Alle Beiträge von Kleintiroler

Blitz schlägt ein

Das kurze, aber heftige Unwetter, das am Montag auch über Sulzschneid zog, offenbart nach und nach seine Auswirkungen. Ein Blitz zerstörte einen Baum. Durch Überspannung wurde auch ein Router und ein Fernseher zerstört. Ein Haus ist derzeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten: kein Telefon, kein Internet, kein Handyempfang. Laut Techniker muss ein Loch in die Straße gegraben werden, um den Schaden zu beheben. Wann das passiert, ist wegen der Feiertage ungewiss.

Kitzretter gesucht

Wieder eines gerettet. Auch in den nächsten Tagen und Wochen suchen die Jäger Helfer. (c) Eva-Maria Paulsteiner

Die Mähsaison steht unmittelbar bevor. Damit nicht die kleinen Rehkitze dabei zu Schaden kommen, bitten die Jäger um Mithilfe von Kitzrettern. Sie sollen die Grünflächen vor dem Mähen absuchen. Damit fleißige Helfer die Wiesen abgehen können, sollten sich die Landwirte rechtzeitig  vor dem Mähen bei Familie Hiemer (08349/1033) melden. Die gleiche Nummer können auch diejenigen anrufen, die bei der Suche helfen wollen.

Trachtler gut in Schuss

Der Trachtenverein D’Hohenwaldegger hat das Sulzschneider Vereineschießen mit 276 Punkten gewonnen. Der Vorsprung zur Mannschaft der Kirchengemeinde war mit drei Punkten allerdings recht knapp. Als Dritte erreichte die Zumba-Gruppe des FC Sulzschneid 266 Zähler (Ergebnisse).
Beim Vereineschießen purzelten die Rekorde: Zum einen waren 181 Schützen am Stand und zum anderen stellten sich 23 Gruppen dem Wettbewerb. Schützenmeister Markus Schmid von den veranstaltenden Kleintirolern war sehr zufrieden mit der Beteiligung. Jeder Teilnehmer hatte zehn Schüsse zur Verfügung, gewertet wurde das, was bei der Auswertung hinter dem Komma stand. So wurde Gerhard Schmid (Kirche) mit 66 Zählern Gesamtsieger der Einzelwertung. Zweite wurde Petra Fischer von den Altschützen und Richard Maul von der Feuerwehr Balteratsried. Beide kamen auf 65 Punkte, Richard Maul hatte aber weniger Schüsse mit neun Punkten.
Bis weit in die Nacht hinein dauerte in gemütlicher Runde die Siegerehrung. Dazu hatten die Mod-See-Musikanten aufgespielt.

Licht für Mitmenschen sein

Erstkommunion in der Pfarrei St. Pankratius Sulzschneid
(c) Andreas Filke

“Ihr seid das Licht der Welt”: Unter dieser Losung stand der Gottesdienst zur Erstkommunion in Sulzschneid. Pfarrer Sajimon Vargese erinnerte an die zunächst dunkle Osternacht, in der der auferstandene Christus als Licht in die Gemeinde kam, als Licht der Freiheit. “Jesus ist unser Licht, er macht unser Leben hell”, sagt er und forderte die Erstkommunionkinder Lukas Baur, Dennis Kösel, Jesof Settele und Leni Settele auf, für ihre Mitmenschen zu leuchten. Mitgestaltet wurde die Feier vom Landjugendchor und der Musikkapelle.

Söder ehrt Sirch und Kraus

Was die Kabarettistin Monika Gruber und das A'(lb)Traumpaar Sigrid Kraus und Walter Sirch gemeinsam haben? Sie erhielten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Dialektpreis Bayern 2018. „Unsere Sprache und unsere Dialekte sind identitätsstiftend und Fundament und Ausdruck unserer Werte und Traditionen“, stellteer fest. „Bayerns Dialekte sind Sinnbild für Verbundenheit, vermitteln Heimatgefühl und sind verbales Aushängeschild der bayerischen Regionen. Die Preisträger tragen maßgeblich dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten.“  Das A'(lb)Traumpaar als Preisträger für das Allgäu verbinden  Kabarett mit Ostallgäuer Mundart. Schon seit dem Jahr 1981 verbindet beide die Liebe zum Theater, seit November 2005 gibt es das Duo. Die Themenvielfalt reicht von Alltagsproblemen oder neuen Energiequellen, Fernsehen oder Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen und Politik bis hin zu Werbung. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des täglichen Lebens im Allgäu. Im Kulturleben sind sie fest verankert, wie ihre zahlreichen Aufführungen belegen (mehr von der Verleihung und vom A'(lb)Traumpaar.
Foto: Jan Hiddink

Petra Fischer schwäbische Vizemeisterin

Petra Fischer hat einen großen Erfolg gelandet: Sie ist schwäbische Vizemeisterin mit dem Luftgewehr in der Klasse Damen II (Jahrgänge 1968 – 77). Die Sulzschneiderin traf sehr gute 383 Ringe (94, 98, 96, 95) und lag nur zwei Ringe hinter der Siegerin, Karola Hegele von Frohsinn Binswangen. 24 Starterinnen waren in dieser Kategorie angetreten.
Mit der Mannschaft Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf 5 erreichte Petra Platz sechs mit 1140 Ringen. Sie war mit ihrem Ergebnis Beste des Teams, zu dem auch Andrea Münster (378) und Claudia Ressel (379) gehörten. Zum Sieger, Sportschützengau Kaufbeuren-Marktoberdorf 3, betrug die Differenz 24 Ringe.

Kleintiroler gewinnen beim Freundschaftsschiessen

Das Dach saniert, die Halle modernisiert: Nach Abschluss der Arbeiten haben die Edelweiß-Schützen Steinbach die Schützenvereine der Nachbarschaft zu einem Freundschaftsschießen eingeladen, darunter ihren Patenverein aus Sulzschneid. Und der gewann nicht nur, sondern belegte auch noch den zweiten Platz und stellte mit Kerstin Kösel die zweitbeste Schützin.
Dabei war der Wettbewerb eine Kombination aus Treffsicherheit und guten Zehnern. In die Wertung kam die Differenz aus Zehntelring-Ergebnis und der möglichen Höchstringzahl sowie der beste Teiler. Einfaches Beispiel: Die Höchstringzahl beträgt bei Zehntelwertung 109 Ringe (10,9 x 10 Schuss). Trifft jemand 90,0 Ringe, beträgt die Differenz 19 Ringe. Erzielt der Schütze dann noch einen 30-Teiler, kommt er auf eine Gesamtsumme von 49,0.
Kerstin Kösel kam mit 92,2 Ringen (Differenz 16,8) und einem ausgezeichneten Teiler von 14,6 auf ein Ergebnis von 31,4. Super.
Die fünf Schützen der ersten Sulzschneider Mannschaft, des Siegerteams, erreichten eine Gesamtsumme von 378,6. Im Einzelnen: Kerstin Kösel 31,4, Martin Müller 57,6, Petra Fischer 59,3, Markus Schmid 67,2 und Konrad Rauch 163,1. Der Abstand zu Sulzschneid 2 (608,2) war deutlich. Für diese Mannschaft trafen Manuela Reichhart 55,3, Kathrin Habiger 65,3, Markus Kümmerle 77,6, Michael König 138,3 und Alfred Einsiedler 271,7. Dritter wurde die SG Rieder mit 630,3 vor Gastgeber Steinbach mit 698,5.

Sulzschneid macht bundesweit Werbung

Das Sulzschneider Vereinsheim wird Teil einer bundesweiten Werbekampagne des Bundesministeriums für Arbeit und Energie. Dieser Tage war ein Fotograf vor Ort, lichtete die Halle, deren Technik und auch eine kleine Gruppe der Musikkapelle ab. Die Fotos sollen für eine bundesweite Werbekampagne des Ministeriums und für dessen Internetauftritt genutzt werden. 1,5 Millionen Euro hat die Stadt Marktoberdorf in die Sanierung und vor allem in energetische Maßnahmen ins Vereinsheim in Sulzschneid gesteckt. Es gilt als Beispiel, wie man Gebäude bei laufendem Betrieb rundum ertüchtigen kann. Dabei hat die Stadt auch für Sulzschneid aus dem Topf des Ministeriums Geld erhalten. (mehr, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung)

Gute Beteiligung beim Osterschiessen

Aufgelegt und auf Zehntelringe: Dieser Modus beim Osterschießen der Kleintiroler Standschützen Sulzschneid kam gut an. Entsprechend erfreulich war die Beteiligung. Er bietet auch Nichtschützen gute Chancen auf einen großen Schokohasen. Bei der Jugend sicherte sich bei zehn Startern Josef Settele mit 109 Punkten das größte Exemplar. Dahinter lagen Silas Barusch (100),  Daniel Kösel (90), Simon Schmid und Beatrice Reichhart (beide 84). 35 Teilnehmer waren es bei den Erwachsenen. Es gewann Meinrad Settele mit 109 Punkten vor Matthias Schmid (103) und Schützenmeister Markus Schmid (101). Vierter wurde Manfred Jocham mit 100 und Fünfter Heribert Osterried mit 99 Ringen.

Derbysieg

Der FC Sulzschneid gewinnt sein Auftaktmatch zur Rückrunde gegen die zweite Mannschaft des TSV Stötten mit 3:0. Das Team vom neuen Spielertrainer Markus Waldvogel, der nach siebenmonatiger Verletzungspause sein Debüt gab, fand etwas holprig ins Spiel. Bis Kevin Settele einen Freistoß von Franz Brugger im Strafraum im Nachsetzen über die Linie drückte.
Von da an war Sulzschneid besser im Spiel, aber Stötten hatte immer noch vereinzelte Chancen, die die sichere Abwehr der Heimmmannschaft aber im Griff hatte.
Nach dem 2:0 von Kevin Settele Mitte der zweiten Halbzeit war der Bann gebrochen. Aus stark abseitsverdächtiger Position, die der sonst sehr souveräne Schiedsrichter nicht wahrnahm, schoss er den Ball in die Maschen. Von jetzt an spielte nur noch der FCS und schraubte das Ergebnis wieder durch Kevin Settele zum 3:0-Endergebnis hoch.
Zu erwähnen war sicherlich der Hattrick von Settele, aber in aller erster Linie war eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zu diesem wichtigen Derbysieg!!!

Am Osterwochenende wird zweimal gespielt. Am Samstag treten beide Mannschaften beim SV Bidingen an, während am Ostermontag der TSV Bertoldshofen zu Gast ist.