Archiv der Kategorie: Kirche

Glocken im Video

Der Allgäuer Glockenkundler Hubert Hieronymus aus Wertach hat sich vor Kurzem auch mit dem Geläut der Sulzschneider Pfarrkirche beschäftigt. Daraus entstand ein Video, das er beim 11-Uhr-Läuten aufgenommen hat. Dazu ist er eigens in den Glockenturm gestiegen. Der Film ist auf Youtube zu sehen.

Ein besonderes Brot

Ein Fest feierten Silas Barusch, Luca Gröbner und Daniel Kösel mit der Kirchengemeinde Sulzschneid: das Fest ihrer Erstkommunion. Und wie es sich bei einem Fest, besser bei einem Festmahl üblich ist, gehört auch Brot dazu. In diesem Fall war es ein besonderes Brot, wie Pfarrer Sajimon Vargese sagte: das Brot, das zu Jesus Christus wird. Zu diesem Fest mit ihm bräuchten die Kinder keine großartigen Geschenke mitzubringen. Es reiche ein Herz voller Liebe. Die Erstkommunionkerze wieder verdeutliche, dass die Kinder Jesu Licht hinaus in die Welt tragen sollen.
Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der Landjugend. Vor und nach der Messe spielte die Musikkapelle Sulzschneid.

Passionssingen erbringt 490 Euro

Am Abend des fünften Fastensonntags, auch Passionssonntag genannt, luden die Sulzschneider Musikschaffenden wieder zum traditionellen Passionssingen in die Pfarrkirche St. Pankratius nach Sulzschneid ein. Dort waren rund 40 Mitwirkende in Aktion und beschrieben abwechslungreich und tiefgründig die Bedeutung des Kreuzes Jesu. Pfarrer Michael Vogg, der von 2001 bis 2004 Kaplan in Sulzschneid gewesen war, übernahm die geistliche Begleitung und beteiligte sich auch mit seiner vollen und kräftigen Stimme mit Liedbeiträgen am kurzweilig gestalteten Programm. Walter Sirch trug die von Florian Steinacher verfassten Texte vor und übertrug so die Liedstrophen des Liedes „O du hochheilig Kreuze“ auf unser heutiges Leben. So schmückten der Sulzschneider Kirchenchor und Landjugendchor, das Zithertrio und der Viergesang die Themenabschnitte mit Gesang und Musik aus, in denen das Kreuz unter anderem mit einem Schlüssel zum Himmel oder einer sicheren Brücke beschrieben wurde. Das Programm ausgearbeitet und den Abend organisiert hatte wieder der Sulzschneider Organist und Kirchenpfleger Florian Steinacher. An Spenden für die Renovierung des Missionskreuzes kamen 490 Euro zusammen.

Sänger helfen Tafel und Flüchtlingskindern

Zu einer schönen Tradition hat sich das gemeinsame Weihnachtssingen aller Chöre und Musikgruppen der Pfarreiengemeinschaft Stötten, Rettenbach, Sulzschneid und Remnatsried entwickelt. Mitten in der Weihnachtszeit haben sie  mit ihren Liedern und Gesängen nochmals die Frohbotschaft von der Geburt Christi verkündet. Anstatt eines Eintritts wurde, was auch schon zur Tradition geworden ist, um eine Spende für den Caritasverband Ostallgäu gebeten. Nun haben der Stöttener Pater Sajimon Vargese (links), der Chorleiter des Kirchenchor Sulzschneid, Florian Steinacher (Dritter von links) und die Leiterin des Frauenchor Damasia, Cornelia Tauber (rechts), stellvertretend für alle Chöre und Musikgruppen der Pfarreiengemeinschaft 725 Euro an Franz Gast, den Kreisgeschäftsführer des Caritasverband Ostallgäu, übergeben. Das Geld soll im Sinne der Musikgruppen für die Marktoberdorfer Tafel und für Projekte im Asylbereich verwendet werden. Franz Gast freute sich sehr über die Spende und wusste auch sofort eine Verwendung, für die das Geld unter anderem verwendet werden könnte. Viele Flüchtlingskinder, die derzeit in Marktoberdorf ankommen, haben keinerlei geeignete Kleidung für die aktuellen eisigen und schneereichen Witterungsverhältnisse. So kann nun für die Kinder warme Kleidung gekauft werden. (fs)

Grossherzige Spender

Auch in diesem Jahr war die Sternsinger-Aktion in der Pfarrgemeinde St. Pankratius ein toller Erfolg. 1648 Euro befanden sich in den Spendendosen der Gruppe. Pfarrer Sajimon Vargese dankte im Gottesdienst allen großherzigen Spendern. „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ lautete das Motto diesmal. Einen Film dazu gibt es hier und eine Beschreibung der Aktion hier.

Kaffee und mehr

Allein im Advent? Das muss nicht sein. Denn der Pfarrgemeinderat lädt zu einem gemütlichen Ratsch bei Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim ein. Advent Hoigada nennt sich das Treffen am Mittwoch, 14. Dezember. Los geht es um 14.30 Uhr. Willkommen ist jeder, der kommen möchte.

Pfarrheim gründlich saniert

Nach zwei Jahren der Vorbereitung der Maßnahme in Zusammenarbeit mit dem Architekten Christian Eger aus Marktoberdorf wurde im Juni 2016 die Sanierung des Pfarr- und Jugendheimes St. Pankratius begonnen. In den geschätzten Gesamtkosten von 215000 Euro sind die Sanierung der Fassade, Fenster- und Fensterlädenaustausch und die brandschutztechnische Ertüchtigung enthalten. Die Kosten werden zum Großteil von der Bischöflichen Finanzkammer Augsburg getragen, aber auch die Stadt Marktoberdorf beteiligt sich mit einem Zuschuss an diesem Projekt.

Gut 25 Jahre nach der Erbauung des Pfarrheimes am Standort des ehemaligen Sulzschneider Pfarrhofes zeigte gerade die Fassade der Westseite erhebliche Witterungsschäden. Auch die Fenster und Fensterläden waren in einem sehr schlechten Zustand. Ein großer und wichtiger Punkt war jedoch auch der Brandschutz. Es war nötig, das Pfarrheim nach den neuesten Vorschriften des Brandschutzgesetztes für öffentliche Bauten auf- und umzurüsten. So wurden Brandschutztüren mit Schließautomatik eingebaut, Rauchmelder und Fluchtwegbeleuchtungen montiert. Alle Holzfenster wurden durch Kunststofffenster mit Dreifachverglasung ersetzt, und neue grüne Fensterläden aus Aluminium mit eingelassenen Kassetten zieren nun die Fassade des Sulzschneider Pfarrheimes. An der Südseite leuchten die neu verschindelten Dachgauben und tragen zur neuen freundlich einladenden Gesamtoptik des Pfarrheimes bei. Die Wände der Innenräume erhielten einen Renovierungsanstrich, und hier und da wurde die eine oder andere Beschädigung wieder instandgesetzt.

Nach knapp fünf Monaten Bauzeit, die auch geprägt war von vielen Ortsterminen mit den beteiligten Firmen und dem Architekten, hat die Sulzschneider Kirchenstiftung die Maßnahme nun erfolgreich abgeschlossen. (von Kirchenpfleger Florian Steinacher)

Musizieren im Jahr der Barmherzigkeit

„Werke der Barmherzigkeit heute“ hieß das Thema des „Musizieren am Kirchweihfest“ das am Kirchweihsonntagabend in der Sulzschneider Pfarrkirche St. Pankratius stattfand. Dass Werke der Barmherzigkeit auch in unserer heutigen Zeit durchaus aktuell und notwendig sind, zeigte Pfarrer Dieter Meier in seinen Einleitungsworten auf. Lektorin Claudia Wachsmann führte gekonnt durch die einzelnen Themenabschnitte des Abends, die der „Modernen Fassung der Werke der Barmherzigkeit“ von Bischof em. Joachim Wanke entnommen wurden. Die Texte zeigten auf, wie Werke der Barmherzigkeit in unserer Zeit aussehen können. Abwechslungsreich ausgeschmückt wurde der Abend von den mitwirkenden Musik- und Gesanggruppen. Dieses Jahr waren von den Sulzschneider Gruppen der Landjugendchor und die Stubenmusik vertreten. Als Gastgruppe wurde die Singgruppe Geschwister Schuster eingeladen. Die Geschwister Schuster, bestehend aus fünf Schwestern, bereicherten den Abend sehr mit ihren klaren Stimmen. So wurde den Zuhörern wieder ein sehr abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm zum Ausklang des Kirchweihfestes geboten. In seinen Schlußworten dankte Pfarrer Dieter Meier allen Mitwirkenden und verglich sie mit „klingenden Steinen“. Denn nach der heiligen Schrift sind „wir alle lebendige Steine der Kirche“ und dazu berufen, den christlichen Glauben weiterzugeben – auch in Musik und Gesang. Auch dankte er dem Sulzschneider Organisten und Kirchenpfleger Florian Steinacher, der als „Steinmetz“ wieder alle klingenden Steine zusammengefügt hat und unter dessen Regie alles ablief. Die Spenden, die an diesem Abend zusammengekommen sind, werden für den Unterhalt der Pfarrkirche St. Pankratius in Sulzschneid verwendet.

Sechs Kinder erhalten Brot des Lebens

Sechs Kinder sind diesmal in Sulzschneid zur Erstkommunion gegangen. In einer Prozession marschierten sie unter den Klängen der Musikkapelle mit ihren Angehörigen, Pfarrer und Ministranten zur Kirche. Im Gottesdienst sprach Pfarrer Sajimon Vargese davon, dass Leonie Wagner, Hanna Waldvogel, Simon Schmid, Luis Eurisch, Lara Baur und Vreni Glas-Modosch heute ein besonderes Brot empfangen. Ein Brot, das den Hunger des Lebens stillt, ein Brot für Herz und Seele, das sie hinführt zu Gott, ihnen ewiges Leben schenkt und ihnen zeigt, sie sind nicht allein. Gestaltet wurde der Gottesdienst in St. Pankratius vom Landjugendchor.

Renovierte Orgel festlich gesegnet

Im Rahmen des Festgottesdienstes am Ostermontag wurde die renovierte Orgel in der Pfarrkirche St. Pankratius in Sulzschneid durch Pater Sajimon Vargese festlich gesegnet. Dazu gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Organist und Chorleiter Florian Steinacher unter anderem mit der „Deutschen Singmesse“ von Anton Faist einen äußerst würdigen Gottesdienst.

Die im Jahr 1876 von Balthasar Pröbstl aus Füssen erbaute Orgel der Pfarrei Sulzschneid wurde von Febuar bis März grundlegend gereinigt und klanglich und technisch überholt. Dazu vergab die Kirchenstiftung den Auftrag an den Premer Orgelbauer Eduard Heißerer. Hauptgrund für die Renovierung war der starke Schimmelbefall in der Orgel, der nahezu alle Teile der Orgel befallen hatte. Dazu kam dann noch der Schmutz und die vielen toten Fliegen die sich seit der letzten Renovierung im Jahre 1985 angesammelt haben. Alle Pfeifen und Orgelbauteile wurden gründlich mit Alkohol gereinigt und mit einem schimmelvorbeugenden Mittel behandelt. Pünktlich zum Beginn der heiligen Woche am Palmsonntag konnte die Sulzschneider Orgel in ihrer ganzen klangfülle wieder erklingen.

Zur Orgelsegnung am Ostermontag wies Pater Sajimon Vargese auf die vielen Arbeitsstunden hin, die bei der Renovierung geleistet wurden und dankte für die vielen Spenden die für die Renovierung eingegangen sind. „Die Musik hat in der Liturgie einen hohen Stellenwert“, führte er weiter aus und dankte auch an dieser Stelle den vielen Musikgruppen und Chören der Pfarrei, die regelmäßig die Gottesdienste wertvoll bereichern. (fs)