94 92) Ringen von Thomas Guggemos (370) nicht zu bezwingen.
Und dann eben der Zweikampf zwischen Kathrin und Wolfgang. Kathrin legte mit 92 Ringen los, Wolfgang mit 94. Es folgten 93 und 94 Ringe. Damit lag Kathrin bereits mit drei Ringe im Rückstand. Als sie im dritten Band nur 88 Ringe erzielte, ihr Gegenüber aber erneut 94, schien alles gelaufen zu sein. Aber dann: Wolfgang zeigte ebenfalls Nerven und erzielte nur 88 Ringe. Kathrin wiederum konzentrierte sich, war die Ruhe selbst und traf 97 Ringe. Der Ausgleich. Was dann folgte, war ein Krimi, wie er nur selten zu erleben ist. Am Ende hatte Sulzschneid 3:1 und mit 1511:1480 Ringen gewonnen. (mehr)

Sulzschneid 2 grüsst von oben

Die zweite Luftgewehrmannschaft hat ihre führende Position in der A-Klasse Gruppe 2 behauptet. Und wie. Auch im Rückkampf war sie Verfolger Kraftisried 2 drückend überlegen. Sie gewann mit 1475:1462. Dabei erzielte Christian Rauch fantastische 378 Ringe. Auch Bernhard Hipp traf 370 Ringe. Das war deshalb wichtig, weil die Kraftisrieder Spitzenschützen mit 378 und 369 fast gleichauf mit den besten Sulzschneidern waren. Martin Hintermayr mit 368 und Manuela Reichhart mit 359 besiegelten den Erfolg. Dadurch bleibt Sulzschneid 2 ohne Punktverlust Spitzenreiter. (mehr)

Es reicht gut zum Doppelsieg

Die zweite Mannschaft hat ihre Spitzenposition in der A-Klasse Gruppe 2 ausgebaut. Sie bezwang Verfolger Alpenrose Kraftisried 2 mit 1462:1438 und hat damit drei Punkte Vorsprung. Zwar war der Kraftisrieder Dominik Mair mit 379 Ringen der Beste, aber die Sulzschneider schossen konstanter: Bernhard Hipp 373, Christian Rauch 370, Martin Hintermayr 362 und Manuela Reichhart 357.
Auch die dritte Mannschaft findet in der C-Klasse Gruppe 4 immer mehr in die Spur. Sie überzeugte auch im Rückkampf bei Untergermaringen 3. 1385:1358 gewann sie. Laura Reichhart als Beste mit 368, Markus Kümmerle mit 358 und Kerstin Kösel mit 353 Ringen waren bereits besser als der beste Untergermaringer. Philipp Heering kam auf 306 Ringe. Der Sieg war somit perfekt und die Rote Laterne abgegeben.

Nach Ringen dann doch besser

Die Unentschiedenkönige der Luftgewehr-Gauoberliga haben wieder zugeschlagen. Auch gegen Blöcktach 1 gab es nach Duellen ein 2:2 – das inzwischen dritte der Saison -, nach Ringen aber einen Sieg für Sulzschneid 1. Das Besondere an der achten Runde: Wirklich alle Mannschaften der Gruppe 3 trennten sich mit einem Remis. Das hat es wohl noch nie gegeben.
Im Spitzenduell standen sich Petra Fischer und Milena Kukla gegenüber. Petra führte nach 20 Schüssen mit drei Ringen, büßte diesen Vorsprung aber nach den nächsten zehn Schüssen ein. Im letzten Band kam sie auf 93, Milena auf 95 Ringe. Damit ging der erste Punkt mit 384:382 nach Blöcktach.
Nicht viel Federlesen machte Markus Erhard mit Jürgen Horn. Das 385:376 spricht für sich. Auch Arthur Reichhart legte nach. 371 Ringe für ihn, 364 für Fabian Kukla. Damit war das Unentschieden schon mal sicher.
Im letzten Duell standen sich Christian Rauch, der für Kathrin Habiger eingesprungen war, und Tobias May gegenüber. Nach 20 Schüssen sah Christian fast wie der sichere Sieger aus. Vier Ringe vorn (94 und 95 zu 94 und 91). Unentschieden nach dem dritten Band (93:93). Aber im letzten Band unterliefen ihm zwei Sechser. Das bedeutete: 369:372 verloren. Ärgerlich.
Doch nach Ringen sah es bei Sulzschneid mit 1507:1496 sehr gut aus. Damit war der 2:1-Sieg gerettet.

Dritte atmet auf

Endlich ist der Knoten geplatzt. Die dritte Mannschaft hat ihren ersten Sieg nach dem Abstieg in die C-Klasse eingefahren. In den ersten beiden Runden war Rieder 3 einfach zu stark, gegen Untergermaringen 3 war es diesmal viel leichter. Sulzschneid bewegte sich mit 1406 Ringen auf gewohntem Niveau, der Gast brachte es dagegen nur auf 1307 Ringe. Das Sulzschneider Klassement führt Laura Reichhart mit 358 Ringen an, dahinter lagen Kerstin Kösel (355), Philipp Heering (353) und Markus Kümmerle (340).

Ein Ausrufezeichen

1508:1464 Ringe, 4:0 Einzelpunkte, 3:0 Mannschaftspunkte – gegen Eggenthal 2 waren die Sulzschneider so überlegen wie zuletzt beim Rundenauftakt gegen Bertoldshofen 2. Damit festigten sie nach sieben Runden ihren dritten Platz in der Gauoberliga. Den Abstand zu Blöcktach konnten sie nicht verkürzen, weil auch die gewannen. Einsam zieht Leuterschach 3 an der Spitze seine Kreise.
Petra Fischer setzte mit 99 und 99 Ringen gegen Georg Krumm gleich einmal eine Marke. Das bedeutete zehn Ringe Vorsprung. Ein weiterer Ring kam bei den nächsten 20 Schuss hinzu. Am Ende gewann sie mit 389:378.
Auch Markus Erhard trumpfte auf, legte 98 und 96 Ringe gegen Robert Bartenschlager vor. Sein Sieg war mit 381:365 ebenso deutlich.
Arthur Reichhart hatte Franz Giselbrecht deutlich im Griff, zumal es bei ihm nicht rund lief. 88 und 89 Ringe waren nicht das, was Franz wohl auch selbst von sich erwartet hatte.
Für Spannung sorgte wieder einmal Kathrin Habiger. Gegen Roman Engstler lag sie nach zehn Schuss einen Ring zurück, nach 20 Schuss mit zwei Ringen. Das blieb auch so bei den nächsten zehn Schuss. Die Wende kam erst bei den letzten zehn Schuss, als Kathrin mit 92:86 triumphierte. (mehr)